Neben dem Schwimmbecken gab es eine schöne gepflegte Wiese, auf der ich meine mitgebrachte Decke ausbreitete.
Und dann? Tja, dann kam der weniger originelle Part.
„Komm leg Dich hin, ich creme Dich ein.“
„Warum solltest du mich eincremen? Und mit was?“ Eva schaute mich skeptisch an.
Lächelnd zauberte ich eine Sonnencreme hervor.
„Vielleicht ist es im Himmel ja anders, aber hier als Mensch wirst Du Dir einen massiven Sonnenbrand holen, wenn Du nicht geschützt bist. Also muss ich Dich mit dieser Sonnenmilch eincremen.“
Eva sah sich um und da sich die meisten anderen Menschen auch eincremten, schien sie mir Glauben zu schenken.
„Hm, Du hast wohl Recht. Aber ich kann mich sehr gut alleine eincremen. Warum sollte ich Dich das tun lassen?“ fragte sie mich schnippisch.
Blitzschnell war ich hinter ihr, grub meine Hände in ihre Hüfte, biss ihr fordernd in das Schulterblatt. Eva vergaß vor lauter Schreck einen Moment das Atmen.
„Weil ich denke, dass Du es möchtest!“ raunte ich ihr zu und biss in das andere Schulterblatt. Gleichzeitig wanderten meine Hände an ihren Hüften entlang vorwärts zu ihrem süßen kleinen Bauchnabel, um den meine Finger sanft kreisten. Ihre Atmung wurde merklich schneller.
„Nein, Du darfst das nicht.“ Hauchte sie. Ich sagte nichts, ließ nur meine Hände langsam nach oben wandern. Als sie den Rand des Bikini-Oberteils berührten, sog Eva zischend die Luft ein.
„Bitte, Du musst…damit aufhören. Ich kann…nicht…ach…“
Meine Finger waren immer weiter nach oben gewandert und hatten wie zufällig Evas kleine Krönchen berührt.
„Ich denke, wir sollten und hinlegen und ich creme Dir den Rücken ein. Was hältst Du davon?“
Eva schloss kurz die Augen. Erneut ging ein leichtes Zittern durch ihren kleinen Körper, als meine Hände auf dem gleichen Weg wieder nach unten wanderten. Kaum merklich nickte sie.
Als ich sie losgelassen hatte, legte sie sich ohne weitere Widerworte auf den Bauch und wartete. Aber auch diesmal hatte ich nicht vor, ihren Erwartungen zu entsprechen. Ich verteilte also die Creme großzügig auf ihrem Rücken und schmierte sie gewissenhaft, aber ohne irgendwelche Schändlichkeiten ein. Als ich mit dem Rücken fertig war, hielt ich ihr die Creme hin.
„Sodala, Dein Rücken ist gut eingecremt und den Rest wolltest Du Dir ja selbst machen, stimmts?“
Fassungslos blickte sie mich an und nahm wortlos die Creme, während ich mich bis auf die Badesachen auszog und mich entspannt auf den Rücken legte.
Aus den halbgeschlossenen Augenwinkeln beobachtete ich sie, wie sie immer noch baff zu mir rüber starrte.
„Du solltest Dich eincremen und mich später bewundern, mein hübscher Engel. Ich möchte schließlich nicht, dass Du Dir einen Sonnenbrand holst.“
Wie als hätte ich sie aus einer Trance gerissen nickte sie kurz und fing an, sich einzucremen.
„Und vielleicht solltest Du anfangen, mehr auf das zu hören, was Dir Dein Körper sagt und nicht immer das, was dein Hirn sagt“, flüsterte ich kaum hörbar hinterher.
Eva sah mich resigniert an: „Du weißt, dass ich das nicht kann, Du Teufel.“
„Kann-Nicht wohnt in der Will-Nicht Straße“, provozierte ich sie grinsend.
„Du hast ja keine Ahnung, was Du mit mir da anstellst!“ zischte sie und legte sich, wie um das Gespräch zu beenden, ebenfalls auf den Rücken.
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