Faule Tage

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Faule Tage

Faule Tage

Blackbunny

Ich liebe es, mit dir Zeit zu verbringen. Ich weiß, es ist unmoralisch. Verboten, gemein, egoistisch, aber, ich kann nicht anders. Du tust mir so gut.
Faul drehe ich meinen Kopf in deine Richtung. Sauna macht das mit mir. Dieses Gefühl, wie eine Katze an einem warmen Ofen. Träge, faul.. aber irgendwie auch sinnlich. Ich habe gerade so große Lust auf dich. Heute ist es voll. Alle Liegen sind belegt und ich bin froh, dass wir uns die private Muschel gemietet haben.
Als du mit der Idee kamst, uns einen ganzen Tag Auszeit hier zu nehmen, weit weg von allen Menschen die uns kennen könnten, war ich ehrlich gesagt etwas unsicher. Mich einen ganzen Tag ausklinken ohne dass es jemand bemerkt. Auf der Arbeit habe ich Urlaub eingereicht. Mein Telefon ist umgestellt. Mein Mann geht davon aus, dass ich den ganzen Tag in einem Kundenworkshop stecke. Oh Gott! Was ist nur aus mir geworden! Einer meiner früheren Freunde hat mich jahrelang betrogen. Ich wusste es nicht und als ich es herausfand, fiel meine Welt zusammen. Er war der erste, mit dem ich wirklich lange zusammen war und so kam alles zu einem plötzlichen Ende. Und nun bin ich selbst eine verlogene Bitch geworden. Ich hatte das alles nicht geplant. Ehrlich nicht, versuche ich mich vor mir selbst in meinem Kopf zu rechtfertigen. Aber dann bist irgendwie du passiert und, ich weiß nicht, vielleicht ist es, weil es zwischen uns nichts Ernstes werden kann, aber, du machst es so einfach mit dir zusammenzusein und du machst, dass es mir einfach gut geht.
Ich rücke etwas näher an dich, lege meinen Kopf auf deinen Bauch und schurre fast, so wohl fühle ich mich gerade. Deine Augen sind geschlossen und deine Hand streicht über meine Haare. Mhh, so wohlig. Ich küsse deinen Bauch, komme etwas höher, küsse deine Brust. Lege meinen Kopf nun darauf und streiche sanft mit meinen Fingern deinen Schenkel entlang. Als ich sehe, wie sich dein Sauna Kilt hebt, muss ich grinsen. So einfach, das Feuer mit dir zu entfachen. Ich liebe es! Unschuldig streiche ich weiter an deinem Bein entlang, schaue mich beiläufig um und lasse meine Hand wie zufällig deine Hoden streicheln. Ich liebe es, dich zu erregen. Liebe es, in deine Augen zu schauen, wenn du mich haben möchtest.
Zischend saugst du die Luft ein. Deine Augen sind geschlossen, deine Hand streicht weiter meine Haare.
Noch einmal sehe ich mich um, dann bin ich mutig. Übermütig? Ich nehme dich ganz in die Hand. Massiere dich weiter, drehe meine Hand, lasse sie auf und ab gleiten. Ich streiche über deine feuchte Eichel, streiche über deine Hoden… ich könnte das ewig machen. Die ganze Zeit bewege ich mich ansonsten nicht. Manchmal greifst du mir fester in die Haare. Ich bleibe einfach bei meinem Rhythmus.
Heiser raunst du mir zu „Hör auf! Ich komme sonst.“ Du willst wegrücken, ich halte dich fest in meiner Hand.
„Was hast du vor?“
„Schhhh, lass mich machen.“
Du siehst mich an als ob ich den Verstand verloren hätte.
„Ich muss kommen!“ warnst du mich.
Ich schiebe mich vor dich und lege meinen Mund um dich als du explodierst.
Ich lecke dich sauber und dann lege ich mich wieder auf dich, als wäre nichts gewesen.
„Du bist verrückt!“ Es soll wahrscheinlich anklagend klingen, es klingt nur nach dir und ich sehe das Lächeln in deinem Mundwinkel.
Zufrieden wie eine Katze an einem warmen Ofen schmiege ich mich wieder an dich.
Mhh, Saunatage mit dir.

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