Der Fall des Engels in die Untiefen Sodoms - Kapitel 4

11 5-8 Minuten 0 Kommentare
Der Fall des Engels in die Untiefen Sodoms - Kapitel 4

Der Fall des Engels in die Untiefen Sodoms - Kapitel 4

Cyraxis

Nachdem mich die ersten Sonnenstrahlen geweckt hatten (den verfluchten Wecker konnte ich ja Dank meines Urlaubs lautlos lassen), stand ich zufrieden auf. Nach der Morgentoilette und anschließendem Frühstück-Herrichtens ging ich, um meine Angebetete zu wecken.
Doch sie war schon auf, hatte mich wohl in der Küche rumoren gehört und öffnete die Schlafzimmertür einen Moment, bevor ich klopfen konnte.

„Guten Morgen, mein Engel“ sagte ich zuckersüß. „Morgen“ knurrte sie mir entgegen, mit schwarzen Ringen unter den Augen.

„Albträume?“

„Ja, von Deinen unverschämten…ach, lass mich ins Bad.“ Schob sie sich an mir vorbei.

Offensichtlich hatte sie wohl wirklich nicht viel geschlafen. Woran das nur liegen könnte?
Als ich schon ein paar Minuten im Bad verbracht hatte, brühte ich ihr einen starken Espresso auf.
Kurze Zeit später tauchte sie auf und der reichlich gedeckte Frühstückstisch schien ihre Laune doch etwas zu heben. Das musste ich natürlich sofort ändern:

„Also, was hat Dich denn wachgehalten?“ fragte ich unschuldig und reichte ihr den Espresso.

„Das weißt Du ganz genau, Du wildes Tier.“

„Ich würde es aber gern hören.“

„Das ist ja…Ich sage gar nichts Du Ungeheuer!“ schnaubte sie und biss trotzig ein gewaltiges Stück Croissant mit Butter und Marmelade ab. Nichtsdestotrotz leuchteten ihre Augen versöhnlich.

„Heute kaufe ich Dir einen Bikini und dann gehen wir schwimmen. Schließlich müssen wir das schöne Wetter ausnutzen.“

Eva verschluckte sich beinahe. „Ich, ich kann nicht schwimmen.“

Ich erklärte ihr, dass die Phrase „schwimmen gehen“ eher ein allumfassender Begriff für Sonnenbaden, Plantschen, auf einer Wiese herum gammeln und Eis essen war. Widerworte ließ ich natürlich nicht gelten, also fuhren wir nach dem Frühstück los.

Im angesagten Modegeschäft stand Eva ein wenig verloren da, betrachtete fasziniert und ungläubig die gewaltige Auswahl an knappen und ultraknappen Bikinis. „Das ist ja reinste Pornographie!“

„Ach Blödsinn, Engelchen. Das ist einfach modern. Und Dir steht es sicher ganz ausgezeichnet.“

„Du glaubst wohl nicht im Ernst, dass ich mich derartig zur Schau stelle. In so etwas Unzüchtiges kriegst Du mich nie rein.“

„Lass uns doch einen Deal machen. Du probierst einfach ein paar Stücke in der Kabine aus. Und sollte Dir wirklich kein einziger gefallen, dann lassen wir das mit dem Schwimmen halt ausfallen.“

„Und Dir soll ich vertrauen?“ fragte sie schnippisch.

„Würde ICH Tricks anwenden?“ zwinkerte ich ihr zu.

Irgendetwas von schwieriger Prüfung grummelnd ließ sie sich dann doch in die Umkleidekabine schieben.

„Ich komm gleich, lauf nicht weg“, flötete ich und suchte mir ein paar wirklich heiße Teile heraus. Körbchen-Größe musste ich zwar schätzen, aber das sollte kein Hindernis darstellen.
Als erstes gab ihr einen knackigen roten Bikini durch den Vorhang. Kurze Zeit später hörte ich sie ihrem Ärger Luft machen.

„Na Mädel, was ist denn?“

„Ich…ach, ich krieg…irgendwie...die Träger nicht so richtig eingestellt…Ich bin da nicht so geübt und…“

„Na, dann wird ich Dir wohl helfen müssen.“ Mit diesen Worten schlüpfte ich in die Kabine.

„Was? Untersteh Dich, in meine…Oh.“ Eva blickte mich scheu an, hielt sich die Hände vor ihre Brust.
Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht schwer zu schlucken. Bei diesem Wahnsinnskörper bekam die Phrase „Ich habe einen Engel gesehen“ eine ganz neue Dimension.

„Na komm, dreh Dich um, ich stell Dir schnell die Träger ein.“ Natürlich wollte Eva nicht so recht, also nahm ich sie sanft bei den Schultern und drehte sie so, dass sie in den Spiegel sah und stellte mich hinter sie.

Als mein Fingerkuppen ihren Nacken berührten, zuckte sie kaum merklich zusammen. Langsam fuhren meine Finger an ihren Schulterblättern entlang zu den Trägern. Dabei blickte ich ihr durch den Spiegel in die Augen.
Zuerst stellte ich den rechten Träger ein, konnte es dabei aber „leider“ nicht vermeiden, ihre Schulterblätter zu liebkosen. Dann war der Linke dran. Und welch ein Zufall. Der Linke spielte nicht so wirklich mit, kostete mich also wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Als er letztendlich dann auch passte, wollte Eva sich wieder umdrehen, doch ich hinderte sie daran.

Im Spiegel sah ich, dass sie gerade etwas sagen wollte, aber verstummte, als sie sah, wie ich mich ihrem linken Ohr näherte. Dann biss ich ihr spielerisch in den Hals. Aus dem Augenwinkel konnte ich beobachten, wie sie ihre Hände kurz ballte.

„Du siehst wirklich heiß aus“, raunte ich ihr leise ins Ohr und, wie um meine Aussage zu unterstreichen, schob ich ihr für einen Sekundenbruchteil meine Zunge in ihre süße kleine Ohrmuschel. Eva biss sich auf die Unterlippe.

„Ich würde Dir diesen Bikini wirklich sehr gerne schenken“, flüsterte ich und knabberte ein wenig an ihrem Ohrläppchen. Ihr Blick verklärte sich zunehmend. Ein letzter spielerischer Biss in ihren Nacken und dann zog ich mich aus ihrer Kabine zurück.

Ein paar Minuten später kam sie mir nach, wieder komplett angezogen und den roten Bikini in der Hand.

„Na willst Du ihn?“ heuchelte ich, als ich ihren inneren Widerstreit bemerkte. Sie blickte zu Boden, versuchte, meinem Blick zu entgehen.

„Ja.“ Kam es kaum hörbar über ihre Lippen. Ich nahm ihr den Bikini aus der Hand.

„Schau mich an.“

Langsam hob sie den Kopf. Als unsere Augen uns trafen, blickte sie abrupt weg und errötete leicht. Wortlos legte ich ihr meinen Arm um und wartete geduldig, bis der erwartete Widerstand erlosch. Dann schlenderten wir zur Kasse.

Eine knappe halbe Stunde später waren wir beim Freibad angekommen. Ich zeigte meinem Engel die Damenumkleide und wartete auf sie. Ich hatte praktischerweise meine Badeshort gleich „drunter“ angezogen, so dass ich mich nur entkleiden musste.

Nach einer kleinen Ewigkeit sah ich dann ein kleines, scheues, blondes Reh in einem roten Bikini aus der Umkleide auftauchen, welches sich unsicher nach allen Seiten hin umsah und sich das Badetuch wie ein Schild vor dem Körper hielt.
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und mein Reh sah mich vorwurfsvoll an.

„Du hast Dich nicht mal umgezogen.“

„Kommt noch, ich habe meine Badeshort gleich drunter, brauche also mich also nur auszuziehen.“

Neben dem Schwimmbecken gab es eine schöne gepflegte Wiese, auf der ich meine mitgebrachte Decke ausbreitete.

Und dann? Tja, dann kam der weniger originelle Part.

„Komm leg Dich hin, ich creme Dich ein.“

„Warum solltest du mich eincremen? Und mit was?“ Eva schaute mich skeptisch an.
Lächelnd zauberte ich eine Sonnencreme hervor.

„Vielleicht ist es im Himmel ja anders, aber hier als Mensch wirst Du Dir einen massiven Sonnenbrand holen, wenn Du nicht geschützt bist. Also muss ich Dich mit dieser Sonnenmilch eincremen.“

Eva sah sich um und da sich die meisten anderen Menschen auch eincremten, schien sie mir Glauben zu schenken.
„Hm, Du hast wohl Recht. Aber ich kann mich sehr gut alleine eincremen. Warum sollte ich Dich das tun lassen?“ fragte sie mich schnippisch.

Blitzschnell war ich hinter ihr, grub meine Hände in ihre Hüfte, biss ihr fordernd in das Schulterblatt. Eva vergaß vor lauter Schreck einen Moment das Atmen.

„Weil ich denke, dass Du es möchtest!“ raunte ich ihr zu und biss in das andere Schulterblatt. Gleichzeitig wanderten meine Hände an ihren Hüften entlang vorwärts zu ihrem süßen kleinen Bauchnabel, um den meine Finger sanft kreisten. Ihre Atmung wurde merklich schneller.

„Nein, Du darfst das nicht.“ Hauchte sie. Ich sagte nichts, ließ nur meine Hände langsam nach oben wandern. Als sie den Rand des Bikini-Oberteils berührten, sog Eva zischend die Luft ein.

„Bitte, Du musst…damit aufhören. Ich kann…nicht…ach…“
Meine Finger waren immer weiter nach oben gewandert und hatten wie zufällig Evas kleine Krönchen berührt.

„Ich denke, wir sollten und hinlegen und ich creme Dir den Rücken ein. Was hältst Du davon?“
Eva schloss kurz die Augen. Erneut ging ein leichtes Zittern durch ihren kleinen Körper, als meine Hände auf dem gleichen Weg wieder nach unten wanderten. Kaum merklich nickte sie.

Als ich sie losgelassen hatte, legte sie sich ohne weitere Widerworte auf den Bauch und wartete. Aber auch diesmal hatte ich nicht vor, ihren Erwartungen zu entsprechen. Ich verteilte also die Creme großzügig auf ihrem Rücken und schmierte sie gewissenhaft, aber ohne irgendwelche Schändlichkeiten ein. Als ich mit dem Rücken fertig war, hielt ich ihr die Creme hin.

„Sodala, Dein Rücken ist gut eingecremt und den Rest wolltest Du Dir ja selbst machen, stimmts?“

Fassungslos blickte sie mich an und nahm wortlos die Creme, während ich mich bis auf die Badesachen auszog und mich entspannt auf den Rücken legte.

Aus den halbgeschlossenen Augenwinkeln beobachtete ich sie, wie sie immer noch baff zu mir rüber starrte.

„Du solltest Dich eincremen und mich später bewundern, mein hübscher Engel. Ich möchte schließlich nicht, dass Du Dir einen Sonnenbrand holst.“

Wie als hätte ich sie aus einer Trance gerissen nickte sie kurz und fing an, sich einzucremen.

„Und vielleicht solltest Du anfangen, mehr auf das zu hören, was Dir Dein Körper sagt und nicht immer das, was dein Hirn sagt“, flüsterte ich kaum hörbar hinterher.

Eva sah mich resigniert an: „Du weißt, dass ich das nicht kann, Du Teufel.“

„Kann-Nicht wohnt in der Will-Nicht Straße“, provozierte ich sie grinsend.

„Du hast ja keine Ahnung, was Du mit mir da anstellst!“ zischte sie und legte sich, wie um das Gespräch zu beenden, ebenfalls auf den Rücken.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4022

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben