Felizitas

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Felizitas

Felizitas

Michael Müller

Begannen ihr Liebesspiel in dem Augenblick als er die Wohnungstüre hinter ihnen schloss. Liebten einander zum erstenmal an jenem Abend bereits im Zimmer.
Sie stützte sich auf den Tisch, er nahm sie von hinten. Trug sie aufs Bett. Erforschte ihren Körper mit seiner Zunge. Trank ihren Nektar. Diesen wunderbar nach Himbeeren schmeckenden Nektar!
Füllte mit seinem Schwanz ihre Grotte aus. Ließ sein Sperma in sie fließen.
Schlief, sie in seinen Armen haltend, ein.
-°-°-°-
Viele Wochen, Monate, waren die beiden nun schon zusammen. Tage und Nächte der Ekstase lagen hinter ihnen. Immer wieder verschwand Felizitas für einige Tage. Nie wusste er wohin sie dann ging. Auch woher sie kam sagte sie ihm nie. Er stellte ihr dazu auch keine Fragen mehr.
Sie sei Künstlerin, hatte sie ihm einmal erklärt. Malerin. Offenbar verkaufte sie auch immer wieder Bilder.
Sie hatte Geld. Lud ihn sogar manchmal in ein Lokal ein. Kaufte Kinokarten, stand mit Plastiksäcken voll Lebensmittel abends vor der Türe.
Von der Hausverwaltung besorgte er sich einen Zweitschlüssel für seine Wohnung. Gab diesen ihr, um sie unabhängig von seinem Kommen und Gehen zu machen.

Gemeinsam besuchten sie Konzerte, sahen sich Filme an, unternahmen Spaziergänge, Wanderungen, besuchten Freunde, nahmen an Parties teil.
Felizitas fanden alle seine Freunde sehr nett. Auch deren Frauen, Freundinnen freundeten sich rasch mit Felizitas an, verabredeten sich mit ihr zu "Frauenabenden ohne Männer".
Felizitas war akzeptiert. Beliebt.
Nur zwei Vorfälle in dieser Zeit machten Martin nachdenklich.
Der erste ereignete sich, als sie gemeinsam mit Freunden in einem Lokal saßen. Mit in der Runde waren Albin und Martina. Die beiden waren schon einige Jahre ein Paar und hatten vor Kurzem ein Haus angemietet. Martina sagte, nun, da sie "im Grünen" wohnen, möchte sie gerne eine oder zwei Katzen haben. Albin stimmte ihr zu, machte aber klar, dass die Tiere sterilisiert werden müssten.

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