Familie da Silva

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 22

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

Nach den beiden Fahrzeugen wurde die Durchfahrt wieder versperrt und es ging noch einmal ein paar hundert Meter den Waldweg weiter. An einem längeren, geschlichteten Holzstapel hielt der X5. Martin stellte seinen Kombi dahinter ab. Mit Decken, Handtüchern, Kühltasche und einer Umhängetasche bewaffnet, lief das Grüppchen einem Trampelpfad folgend auf einen See zu.
„Schön hier!“ Da waren sich die Anderssons und die Baumüllers einig, als sie eine Lichtung in unmittelbarer Nähe des Ufers erreichten. „Kommt ihr öfter her?“
„Manchmal nur wir zwei. Aber meistens mit einem befreundeten Paar!“
Ein Holzsteg führte durch das Uferrandgebiet, mit undurchdringlicher Fauna, in den See hinein, über den man ins Wasser einsteigen oder auch hineinspringen konnte. Man breitete die Decken aus und verteilte die Handtücher.
„Und jetzt ausziehen…?!“ Pat schaute sich in der Runde um. „Logisch!“, „Klar“, „Jaa!“ und andere zustimmende Worte kamen als Antwort von den anderen.
Alle sechs hatten schon im Pool der Anderssons zusammen nackt gebadet. Daher war es weniger die Scham voreinander als die fremde, öffentliche Umgebung, die Pat ein wenig verunsicherte.
Natürlich war zuallererst Baden angesagt. Ausnahmslos alle sprangen von dem Steg ins Wasser.
Ein wenig später lag man paarweise auf den Decken und trank die ein- oder andere Schorle.
„Habt ihr eigentlich das mit der Gondel inzwischen gemacht?“, erkundigte sich Olivia.
Franziska lächelte verschmitzt. „Du meinst, mein Versprechen damals, in so einem Teil mit Juan zu vögeln?“
Die Pilotin nickte. „Habt ihr?“
„Gleich im Frühjahr darauf, als die Skifahrer weg waren!“
„Und? Erzähl!“
Beide da Silvas erzählten sehr plastisch und amüsant, wie akribisch sie ihr Vorhaben geplant hatten. „Erst einmal wollten wir die Bergfahrt nutzen, um zu erkunden, ob es ohne Aufsehen zu erregen möglich wäre.“

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