Umdrehen. Bücken. Popo in die Kamera halten. Schnitt. Und gut ist.
Bis dahin war alles glatt gelaufen. Der Kauf im H & M war perfekt, die Trikots sassen einwandfrei und zeigten her, was sie herzeigen sollten. Filomenas Nippel versteiften sich sehr rasch und waren gut sichtbar. Alles kein Problem. Auch das scheue, verhaltene Lächeln gelang Filomena auf Anhieb. Umdrehen... bücken... fertig.
Das Ding aber war die Filmerei. Da fehlte Filomena die Übung. Auch der Cam Stick, den sie von einer japanischen Freundin bekommen hatte, half nicht weiter. Entweder stimmte die Perspektive nicht, dann war es die Beleuchtung, dann wiederum war der Clip unscharf.
Seufzend setzte sich Filomena aufs Bett, so, wie sie war, im zartgelben Trikot. In der Zwischenzeit war sie aber derart heissgelaufen, dass es einfach sein musste. In genau dieser Vollmondnacht wollte sie sich den Leuten da draussen zeigen mit diesem geilen, neuen Tiktok Move. Filomena blieb nichts anderes übrig, als ihren Nachbarn anzurufen. Stefano und sie hatten eine gute, wenn auch bisher nicht sexuelle Beziehung, sie kauften füreinander ein, wenn jemand von beiden krank war, zu Ostern legten sie sich gegenseitig ein Nest mit ein paar Schokoeiern vor die jeweilige Haustür. Alles Sympathiekundgebungen – und Filomena dachte sich manchmal, dass Stefano möglicherweise mehr wollte, sich aber nicht traute, es ihr zu sagen. Er ging sofort ran. „Komm schnell rüber“, sagte Filomena mit Herzklopfen, „ich habe etwas zu besprechen und brauche Deine Hilfe“.
Als Stefano von der errötenden Filomena erfuhr, was sie vorhatte, reagierte er, wie das wohl die meisten Männer tun. Er war sofort geil, unterdrückte seine sexuellen Emotionen aber anstandshalber. Auf der anderen Seite fand er es nicht ganz o.k., dass der Sepp aus dem Berner Jura, Alexandros aus dem kretischen Malia, Gerd aus München sich Filomenas Camel Toe reinziehen konnten.
Filomenas Punze
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Filomenas Punze
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