ESTELLA oder Nippel wie Sektkorken

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ESTELLA  oder Nippel wie Sektkorken

ESTELLA oder Nippel wie Sektkorken

Peter Hu

Klaus hatte die Nacht kaum geschlafen. Mit Klimaanlage war es zu kalt, ohne glaubte er zu schmelzen. Dazu geisterte ihm ständig die neue Privatsekretärin im Kopf herum. Und diese Träume waren alles andere als jugendfrei.
Viel zu früh klingelte Estella an der Tür seines Bungalows. Wenigstens trug sie heute ein langes Sommerkleid. Wie hätte er sich sonst auf die anspruchsvolle Arbeit konzentrieren können? Sie gab sich sogar Mühe, die seitlichen "Kühlschlitze" geschlossen zu halten.
Gegen Nachmittag aber, war er nicht mehr in der Lage, an Steigungswinkel, Schrägverzahnungen oder gar Zahnstangen zu denken. Auch Lagerbuchsen konnte er nicht mehr berechnen. Estella war ständig in seiner Nähe, um die Anweisungen zu übersetzte. Ihr Körper verströmte einen solch verführerischen Duft, dass er ihr das Sommerkleid schon mehrfach (in Gedanken) vom Leib gerissen hatte. Endlich dröhnte der Feierabendgong.
"Wie wäre es mit einem leichten Abendessen? Ich kenne da eine nette kleine Bar am Strand. Die machen den besten Tintenfisch der ganzen Stadt. Und auch die Austern sind dort ein wahres Gedicht", schwärmte die Blonde.
"Und anschließend nehmen wir ein kühles Bad im Sonnenuntergang. Sie haben gewiß auch große Lust, sich den Schweiß des Tages abzuspülen"...
Da konnte Eisenstein selbstverständlich nicht widerstehen. Beim Gedanken an ihre "Auster", lief ihm das Wasser im Munde zusammen. Die Grünen Sprenkel ihrer Augen funkelten wie geschliffene Edelsteine, als sie seine Gedanken las. Der breite Mund zeigte ein vielsagendes Lächeln.
Betont langsam ließ das Vanillemädchen sein göttliches Hinterteil wiegen. Barfüßig patschte Estella die hölzernen Treppen empor. Von den Tischen stieg ihm der Duft gegrillter Fische entgegen. Und da lag auch noch das Aroma von rohen Meeresfrüchten in der Luft. Der Seewind griff in Estellas Kleid und ließ es appetitlich auffliegen.

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Gedichte auf den Leib geschrieben