Flatty Betty

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Flatty Betty

Flatty Betty

Peter Hu

Und wir genossen noch lange unsere Nachbeben, und die zuckende Hitze des anderen Körpers. Hand in Hand spazierten wir schließlich nackt und zufrieden lächelnd über den Flur ins Bad…
…Nach der gemeinsamen Dusche verabredeten wir ein weiteres Treffen. …Es stand dem ersten in nichts nach…

…„Und, wie geht’s mit deiner kleinen Affäre?“ …erkundigte sich meine geliebte „Wochenend-Geliebte“, keine fünf Tage später, im Plauderton.

Ich antwortete ihr ganz unbefangen. Sie hörte ganz aufmerksam, aber ohne jeden Groll, einfach zu. Dabei führte sie meine Hand unter ihr Hemd, knetete sie um ihre weiche, fleischige Brust, bis sie von selbst zu kneten begann. Sie lächelte sehr zufrieden dabei.
„Siehst du, ich hab doch gesagt, dass sich zwischen uns nichts ändern muss. Oder fühle ich mich irgendwie anders an, nur weil wir zwischendurch mal anderweitig naschen? Ich gönne dir deine kleinen Tittchen, auch wenn ich nicht verstehe, was du daran findest. Kannst du mir jetzt auch meine kleinen Ausflüge gönnen? Wir müssen es uns ja nicht gleich brühwarm aufs Butterbrot schmieren. Da hab ich wirklich einen Fehler gemacht, und das tut mir wirklich leid…“
„O, ja, das kann ich jetzt“, …bestätigte ich, und verstärkte meine Brustmassage. Solch volles, weiches Fleisch, hat eben auch was für sich…
Den ganzen Abend über, tauschten wir nur Zärtlichkeiten, und genossen auch die Nacht, ohne wirklich zu verschmelzen. Wir genossen einfach nur die Zweisamkeit, den wieder gewonnenen Frieden; aber auch die nie wirklich erloschene Lust.
Und so läuft es bis heute fort. Natürlich hatten wir in der Folge auch wieder Spaß an der Verschmelzung.
Ja, sie hatte wirklich Recht. Zwischen uns ist etwas ganz besonderes. Und es hält, gerade wegen unserer gegenseitigen Toleranz; gerade, weil wir sie jetzt auch voll ausleben…

Und was nun Flatty Betty betrifft:
Gern hätte ich dieses Verhältnis wieder genau so aufgenommen, wie ich es von früher her kannte. Doch die gertenschlanke Gazelle verschwand ebenso plötzlich, wie sie gekommen war. Engelsgleich, war sie genau zur rechten Zeit erschienen. Ich werd sie nie vergessen. Und, wenn ich so darüber nachdenke: Auf eine ganz besondere Weise, habe ich auch sie geliebt…

ENDE

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