Feuerteufel

Dead Boys Part 30

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Feuerteufel

Feuerteufel

Andreas

Keoma kümmert das alles nicht mehr. Sollen sie die Städte der Weißen in Schutt und Asche legen, wie sie es einst mit den Dörfern meiner Ahnen getan haben. Warum sollte ich ausgerechnet dir helfen, Thunder? Warst es nicht du, der mich damals im Stich ließ?“ Keoma benutzte einen Ärmel seines staubigen Hemdes, um eine Träne abzuwischen. Er wirkte aufgewühlt. Thunder kannte den Grund seines Schmerzes genau.

Thunder atmete schwer. Die Erinnerung wog schwer, lastete wie eine Bleidecke auf ihm. „Du hast allen Grund, mich zu hassen. Ich habe deine Schwester geliebt, Keoma. Was mit ihr geschehen ist, werde auch ich niemals vergessen können.“ Keoma betrachtete das schlafende Kind. Seine Stimme klang sanft, durchdrungen von Melancholie. „Ihr wart ein schönes Paar, bis du deine Seele verkauft hast. Inola opferte sich für deine Gier. Sie starb auf einem Scheiterhaufen, aber dich konnten sie nicht verbrennen. Warum haben sie dich freigelassen? Was ist der wahre Grund, dass du die Hölle verlassen durftest?“ „Ich sage dir die Wahrheit, Keoma. Mein Auftrag lautet, Pale und die Reiter zu stoppen. Dieses Mädchen hat alles verloren, so wie damals Imola. Ich möchte nicht noch mehr Schuld auf mich laden. Ich bitte dich, kümmere dich um dieses Kind, bis ich mit Pale fertig bin. Du bist der einzige Mensch, den ich fragen kann.“ Keoma gab ein höhnisches Lachen von sich. „Was ist mit den Vampiren? Wieso fragst du nicht deinen alten Freund Stiv?“ „Du kennst den Grund, Keoma! Ich kann dieses Kind nicht im Stich lassen. Ich werde meinen größten Fehler nicht wiederholen. Wenn du mir nicht helfen willst, werde ich die Kleine mitnehmen müssen.“ „Wie ist ihr Name?“ Keomas Stimme konnte sein Mitgefühl nicht gänzlich verbergen „Ich heiße Ally.“ Die Köpfe der Männer drehten sich synchron zum Bett hin. Ally rieb sich die Augen, während sie herzhaft gähnte. „Hast du Hunger, Ally?

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