Der Reissverschluss vorne ging nur bis unters Sternum. Die Brüste lagen frei und traten bei ihr gross, schwer und prall zutage. Amélies Brüste. Wohl einer der Gründe, warum so viele Männer verrückt nach ihr waren. Da schoss ihr der Sinn des Kostüms durch den Kopf. Euter! Klar, es ging um ihre Euter, die allerdings, im Vergleich zu einer Kuh, nicht ganz an der richtigen Stelle prangten.
Amélie war alles andere als prüde, verdaute den Schock rasch, klemmte eine Haarspange zwischen die Lippen und frisierte sich. Dann ging sie, barfuss, wie sie war, zurück ins feuerscheinerleuchtete Wohnzimmer, wo Sebastian bereits Black Oban nachgeschenkt hatte. Mit niedergeschlagenem Blick stand sie vor ihn hin. Sie liebte ihn doch! Dazu gehörten wohl auch seine bizarren Lüste. «Dreh Dich mal um», sagte Sebastian leise und bewunderte den prallen Arsch seiner neuen Freundin. Er war absolut fickgeil, und sie wäre es wohl auch gewesen, wenn sie das Kostüm nicht doch ein ganz klein wenig irritiert hätte. Sie wirkte so heiss, gleichzeitig so hilflos in ihrem Kuh-Outfit, dass Sebastian nicht anders konnte, als sich vorzustellen, wie seine Kollegen auf Amélie reagieren würden, wenn sie mit ihrer grossen, nackten, allen zugänglichen Oberweite an der Bar stehen und einen Eierlikör süffeln würde, an der Januar-Party.
Die beiden verloren nicht viele Worte. Wenig später lag Amélie auf der Couch, und Sebastian schob ihr den Schwanz zwischen ihre Titten. Amélie liebte Sebastians Schwanz, der ganz vorne eine leichte Krümmung aufwies. «Davon werden die Frauen immer verrückt», verriet er ihr ohne Umschweife, und Amélie wagte sich gar nicht erst auszumalen, wie viele Muschis er schon gehabt hatte, der Schwanz. Aber es war ihr egal. Sie selbst war ja auch kein Kind von Traurigkeit.
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