Den ganzen Morgen, auf dem Weg zur Kita und Claras Vorschule, beim Bäcker und auch im Aufzug hoch in ihre Wohnung musste Liv ständig an Martins Worte denken: Halb zehn. Hier. Nackt:
Sie lüftete die Wohnung und schüttelte die Betten auf. 09:20 Uhr. Zu spät, um zu duschen. „Gut, ausziehen;“ überlegte Liv. Jeans, Söckchen, Slip, der leichte Pulli und ihr BH landeten auf dem Stuhl im Schlafzimmer. Dann hatte sie DIE Idee. Eilig suchte sie nach dem schwarzen Tuch, welches sie am Sonntag im Hotel von Martin bekommen hatte.
Genauso wie am Sonntag im Hotelzimmer lag Olivia nur mit diesem raffinierten String und der Augenbinde bekleidet auf ihrem Ehebett.
Sein erster Weg führte Martin ins Badezimmer, um sich die Hände zu waschen. Ausziehen? Nein, das sollte Olivia machen. Ein wenig Strafe musste sein!
Leise an die offenstehende Tür anklopfend betrat Martin ihr gemeinsames Schlafzimmer. Olivia atmete gleich hörbar lauter. Der Raum war abgedunkelt und Liv war nur schemenhaft zu erkennen. War es ihr Mann, der da auf sie zukam? Ganz sicher war sie sich nicht…
„Du bist schön;“ flüsterte eine Stimme in ihr Ohr. Natürlich erkannte Liv am ersten Ton, wer auf sie zukam.
„Danke!“ Olivia flüsterte ebenso leise. Sie streckte ihre Hände aus, um Martins Gesicht zu fangen. Das Paar küsste sich. Liebevoll, verlangend.
„Magst Du dich nicht ausziehen?“ Eigentlich sollte Olivia dies ja machen. Aber bei solch einer charmanten Aufforderung…
„Ooohhhh, der ist ja richtig hart!“ Trotz Augenbinde hatte Liv zielsicher zugegriffen. „Zeig deiner Frau, was sie verpasst, wenn sie dich vernachlässigt!“
Normalerweise liebte Martin es ja, seine Frau mit dem Mund zu verwöhnen und sie damit anzuheizen. Aber heute überließ er es Olivia, ihm mit ihren oralen Fähigkeiten höchste Genüsse zu schenken.
Endlich
schreibt mima