"Dein Schwanz, dass er in mir steckt und dass er wächst. . . - Er wird tatsächlich größer . . ." Es klang holprig, trotzdem sagte ich es. Ich sagte ihm, was mir gefallen würde. - Wie es mir gefallen würde. Der Puls wartete aufgeregt auf die Antwort.
"Wenn du es sagst, macht ihn das unwahrscheinlich an. . ."
Ich sank tiefer und wusste nicht, ob ich es wegen der Worte oder seiner Stimme spürte, oder einfach nur, weil es stimmte. Es stimmte. Mit ihm stimmte es. Auch das. Mit kraftvoller Ruhe drang er ein.
Annehmen, ausfüllen und genießen. Ihn. Die Nähe. Seine Selbstverständlichkeit.
"Soooo. . . . Ja? - Gefällt es dir? "
"Ja, so. . . Genauso . . . Mann, das ist geil! Mach weiter!"
Ruhig und selbstverständlich suchte er im Dunkel, fand das Verlies. . . Ruhig und selbstverständlich löste er Fesseln, salbte er Wunden. Und ich wurde Fließen. Endlich wurde die Stimme Ich. Deshalb. Genau deshalb.
Der treibende Puls antwortete seinem Atem.
"Weiter . . . weiter . . . Es ist so echt. Echter, ehrlicher, dichter -"
Ich klemmte den Hörer fester ins Kissen und folgte den gleichmäßigen Stößen. Folgte ihnen dorthin, wo die Zeit sich im Unendlichen auflöst. "Mach weiter. Weiter, weiter. . . .weiter!!! -- und sag was!"
Ich fühlte mich wohl, weil die Enge ausgefüllt und ich getragen wurde. . . Getragen von seinem Atem, seiner Stimme. Ruhig und selbstverständlich führte sie mich. Ich wurde leicht.
Deshalb. Genau deshalb. - Weil eigentlich gar nichts geschehen musste. Weil ich nichts tun musste. Nichts, außer genießen. . . Und weil ich mich wohlfühlte. . . Weil ich spürte. Mich. Mein Ich. Weil ich sein konnte, die ich sein wollte. . . Geil sein konnte. Herrlich geil. Geil Geil Geil.---- Deshalb. . .
Als er sagte, "ich komme!" kam es mir mit. Es war echt. So echt. Er erlöste die Schlange. Der Mond warf sein Licht sanft auf Evas wahres Gesicht.
Annehmen. Ausfüllen. Entfalten. . . Seufzen aus offenen Schenkeln . . . - und vor allem genießen!
In diesem Jahr wurde noch vieles anders.
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