Damit hatte er nun wahrlich nicht gerechnet. Ehe er etwas erwidern konnte, stellte ihm Greta eine entscheidende Frage: „Bleibt es oben, oder kommt es runter?“ Gottfried Werner sah Fräulein Greta Kraus verständnislos an. „Wie meinen sie das denn?“
Nun glühten Gretas Wangen, die sie normalerweise puderte. Ihr kirschroter Mund verzog sich zu einem reizenden Flunsch, als sie stammelnd nach einer Antwort suchte. „Na ja…das, was ich drunter anhabe…unter meinem Kleid…sie wissen schon…mein Höschen…“ Nun zeigte Herr Werner ein kleines Lächeln, das dem Fräulein gar nicht so unangenehm war. „Meine Schwester…nun ja…sie hat es immer auf die blanke Haut gekriegt…“ Greta bat ihren neuen Chef, das Büro zu verschließen. Während Gottfried den Schlüssel umdrehte, gestand ihm Greta, dass es ihr doch sehr peinlich wäre, wenn der junge Mann, der die Post brachte, ihrem Malheur ansichtig würde. Das verstand der Chef.
Greta stand mit dem Gesicht Gottfried zugewandt, als sie sich an ihrem hinteren Kleidersaum zu schaffen machte. Sie musste sich leicht vorbeugen, damit das kurze Kleid oberhalb ihrer Hüften blieb, und sie sich das Höschen ausziehen konnte. Der Chef sah fasziniert zu, wie Gretas Hände auf ihrer Kehrseite zugange waren. Greta schaffte es unter gewissen Verrenkungen, aus dem weißen Höschen zu schlüpfen. „Es verheddert sich gern.“, fügte sie entschuldigend an, da es etwas länger gedauert hatte. Greta ließ die Hose rasch in der Handtasche verschwinden. Sie blickte Gottfried aus fragenden Augen an. Ihm wurde bewusst, dass seine Sekretärin nichts mehr unter ihrem Kleid trug. Nun gut, da gab es gewiss noch einen Hüftgürtel, an dessen zarten Strapsen die kunstseidenen Strümpfe befestigt waren. Die Unterhose fehlte jedenfalls, was bei Gottfried zu einer großen Erregung führte.
„Dann machen wir es doch so, wie es bei uns zu Hause üblich war!“ Greta nickte, obwohl sie nicht wusste, was ihr Boss damit sagen wollte.
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