Freudig machte ich mich übers Pistazieneis her und empfahl es auch Daniel und seiner Gespielin. Nach dem türkischen Kaffee mit griechischem Honig, dem Kaffee, den man hier “griechisch” nennen muss, keinesfalls aber türkisch, bezahlte Daniel trotz meiner Intervention die ganze Rechung in bar, reichte mir die Hand und verabschiedete sich mit einem Augenzwinkern. Juliane war mir gegenüber sehr zurückhaltend. Sie nickte mir zu, ohne mir die Hand zu reichen.
Ich wechselte noch ein paar Worte mit Costa sen. Ich war hier, um zu schreiben. Mein Name war unterdessen bekannter, als mir lieb war, aber der Sog des schriftstellerischen Erfolgs hatte mich unweigerlich ergriffen. Es gab kein Zurück. Literaturklausur in Arkadien. Oder, noch besser, Literaturklausur in Klitor.
Als ich mir endlich eine Abenddusche genehmigen und mich ins Nachthemd stürzen konnte, war es fast Mitternacht. Ich legte mich hin, entspannte mich, lauschte. Es war nichts zu hören. Keine verdächtigen Geräusche aus dem Nebenzimmer. Seitdem wir uns verabschiedet hatten, war eine Dreiviertelstunde verstrichen. Mehr nicht.
Da klopfte es an meine Zimmertür. “Anita?” Die Stimme traf direkt auf meinen Bauch. Daniel. "Darf ich reinkommen?” Ich fühlte mich zu schwer um aufzustehen und bat ihn herein, der Dinge harrend, die da kommen sollten. Daniel war splitternackt. Er sah blendend aus, und ich hatte seine Konstitution richtig eingeschätzt. Daniel war kein Muskelprotz, aber muskulös. Die Sehnen an seinen Armen waren im Halblicht gut zu sehen, und sein Bauch musste bretthart sein. Darunter prangte sein bestes Stück, voll erigiert, und es bestand kein Zweifel, dass Daniel etwas von mir wollte.
“Mein Täubchen ist jetzt bereit”, sagte er heiser. “Was meinst Du mit Täubchen”? Fragte ich und richtete den Blick auf sein Gemächt. Ein überdurchschnittlich grosser Schwanz, bebend vor Erregung, oder, besser gesagt, federnd vor Erwartung.
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