Fesselnder Junggsellenabschied

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Fesselnder Junggsellenabschied

Fesselnder Junggsellenabschied

Alice Chablis

Sie sah unverändert aus, wenn auch noch heruntergekommener. Auch die Sitzmöbel, die sie sich damals vom Sperrmüll geholt hatten, waren noch da, mittlerweile aber ziemlich staub- und schmutzbedeckt. Pascal wollte gar nicht wissen, auf welcher Schmutzschicht er in seiner neuen, beigen Hose gerade saß. Dieser Junggesellenabschied verlief ganz anders als geplant. Eigentlich sollte er jetzt mit den anderen in der Monkey Bar sitzen, sich betrinken und schlechte Witze reißen. Stattdessen stand nun Marie in einem roten, tiefausgeschnittenen Kleid und kniehohen Stiefeln vor ihm. Es gab schlechtere Anblicke, wenn es nicht Marie gewesen wäre. Als sie dem Teenageralter entwachsen war und sich zu einer Frau entwickelt hatte, hatte er ein wenig auf sie gestanden. Doch Lara, seine Schwester, hatte seine Blicke bemerkt und ihm eingetrichtert: „Lass deine Finger von Marie. Sie ist meine Freundin, und das machst du nicht kaputt.“
„Ich habe zwar immer noch keine Ahnung, was das hier geben soll, aber die Handschellen nerven.“
Marie kam langsam und mit laszivem Gang zu ihm und stützte sich auf den Armlehnen ab. Pascal konnte ihr direkt in den weiten Ausschnitt schauen. Beim Anblick des weißen Fleisches ihres Dekolletés spürte er, dass er eine leichte Erektion bekam. Er müsste nur seine Hände in den Handschellen heben, dann könnte er wie zufällig über ihre Brüste streichen. Als hätte sie seine Gedanken geahnt, richtete Marie sich auf und sagte: „Handschellen vorne sind wirklich unpraktisch. Die müssten eigentlich auf dem Rücken sein.“ Und kaum hatte sie es ausgesprochen, öffnete sie bereits eine Seite der Handschellen und bog ihm die Hände auf den Rücken, wo sie die Handschellen wieder schloss.
Pascal leistete keinen Widerstand, spürte aber, wie sein Herz schneller schlug und Blut in seinen Schwanz gepumpt wurde.

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