.., der Raum ..., die Tür ...«
»Nun mal mit der Ruhe und der Reihe nach«, versuchte Sanvulfa die Aufgeregte zu beruhigen. »Was ist denn passiert?«
»Die Tür, die Tür von dem anderen Spermaten ... ist offen - und er ist weg ...!«
Alle sprangen wieder auf und rannten dem Mädchen hinterher, das die Schreckensbotschaft überbracht hatte. Sie lief zu dem Flur, in dem die Zimmer für die Gäste lagen. Und tatsächlich! Die Tür des Zimmers von Masku stand offen. Das Schloss, das Sanvulfa persönlich abgeschlossen hatte, war aufgeschlossen. Es waren keinerlei Spuren von Gewalt zu erkennen, weder am Schloss noch an der Tür oder am Türrahmen. Als wenn ein Zweitschlüssel benutzt worden wäre oder jemand geschickt mit einem Dietrich hantiert hatte. Von Masku keine Spur. Seine Sachen waren auch nicht da, diese hatte er wahrscheinlich an.
Das ganze Personal wurde zusammengetrommelt und das gesamte Haus von oben bis unten durchsucht, auch der Tempel, die Nebengebäude, die umliegenden Straßen und Plätze. Nichts! Keine Spur von Masku, in den benachbarten Häusern hatte auch niemand etwas Verdächtiges gesehen.
Zunächst dachten die Oberpriesterin und Belcorpa an einen Mordanschlag. Es sah ja so aus, als hätten die Täter es auch auf das Auto abgesehen, mit dem Masku hierher gekommen war. Aber dann überlegten sich alle, dass die Explosionen harmlos gewesen waren, nur auf Effekt aus, zur Ablenkung gezündet worden waren. Dass es also möglicherweise um eine Entführung ging.
Während die Priesterinnen, die Hauptstädter und das Personal nach den Sprengstoffanschlägen sich in Sicherheit bringen wollten beziehungsweise die Ursache gesucht haben, ist das Zimmer von Masku aufgeschlossen worden. Die Täterin oder die Täterinnen konnten bequem durch den Hintereingang hinein und auch wieder heraus kommen.
Explosionen
Bei den Androphoben - Teil 16
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Explosionen
Das wussten schon die Alten, die Spermaten sind unter Kontrolle zu halten.
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