So himmlisch, wie sich das anfühlte, machte sie das nicht zum ersten Mal. Es brauchte keine Worte. Sie begannen ein Zwiegespräch, das aus Berührungen, Bewegungen und den Reaktionen seiner Haut, seines Körpers entstand. Zunächst gelang es ihm, völlig passiv nur genießen. Dann reagierte sein Körper, indem er sich an sie schmiegte, auf ihre Berührungen antwortete. Sie hatten vorher nichts vereinbart. Aus Erfahrung wusste er, dass bei seinen Massagen nicht alle Partnerinnen es schätzten, wenn er auch etwas Aktivität entwickelte. Er war auch schon brüsk aufgefordert worden, ‚ganz bei sich zu beiben‘, als ob das so einfach sei, wenn eine schöne Frau mit so wunderbarer Haut-Fühlung einem eine Wohltat nach der anderen schenkte. Vorsichtig und tastend ließ er seine Fingerspitzen zu ihr hinwandern. Aus vorsichtigen Berührungen wurden sich verstärkende Streicheleinheiten. Kathi ließ sich in ihrer Massage nicht stören – ganz im Gegenteil. Lars schien, dass sie genoss, wie er seinen Beitrag in dieser Form der Kommunikation fand.
Dann richtete sie sich auf und nestelte an ihren Haaren. Lars ahnte, was jetzt geschah. Plötzlich floss ihre ganze goldene Haarpracht an ihr herunter. Die Haare fielen ihr über die festen Brüste, ein Teil bedeckte ihren Rücken. „Freust du dich? Wir wollen dich verwöhnen!“ Dann fing Kathi an, sich an ihm zu räkeln, sich über ihn zu beugen. Immer wieder setzte sie ihre wundervollen Haare ein, um ihn zu streicheln. Mal neckten sie ihn hauchzart, mal griff sie in die Haarpracht, um mit ihr kraftvoll über seinen Körper zu fahren.
Lars entspannte es, zu wissen, dass heute keine vereinbarte und dadurch begrenzte Zeit gebucht war. Sie hatten alle Zeit er Welt. Kathi schien das ähnlich zu sehen, wie sie die Dinge ausdehnte, allerlei ausprobierte, selbst Gefallen daran fand, was man mit ihren Haaren und Lars, mit ihren Haaren auf und um Lars alles anstellen konnte.
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