Sie begann mit den Schlüsselbeinen. Sie waren sehr empfindlich, Flurina keuchte erschreckt, als sie von Lust geschüttelt wurde. Über einen Spiegel verfügte sie nicht, und Flurina blieb ihre eigene Schönheit weitgehend verborgen, es sei denn, sie spiegelte sich im Fluss, der im Frühjahr, Sommer und Herbst ruhig dahin floss und es Flurina ermöglichte, sich anzuschauen. Im Winter war der Fluss gefroren. Dann tastete sie sich nach unten, zu ihren Brüsten, und ihre steifen Nippel fühlten sich an wie Pfirsichkerne, die sie mit ihren Freundinnen im Sommer immer um die Wette ausspuckte. Da war dieses Warme, Weiche, da war dieses Mollige, da waren Flurinas sehr große Brüste, die sie bis dahin allerdings noch nie mit jemandem geteilt hatte.
Während der Schneesturm draußen seinen Tribut forderte, etwa das Leben eines Betrunkenen, der den Nachhauseweg nicht fand oder das eines Rehkitzes, das seine Mutter verloren hatte, erkundete Flurina gemütlich ihren Körper. Von ihrer Unterhose befreit, reizte es sie zum ersten Mal in ihrem Leben so richtig, auch ihre Körperregionen unterhalb des Nabels zu erkunden. Flurina tastete sich vorsichtig nach unten, wissend, dass der Dorfpfarrer die Stirn runzeln würde, wenn er davon wüsste. „Ihr Frauen seid Sünde“, predigte er Sonntag für Sonntag und bezog die Dorfbewohnerinnen in sein Gebet und die Beichte mit ein, Frauen, die nichts anderes getan hatten, als sich vielleicht mit einer Rübe zu befriedigen, weil der Alte es nicht mehr brachte, oder sich einem Bauern hinzugeben, der über einen kräftigeren Schwengel verfügte als der lahme Göttergatte zuhause. Bünderinnen sind keineswegs prüde, da darf man sich nicht täuschen lassen. Sie tragen zwar oft strenge Frisuren, mit mittig geteiltem Haar und eng geflochtenen Zöpfen. Das soll aber nur der Abschreckung dienen, denn welche Frau will schon in den Dunstkreis der Hurerei geraten?
Flurinas Schamhaarspitzen
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Flurinas Schamhaarspitzen
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