„Das Paket ist gebucht“, ...nickte die Prinzessin zustimmend. Wir können es kaum noch erwarten, dort zu landen…“
So griff Knorz also in die Teppichfransen, …und das merkwürdige Fluggerät ging mit voller Kraft auf Kurs.
Dieses Meer war wirklich gewaltig; ...der Flug noch lang und unbequem. Doch am dritten Tag erblickten sie einen Felsengürtel; ...umtost von wütender See. Keinem Piraten oder Entdeckungsreisenden würde es je gelingen, diesen Gürtel zu überwinden.
Sicher umschlossen von scharfem Gestein, lag eine wunderschöne, blaue Lagune unter ihnen; ...beinahe wie hinein gemalt. Ruhiges Wasser und nahezu windstill im Auge eines ewig währenden Orkans. Und aus dieser Lagune heraus, erhob sich eine grüne Insel, ...mit weißen Stränden, die in keinem Reiseführer vermerkt waren.
Knorz ging in den Sinkflug. Als sie den schützenden Sturm durchbrachen, wurde es noch einmal sehr turbulent. Doch dann setzte das Schwebegewebe auf einem Strand auf, der sie förmlich willkommen hieß...
Obwohl von der langen, unbequemen Reise völlig erschöpft, ließen es sich unsere drei Heldinnen nicht nehmen, ihre neue Heimat mit einem wilden Freudentanz zu begrüßen.
Weg mit den Kleidern. Wozu brauchten sie die hier noch?
‚Junge, schöne Göttinnen. Jede für sich ein Juwel,‘...dachte Knorz bei sich.
‚Würdige Erbinnen des Paradieses.‘
Nach ihrem ekstatischen Tanz jedoch, sanken die drei nackten Schönheiten in den Sand, ...und schliefen auf der Stelle ein.
Genau so hatte der Kobold es geplant. Knorz hasste lange Abschiede. Dennoch hatte er die drei Menschenwesen inzwischen recht lieb gewonnen. Ein paar Abschiedsgeschenke für den Start in ein neues Leben, konnte ja nicht schaden.
Timea erhielt eine Feuerdose, deren Flamme nie verlosch. Marie schenkte er einen Jagdspeer, der sein Ziel nie verfehlte. Denn eine ewige Obstdiät, war auch nicht gut für die Verdauung.
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