Auf jeden Fall hatten sie die mächtige Druckwelle gespürt, die sie fast umgerissen hatte. Sie sahen sich erschrocken an und stürzten eine Schrecksekunde später alle gleichzeitig zur Tür, sodass sich die ersten drei Frauen dort verkeilten und nur mühsam durch den Türrahmen hinauskamen. Wenige Augenblicke standen alle auf dem Hof zwischen dem Nintura-Tempel und dem priesterlichen Wohnhaus, als sich eine weitere, noch lautere Explosion ereignete. Vor ihren Augen hob sich der Wagen, den die Corporalin Bussi gefahren hatte, zwar nur einige Zentimeter, aber trotzdem deutlich, in die Höhe, um dann wieder auf seinen vier Rädern zu landen.
Erschrocken wichen die um Sanvulfa Versammelten zurück. Aus den Türen der Nebengelasse schauten Angestellte heraus und fragten sich, was wohl passiert war. Die beiden Soldatinnen Leutnante Jantark und Corporalin Bussi stürzten zum Eingangstor, um auf der Straße nach eventuellen Flüchtigen zu sehen oder der Ursache der Explosionen auf den Grund zu gehen. Aber außer einem gesprengten Abfallkübel, der nicht mehr als solcher zu gebrauchen war und unweit des Tores lag, entdeckten sie nichts. Sie kamen zurück in den Hof, und Bussi beugte sich vorsichtig nach unten, um unter ihren Wagen zu sehen. Er schien völlig in Ordnung zu sein, der Auspuffanlage, den Rädern und Achsen sowie dem Unterboden schien die Explosion nichts angehabt zu haben. Schwärzlich gefärbte Papier- und Pappestücke fanden sich unter dem Auto als auch in seiner Umgebung. Sie rochen versengt, wie nach Schieß- oder Schwarzpulver.
»Es war wohl ein Dumme-Mädchen-Streich«, fasste Sanvulfa die Ergebnisse der ersten Recherche zusammen. »Kein Grund zu besonderer Besorgnis, gehen wir wieder hinein.«
In dem Moment, als alle im Beratungsraum wieder Platz genommen und die Oberpriesterin ihre Erläuterungen wieder aufgenommen hatte, stürzte eine Angestellte aufgeregt in das Zimmer und stammelte: »Das Zimmer .
Explosionen
Bei den Androphoben - Teil 16
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Explosionen
Das wussten schon die Alten, die Spermaten sind unter Kontrolle zu halten.
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