Esmeralda, die durchgeknallte Ex

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Esmeralda, die durchgeknallte Ex

Esmeralda, die durchgeknallte Ex

A. David

Langsam wurde Roy Barnes wach. Erinnerungsfetzen drangen an sein Hirn. Er hatte geheiratet. Oder war es die Hochzeit eines Freundes? Nein, es war seine eigene.

Seine Frau Sue war da. Wunderschön sah sie aus in ihrem weißen Brautkleid, das ihre Figur toll zur Geltung brachte. Roy erinnerte sich an einen Garten. Bänke standen auf einem gepflegten Rasen und ein weißer Pavillon bot Schutz vor Wind und Sonne. Die Cateringfirma hatte ganze Arbeit geleistet. Aber er hatte Hunger. Warum war er nicht zum Essen gekommen? Er hatte seine Frau auch nur ganz kurz gesehen. „Roy, alter Kumpel, wir müssen. Jetzt wird es ernst. Aber das kennst du ja schon. Hast du ja schon einmal gemacht. Aber jetzt wird es das letzte Mal sein, oder?“

Wer hatte das gesagt? Roy kramte in seinem Gedächtnis. Warum war ihm schwindelig? Er merkte, dass er fror. Um ihn herum war völlige Dunkelheit. Erst jetzt merkte er, dass er vollkommen nackt war. Und seine Hände waren gefesselt. Wo, zum Teufel, war er?

„Aber jetzt wird es wohl das letzte Mal sein, oder?“ Klar. Sam Waters, sein Trauzeuge. Langjähriger Freund und Arbeitskollege. Er arbeitete in derselben Anwaltskanzlei. Ja, Roy Barnes war ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt. Seine Stundenhonorare hatten schwindel-erregende Höhen erreicht. Er versuchte, sich an den Honorarsatz zu erinnern. Aber Roy merkte, dass das Unsinn war, es half ihm in seiner Situation nicht.

War er entführt worden? Er überlegte, welche aktuellen Fälle er bearbeitete. Er konnte sich keinen Reim darauf machen.

„Hallo, ist da jemand? Wo bin ich hier? Antwortet mir keiner? Wenn das ein Scherz sein soll, finde ich ihn nicht lustig.“ Roy brauchte ein wenig, um zu registrieren, dass er diese Worte gesprochen hatte.

Er hatte einen pelzigen Geschmack auf der Zunge. Und er hatte Durst. „Ich habe Durst. Und ich müßte mal pissen. Hallo, hört mich hier jemand?“

Er stand auf einer Art Futonmatratze. Erst jetzt merkte er, dass seine Arme nach oben standen und seine Handgelenke mit einem Tuch gefesselt waren, das in Richtung Decke führte.

Plötzlich hörte er ein Klackern. Klack, Klack, Klack. Das waren Schritte. Schuhe in hohen Absätzen, die sich auf Parkett oder Laminat bewegten. Eine Tür wurde geöffnet. Licht ging an. Seine Augen konnten sich nicht so schnell an die Helligkeit gewöhnen, er blinzelte. Das Klackern kam näher. „Wer seid Ihr und wo bin ich hier?“

Er erhielt keine Antwort. Ein kalter Eimer wurde an die Wurzel seines Penis gehalten. Ein Mensch war ganz nah bei ihm. Er konnte ihn spüren. Und Parfum riechen. Esmaralda!

„Laß einfach laufen, Roy-Baby.“

Langsam gewöhnten sich seine Augen an das grelle Licht und er konnte seine Exfrau sehen. „Warum stehe ich hier mit gefesselten Händen? Ist das die Entführung des Bräutigams? Jetzt mach keinen Scheiß, du hast deinen Spaß gehabt. Bitte binde mich los.“

Er pinkelte in den Eimer. Ungewohnt, einfach laufen zu lassen, ohne mit dem Pimmel direkten Kontakt zu haben.

„Ich habe Durst. Kann ich ein Glas Wasser haben?“

„Natürlich, Roy. Ich bringe eben nur den Eimer weg.“ Er sah ihr nach. Momente später hörte er eine Toilettenspülung rauschen. Dann hörte er, dass irgendwo hantiert wurde. Das Klackern kam wieder näher. Esmaralda ging durch die Tür und kam zu ihm. „Hier, Roy, etwas Wasser für dich.“

Sie setzte das Glas an seine Lippen, er legte den Kopf in den Nacken und sie kippte das Glas. Es war mehr ein Gießen als ein Trinken. Gierig nahm Roy die Flüssigkeit auf.

„Esmaralda, was soll der Scheiß? Wie lange bin ich schon hier? Meine Frau macht sich bestimmt schon Sorgen.“

„Frau? Welche Frau? Du bist nicht verheiratet, Roy-Baby. Ich glaub, die Tropfen vernebeln noch etwas dein Gehirn.“

„Tropfen? Welche Tropfen? Bist du irre? Hast du mich mit k.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt? Bist du jetzt völlig durchgeknallt?“

Unvermittelt traf ihn ihre flache Hand im Gesicht. Sie hatte ziemlich feste zugeschlagen. Ihr Mund war auf einmal dicht an seinem rechten Ohr. „Nenn mich nie wieder irre oder durchgeknallt, ja? Sonst zeige ich dir, wie durchgeknallt ich wirklich sein kann.“ Dann leckte sie mit ihrer Zunge in seiner Ohrmuschel. Es kitzelte, machte ihn aber auch ein wenig an. Er wußte, wozu Esmaralda fähig war.

Esmaralda war seine erste Frau. Sie war eine erfolgreiche Investmentbankerin in einer großen New Yorker Bank und dort eine der erfolgreichsten Verkäuferinnen. Sie hatten sich auf einer Party kennengelernt. Er war solo, erhielt eine Einladung von einem Autohaus, das er irgendwann einmal vertreten hatte. Ein neuer Verkaufsraum für eine italienische Edelmarke wurde eingeweiht, das Volk durfte in den Laden kommen, es gab Häppchen und Sekt für ausgewählte Kunden. Die noch höherstehenden Gäste wurden in die Penthouse Wohnung des Inhabers eingeladen. Smoking und Abendkleid waren Pflicht. Roy war damals ohne feste Freundin, ihn langweilten solche Einladungen. Aber es war eine Abwechslung.

Als er die Wohnung betrat, spielte eine kleine Live-Band. Er bediente sich am Buffet, machte hier und da ein wenig smalltalk mit anderen Gästen. Dann ging er auf die Terrasse. Dort stand sie. Esmaralda. Da kannte er ihren Namen noch nicht. Er sah sie nur von hinten. Sie hatte lange, schwarze Haare und ein rotes Abendkleid mit einem gewagten Rückenausschnitt. Dazu trug sie hohe, schwarze Schuhe. Sie hatte einen geilen Hintern. Sie rauchte eine Zigarette, sprach in ihr Handy.

Roy stellte sich diskret in etwas Entfernung zu ihr auf. Sie waren beide allein draußen. Als sie ihr Telefonat beendet hatte, erblickte sie ihn. „Oh, ein Abgesandter des männlichen Geschlechts. Männer sind Schweine. Alle. Bist du auch ein Schwein?“

Auf diese Ansprache war Roy nicht vorbereitet, aber er war schlagfertig. „Vorhin, als ich auf der Toilette war, sah mein Schwanz noch ganz normal aus. Kein Ringelschwanz, keine Steckdosennase, wie Sie sehen.“

„Steckdosennase! Du bist komisch. Ich schrei mich weg.“ Dann fing sie an zu lachen. Sie war wohl schon etwas betrunken oder hatte etwas anderes intus. Unvermittelt hörte sie auf. Steckdosennase, murmelte sie. „He, Ringelschwänzchen, willst du mal deine Nase in meine Dose stecken?“

Sie stand in der Nähe einer Rattansitzgruppe. Sie raffte ihr Abendkleid nach oben und stellte ein Bein auf die Sitzfläche eines Stuhls. Sie trug nichts drunter. Roy sah ihre Vagina. Sie war rasiert.

„Na komm, nicht so schüchtern. Oder hast du noch nie ne Muschi gesehen?“

Roy ging auf sie zu. Er nahm ihr den Stoff des Kleides aus den Händen und ließ ihn wieder fallen.

„So gern ich Ihre intimste Stelle näher kennenlernen möchte – ich glaube, Sie sind betrunken. Warum machen Sie das?“

„Weil mein Freund gerade per SMS mit mir Schluß gemacht hat, der Wichser. Wahrscheinlich liegt er gerade bei irgendeiner Schlampe im Bett und läßt sich einen blasen. Aber nicht mit Esmaralda Rawlings. Nicht mit mir. Was der Penner kann, kann ich schon lange. Und besser. Und auf jeden Fall länger.“

Unvermittelt griff sie ihm in den Schritt. Es gefiel ihr, was sie das spürte. „Also, wenn dich meine Muschka nicht interessiert: dein Schwanz interessiert mich schon.“ Sie dirigierte ihn in eine Ecke der Terasse, die völlig im Dunkeln war. Dann ging alles ganz schnell. Sie holte seinen Penis heraus, kniete sich hin und legte los. So war Roy noch nie verwöhnt worden. Ihre Hand kraulte seine Eier, massierte seinen Penis, sie schob die Vorhaut vor und zurück, sie saugte und lutschte mit einer wahnsinnigen Kraft und Intensität, dass sein Samenerguß nicht lange auf sich warten ließ. „Ich komme“ konnte er nur noch stöhnen, dann spritzte es aus ihm heraus. Sie hatte ihn rechtzeitig aus dem Mund genommen, ein Teil der klebrigen Masse spritze auf ihr Kleid. „Oh mein Gott, so was habe ich noch nie erlebt“ stammelte Roy. „Lass uns das doch fortsetzen“ sagte sie. Eilig riefen sie ein Taxi und fuhren in ihre Wohnung. Dort vögelten Sie die ganze Nacht. Ab da waren sie zusammen und heirateten ein paar Wochen später.

Sie waren ein tolles Paar und gern gesehene Gäste auf allen Parties: Er, der smarte Anwalt, sie, die scharfe Bankerin, der Hingucker schlechthin. Männer beneideten ihn um seine Frau, Frauen beneideten sie um den Typen an ihrer Seite.

Sie waren glücklich, aber nach einiger Zeit bemerkte Roy Veränderungen an seiner Frau. Je erfolgreicher sie in ihrem Beruf war, auch mal das Coverfoto eines Wirtschaftsmagazins schmückte, desto merkwürdiger benahm sie sich. Sie trank mehr Alkohol, als ihr gut tat, was das ein oder andere Mal in Exzessen endete. Manchmal waren auch Drogen im Spiel. „Das ist bei uns so. Wenn du einen fetten Deal eingefädelt hast, darfst du auch mal feiern gehen.“ Der Anwalt fühlte sich unter den Bankern fremd, die meisten waren solo, hatten Beziehungen hinter sich, die aufgrund der langen Arbeitszeiten in die Brüche gegangen waren. Er hatte das Gefühl, dass die meisten Parties nur veranstaltet wurden, damit irgendeiner versuchen konnte, seine Frau anzubaggern und zu vögeln.

Es gab häufig Streit deswegen; einmal hatte er absolut keine Lust, einer solchen Einladung zu folgen. Sie stylte sich und ging allein hin. Einem schlechten Gewissen folgend, fuhr er hinterher. Er hätte es besser nicht getan, denn als er dort ankam und seinen Mantel an der Garderobe abgab, hörte er aus einem Zimmer verdächtige Geräusche. Er öffnete die Tür und sah Esmaralda mit zwei Männern. Dem einen verpaßte sie einen blow job, während der andere sie von hinten richtig durchfickte. Er schloß die Tür wieder und ging. Am nächsten Tag reichte er die Scheidung ein. Esmaralda flehte ihn an, diesen einmaligen Fehltritt zu verzeihen. Sie stellte ihm einen nagelneuen Aston Martin vor die Tür, kaufte ihm eine sündhaft teure Armbanduhr. Er wies alle Geschenke zurück. Er war ihr treu geblieben, das verlangte er auch von ihr. Als sie merkte, dass er es ernst meinte, wurde es häßlich und ein Rosenkrieg begann.

Sie hatten noch eine gemeinsame Wohnung, es war nicht leicht in New York, etwas Vernünftiges, bezahlbares zu bekommen. Als Roy eines Abends nach Hause kam, empfing ihn ein Zettel an der Wohnungstür. „Du willst alles gerecht aufteilen? Habe ich schon gemacht! Esmaralda“.
Ihm schwante nichts Gutes. Sie hatte wirklich alles geteilt. Kissen, Sofa, Sessel, Wandschrank, Pfannen, Wohn- und Esszimmertisch, Betten, sogar einige Pflanzen inclusive Übertöpfen. Ihre Kettensäge hatte ganze Arbeit geleistet. Fotoalben, Sparbücher, Bettwäsche, seine CD- und DVD-Sammlung. Alles säuberlich geteilt. Er zog in ein Hotel, dann sah er sie nur noch einmal beim Scheidungsrichter. Da sie mehr verdiente als er, hatte sie keinerlei Ansprüche gegen ihn. Das Urteil war schnell gesprochen. Das war vor etwa drei Jahren.

Dann hatte Roy Sue kennengelernt. Sue war ganz anders. Bodenständig, gebildet, sie hatte einen Doktortitel in Geschichts-wissenschaften und arbeite in einem New Yorker Museum. Roy hatte sie bei einem Museumsbesuch kennengelernt.

Sie stand vor einem Exponat. Er fand sie attraktiv und sprach sie an. „Verzeihung, Sie stehen sehr interessiert vor diesem Kupferstich. Darf ich Ihnen sagen, dass es die Schlacht von Waterloo zeigt? Das liegt in Europa.“

Sie blickte ihn an, senkte etwas den Kopf, schob die Brille etwas nach vorn und sah ihn über die Ränder der Gläser an.

„Ich weiß“, sagte sie, „ich habe das Exponat gekauft.“

Ihre Stimme faszinierte ihn. Alles oder nichts, dachte er. Er trat auf sie zu, umfaßte ihre Hüften, zog sie an sich ran und küßte sie. Er erwartete jeden Moment, dass sie ihn zurückstieß, aber das Gegenteil war der Fall. Sie schlang einen Arm um seinen Hals und erwiderte den Kuß. Seine Hand schob sich nach oben, er wollte eine Brust ertasten.

„Das geht hier nicht, hier sind überall Kameras. Komm mit.“ In der Nähe war eine Toilette mit einem Wickelraum. Sie zog ihn dorthin und schloß ab. Sie küßten sich wild. Sie zog ihm das Jackett aus, er öffnete ihre Bluse. Den BH ließ er an. Er drehte nur die Körbchen um, so dass ihre Brüste frei lagen und der BH unter ihnen wie ein Sicherheitsgurt wirkte. Er griff unter ihren Rock und drückte ihre Pussy. Sie stöhnte leicht. Sie hatte eine schlanke Figur, aber nicht Esmaraldas üppige Brüste und den etwas kräftigeren Hintern. Sie war insgesamt etwas zierlicher. Wahrscheinlich zog ihn das an. Er entdeckte am Ansatz ihrer linken Brust ein kleines Muttermal, so groß wie ein Stecknadelkopf. Esmaralda hatte an genau derselben Stelle auch ein Muttermal. Das war ja witzig.

Roy dachte nicht weiter darüber nach. Er kniete sich vor ihr hin, schob seine Hände unter ihren Rock und zog ihr in einer Bewegung Strumpfhose und Höschen aus. Dann hob er sie auf den Wickeltisch und fing an, ihre Spalte zu lecken. Innerhalb kürzster Zeit wurde sie feucht. „Komm in mich rein“, flüsterte sie. Esmaralda hätte gesagt, „Los fick mich, steck deinen Schwanz in meine Fotze und dann gib mal ordentlich Gas.“ Das tat Roy dann auch.

Esmaralda, immer wieder Esmaralda.

Sie war es auch, die ihn aus seinen Erinnerungen riß. Sie stand immer noch neben ihm.

„Also, ich will deinem Gedächtnis mal etwas auf die Sprünge helfen. Du hast mich verlassen, hast dann Sue kennengelernt, ihr habt im Museum gevögelt und seid dann zusammengezogen, dann wolltet ihr heiraten. Dummerweise habe ich Wind von der Sache bekommen und ich habe mich auf die Gästeliste setzen lassen. Du weißt, ich kann sehr überzeugend sein. Es war nur etwas Handarbeit nötig.“ Oh ja, da war sie wirklich geschickt drin.

Jedenfalls war ich auf deiner Feier und ich war wild entschlossen, dir noch ein letztes Mal so richtig einen zu blasen und der lieben Sue direkt am Hochzeitstag Hörner aufzusetzen. Ich sah, wie dich Sam abholen wollte. Du hattest ein Glas in der Hand und gingst zur Toilette. Dein Glas hast du abgestellt. Ich änderte meinen Plan, tat dir etwas in den Sekt. Sam Half mir, dich hierher zu bringen. Ich habe ihm erklärt, dass sei die Entführung des Bräutigams. Es war übrigens VOR der Trauungszeremonie. Du bist also de facto noch nicht verheiratet.“

„Ich versteh das Ganze nicht. Du entführst mich, nur um mir nochmal einen Blow job zu geben?“

„Nein, Dummerchen, so einfach ist es nicht. Ich habe mit Sue gesprochen. Sehr lange. Ich habe das Gefühl, als würden wir uns schon ewig kennen.“ Esmaralda lächelte diabolisch.

„Sue weiß, dass ich dich entführt habe. Sie ist eingeweiht. Für die anderen Gäste wurde die Einladungszeit um vier Stunden nach hinten geschoben. Nur Sam weiß noch Bescheid.“

„Und was soll das Ganze?“

„Also, ich habe mit der lieben Sue gewettet, wer von uns beiden dich mehr anmacht. Diejenige, bei der deine Wünschelrute mehr ausschlägt, hat gewonnen, und du mußt mit der Gewinnerin schlafen und die andere muß zusehen. Freiwillig wärst du vielleicht nicht mitgekommen. Danach könnt ihr meinetwegen heiraten. Vielleicht willst du aber auch gar nicht mehr, denn ich bin sicher, dass ich gewinne.

„Und Sue hat dem zugestimmt?“ fragte Roy ungläubig.

„ Wenn Du mir nicht glaubst: wir können sie ja fragen.“ Esmaralda verschwand durch die Tür, kam kurz darauf wieder. Sie brachte wirklich Sue mit.

„So, mein Bester, wir sind vollzählig. Ich glaube es kann losgehen.“ Sagte Esmeralda. Ihre Stimme klang nach Vorfreude.

Sue setzte sich in einen Sessel, winkte und warf ihrem Bräutigam eine Kußhand zu.

Esmaralda verschwand hinter einem Paravent und kam nach ein, zwei Minuten wieder hervor. Sie hatte bis dahin ein schwarzes Kleid und rote High Heels getragen.

Jetzt hatte sie eine Schwesterntracht an. Um ihren Hals baumelte ein Stethoskop. Sie hatte ihre langen schwarze Haare hochgesteckt und ein Häubchen mit einem roten Kreuz aufgesetzt. Sie trug jetzt hohe Stiefel, schwarze Strapse, einen weißen Schwesternkittel, der bis knapp zu den Knien reichte. Der Kittel spannte etwas über den üppigen Brüsten.

Langsam bewegte sie sich auf Roy zu. In etwa drei Metern Entfernung blieb Esmaralda stehen. Sie holte einen kleinen Gegenstand aus einer der Taschen. Eine Fernbedienung.

Sie drückte auf einen Knopf und Musik ertönte. Diskomusik. „I’ve got the Power!“

Die Bässe wummerten. Esmaralda fing an zu tanzen. Sie bewegte sich gut. Arme und Beine verhielten sich synchron zur Musik. Sie wirbelte das Stethoskop herum, führte es zwischen den Beinen hindurch und bewegte es vorwärts und rückwärts. Es sammelte sich schon etwas Blut in Roys Körpermitte.

Dann warf Esmaralda das Stethoskop fort. Sie bewegte sich weiter, dann flog die Haube weg. Fix öffnete sie ihr Haar und sie bewegte in Headbanger-Art ihren Kopf. Ihr schönes Haar flog.

Dann richtete sie sich auf. Sie löste den obersten Knopf des Kittels, dann den zweiten, den dritten und den letzten. Der Kittel klaffte auf. Sie trug schwarz-rote Dessous. Das Oberteil hatte Mühe, ihre Brüste zu bändigen. Dann flog der Kittel weg. Sie tanzte weiter. Der BH ließ sich vorne öffnen. Das machte sie dann auch, ihre makellosen Brüste hüpften und Roy zeigte eine Reaktion. Merklicher als beim ersten Mal. Er mußte hinschauen, er konnte gar nicht anders, er wußte, dass seine Ex eine Superfigur hatte. Er versuchte, an Kühlschränke und Iglus zu denken, an den kalten Winter in New York. Es gelang ihm nicht wirklich.

Esmaralda bewegte sich weiter aufreizend vor ihm. Sie legte ihre Hände unter ihre Brüste und drückte sie soweit nach oben, dass sie mit der Zunge darüberlecken konnte.

Die CD näherte sich dem Ende. Seine Ex-Frau tänzelte rückwärts auf ein großes Bett, einer Art Spielwiese, zu. Sie ließ sich auf den Rücken fallen, zog die Knie an. Sie zog ihr Höschen aus und warf es Roy zu. Aufreizend langsam spreizte die Beine. Ihre rasierte Pussy war nicht zu übersehen. Sie steckte den rechten Mittelfinger in den Mund, lutschte kurz an ihm, dann rieb sie ihre Spalte. Dann stand sie noch einmal auf, machte ein, zwei Bewegungen, punktgenau ließ sie sich auf die Knie fallen. Die Musik war zu Ende. Eine Pose von Michael Jackson. Der Kopf war in den Nacken gelegt, ihre Beine waren gespreizt. Ein Arm stand nach oben. Der Schwanz von Roy auch. Esmaralda atmete schwer. Sie war außer Atem.

Zwei Handflächen wurden rhythmisch gegeneinander geklatscht. Jemand spendete Applaus. Sue. Roy hatte auf seine zukünftige gar nicht mehr geachtet.

Esmaralda blickte in ihre Richtung. „Na, kannst Du das toppen?“

Sue stand auf dem Sessel auf. Sie sah toll aus in ihrem Brautkleid. Der untere Teil des Kleides war abnehmbar. Sie entfernte ihn, der obere Teil ging nicht ganz bis zur Mitte der Oberschenkel. Sie trug weiße Strapse und ein weißes Höschen, das durchsichtig war.

„Ich glaube nicht“, sagte sie.

Sue ging zu einem Tisch, der an einer Wand stand. Auf der Platte lag ein Messer. Sie nahm es, ging auf Roy zu und durchtrennte das Tuch. Schlaff fielen seine Arme herunter.

Sue stützte ihn. „Aber ich glaube, ich will mich jetzt auch nicht unnötig bewegen. Ich hab Bock, jetzt einfach zu ficken. Ich bin sicher, mit ein wenig Aufmunterung schafft Roy uns beide, oder?“

Der verstand gar nichts mehr. „Du willst, dass wir zu dritt – also ich und ihr beide?“

Sue lächelte. „Verstehe es als mein Hochzeitsgeschenk. Wir haben noch etwa 2 Stunden Zeit. Das ist das letzte Mal, dass ich gestatte, dass Du Esmaralda vögeln darfst. Ich hab doch gerade gesehen, dass du immer noch scharf auf sie bist. Wir sind Halbschwestern. Manchmal teilen wir.“

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