Die Oberpriesterin hatte nach den Komplikationen mit Masku beschlossen, ihn bei den noch offenen Schritten zur erfolgreichen Gravidierung der beiden jungen Frauen aus ihrer Gemeinde nicht einzusetzen. Er war mitgesandt worden als eine gewisse Reserve, die sich letzten Endes bei der Defloration auch bewährt hatte, aber er war nicht vorgesehen für die Schwängerung der beiden. Hierfür war vom Ministerium Phalu bestimmt worden.
Es wäre Sanvulfa keinesfalls schwergefallen, Masku in einer Nebenrolle in den Begattungszeremonien einzusetzen. Beispielsweise wäre ein ritueller Akt mit einer der Priestergehilfinnen als Vorspiel vor der Begattung der jungen Frauen zur Beschwörung ihrer Fruchtbarkeit sehr schön gewesen, aber wegen der Unberechenbarkeit des jungen Mannes verzichtete sie nun auf seinen Einsatz. Sie hatte ihn in dem ihm zugewiesenen kleinen Zimmer einschließen lassen.
Die beiden Kopulatricen, die Soldatinnen, Belcorpa und Phalu hatte sie zu einer Einweisung in die Abläufe der morgigen Tempelfeier in ihrem Beratungsraum zusammengerufen. Sie erläuterte den Anwesenden gerade, dass der Zweck des Tempeldienstes am nächsten Tag in der Läuterung des zur Begattung eingesetzten Spermaten und in der Weihe seines Spermas für die vorgesehene Befruchtung der gläubigen Empfangenden besteht. Sie war gerade dabei, die Frage Phalus zu beantworten, wie denn sein Sperma geweiht werden solle. Es sei schon zu so vielen Gravidierungen eingesetzt worden, stets aber ohne vorherige rituelle Weihe.
Die Oberpriesterin begann damit, erneut auf die Grundlagen des Ninturismus im Allgemeinen und des Femibonismus im Speziellen hinzuweisen, als ein fürchterlicher Donnerschlag die Luft erschütterte. Den sechs Frauen und Phalu schien es, als ob die Wände wackelten und jeden Moment einstürzen könnten.
Explosionen
Bei den Androphoben - Teil 16
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Explosionen
Das wussten schon die Alten, die Spermaten sind unter Kontrolle zu halten.
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