Sie waren in dieser Verbindung offensichtlich an fiese Schwestern geraten. Heutzutage würde eine Aktion dieser Art sicher einen Skandal auslösen und zur sofortigen Schließung der Verbindung führen, damals allerdings war die MeToo-Debatte noch in weiter Ferne und weibliche Solidarität in diesen Gruppen eher nicht ausgeprägt.
Claire stand da und fühlte sich nach dieser Eröffnung wie betäubt, als sie plötzlich wahrnahm, wie Marge sich nach einigem Zögern den ersten Träger ihres Sommerkleides von der Schulter streifte. Marge hatte bei Kimberleys Ansage schwer geschluckt, die Vorstellung hier vor aller Augen blank ziehen zu müssen, trieb ihr die Schamesröte ins Gesicht. Aber sie brauchte den Platz in der Sorority. Sie wollte studieren. Eigentlich blieb ihr also keine Wahl. Als auch der zweite Träger gefolgt war, fiel ihr Kleidchen ganz von allein. Dann zog Marge auch ihren Slip herunter, einen BH trug sie nicht, und stand mit gesenktem Kopf abwartend in der Runde. Schicksalsergeben begann nun auch Claire, wenn auch zögerlich, sich unter dem inzwischen ausgebrochenen Gejohle der Studienkolleginnen ihrer Kleider zu entledigen.
Jocelyn, eine der Mitbewohnerinnen und Zuschauerinnen dieses Abends, konnte sich noch Jahre später gut an das Entsetzen in den Gesichtern der beiden Newbies erinnern, die nicht im Entferntesten geahnt hatten, was man von ihnen verlangen würde und nun hilflos und nackt zwischen ihren Kommilitoninnen standen. Die Mitglieder der Sorority ließen ihnen nicht viel Zeit zum Nachdenken, sondern begannen sofort, die inzwischen vor Angst zitternden Körper der beiden Kandidatinnen mit Hautöl einzuschmieren. Jeweils drei oder vier Studentinnen verteilten mit eifrigen Händen die Flüssigkeit literweise auf den Körpern der beiden Probandinnen. Anfangs tasteten die Fingerspitzen noch vorsichtig über die zarte Haut der Mädchen, aber mit der Zeit wurden die Zugriffe immer dreister.
Fiese Schwestern
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