„Diese Quelle darf nicht versiegen. Sie wird ab jetzt täglich gebraucht.“ Sie blickte mir direkt in die Augen. „Täglich, habe ich gesagt!“
Ich erschien tatsächlich jeden Tag pünktlich um 15 Uhr im Spiegelzimmer, wo mich die Gräfin nur mit einem Bademantel bekleidet erwartete, den sie abstreifte, bevor sie mich auf die Liege zog, meinen Schoß bestieg und auf meinem steifen Penis ritt. Wenn ich meinen Samen in sie spritzte, drückte sie ihren Venushügel tief auf meinen Schwanz. „Damit es dein Sperma nicht so weit hat, wenn du mich befruchtest“, erklärte sie mir jedes Mal.
Wieder wartete ich Punkt 15 Uhr im Spiegelzimmer. Die Änderung an ihr bemerkte ich sofort, als sie eintrat. Sie trug ein ungewöhnliches Kleid, das sich gleich unterhalb ihrer Brüste weitete, als wollte sie ihren Bauchansatz meinen Blicken verbergen. Sie führte mich in ein Zimmer, in dem ich keinen einzigen Spiegel erblickte.
Sie drehte sich einmal um die eigene Achse. Das Kleid schwang weit auf und fiel gleich wieder zusammen.
„Danke!“ erklärte sie kühl und schaute mich mit ihren klaren Augen lange an. „Ich hoffe, zwischen uns gibt es keine Missverständnisse“, erklärte sie mit fester Stimme und blickte auf ihre Hand, mit der sie über ihren Bauch strich. Sie lächelte mich an. Ich wusste, dass sie schwanger war, dass ich sie geschwängert hatte. - Meine Hausbesuche hatten zu einem erfolgreichen Ende geführt. „Ich werde dich weiterempfehlen“, erklärte sie und verschwand grußlos durch eine Seitentür.
„Der Wagen steht bereit, Herr Triebsch“, hörte ich die Stimme der Fahrerin hinter mir. Mitten in der Stadt hielt sie an und fragte, ob sie mich in ein Café zu einer Tasse Kaffee einladen durfte. Ich nickte.
„Sie wissen, dass die Gräfin verheiratet ist?“, erzählte sie und nippte an ihrer Tasse. – „Das hat sie mir nicht gesagt.“ - „Mit einem älteren fast erblindeten Geschäftsmann, der ihr den Unterhalt für den Burghof zahlt und sich einen Erben für seine Firma wünscht, einen kleinen Grafen.“ Sie machte eine Pause. „Er wollte dabei sein, wenn sein Nachkomme gezeugt wurde und weil er erblindet ist, musste ich ihm alles detailliert schildern.“ Sie nahm wieder einen Schluck aus ihrer Tasse. „Einer der Spiegel war von innen durchsichtig.“
Ich starrte sie mit weit geöffneten Augen an. „Sie haben alles mit angesehen?“ Sie nickte lächelnd und hielt lange ihren Blick auf mich gerichtet.
„Machen Sie nur bei Adeligen Hausbesuche oder auch bei ganz gewöhnlichen Bürgern?“, fragte sie und verschränkte vor meinen Augen ihre Finger in meine. - Ich nickte. „Ja, auch bei gewöhnlichen Bürgern.“ - „Wann können Sie kommen?“- „Wann immer Sie wollen.“ - „Wenn ich meinen Eisprung richtig berechnet habe, sofort.“ Sie beugte sich näher zu mir, als wir das Café verließen. „Und bitte keine Küsse!“
(in einer früheren Version hieß diese Geschichte "Der Feinmechaniker". Anmerkung der Redaktion)
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