Der Fall des Engels in die Untiefen Sodoms - Kapitel 3

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Der Fall des Engels in die Untiefen Sodoms - Kapitel 3

Der Fall des Engels in die Untiefen Sodoms - Kapitel 3

Cyraxis

Nach dem Essen (und der Flasche Wein, die im Laufe der Zeit so niedliche kleine Rötungen ins Gesicht meines Engels gezaubert hatte) orderte ich für uns Beide zusammen eine Nachspeise.
Als der Eisbecher auf dem Tisch stand, sagte ich leise: „Genieß es. Lass es langsam in deinem Mund schmelzen.“

Eva nickte und leckte langsam das Eis von ihrem Löffel. Dass ich natürlich auf zukünftige Parallelen ihres Tuns hoffte, lies ich mir natürlich nicht anmerken und beließ es bei artigem Anschauen.
„Ich muss zugeben“, schwärmte sie genießerisch,
„es hat doch auch seine guten Seiten, das Menschsein.“

Von denen Du erst einen Bruchteil kennengelernt hast, mein unschuldiger Engel, dachte ich bei mir.
Nach dem Essen machten wir uns auf den Heimweg. Eva schwankte ein wenig und die kleinen roten Flecke an ihrem Hals gaben ihr ein unwiderstehlich-niedliches Aussehen.
Nach einigen Überredungsversuchen meinerseits ließ sie sich dann letztendlich von mir überreden, ihr meinen Arm als Geleit anzutragen.

Ein paar wacklige Minuten später waren wir dann zu Hause. Entgegen meinen normalen Gewohnheiten (und meinen Vorsätzen) beschloss ich, sie nicht zu verführen, sondern nur ein wenig Honig kosten zu lassen, wie man so schön sagt.

Ich geleitete also meinen leicht angesäuselten Engel auf die Couch und entfernte mich kurz, um Musik zu machen und eine Kleinigkeit zum Knabbern herzurichten.
Die aktuelle Kuschelrock sowie ein paar Weintrauben und Pralinen retteten mein Ansehen.

Nachdem ich die Schüssel auf den Couchtisch gestellt hatte, setzte ich mich direkt neben die halbliegende Eva. Sie wollte sich aufrichten, doch ich bat sie, entspannt liegen zu bleiben.
Sie blickte mich fragend an und ich zauberte mit einem gewinnenden Lächeln eine Flasche Massageöl aus meiner Tasche.

„Was hast Du mit dem…?“

„Ich helfe Dir, Dich ein wenig zu entspannen. Schließ einfach die Augen und genieße.“

Der Widerwille in ihrem Blick war kaum zu übersehen. „Wenn Du glaubst, dass…“

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