Flüstereien und ein ernstes Gespräch

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 69

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Flüstereien und ein ernstes Gespräch

Flüstereien und ein ernstes Gespräch

Grauhaariger

„Bam!“ Als wäre er jetzt unvermittelt in die Faust einer Person wie Muhammed Ali gelaufen, wurde Martin auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nicht er war Ziel der Begierde, sondern Nils und Patricia!
Aber nach der Schrecksekunde begannen auch hier Bilder in Martins Kopf zu entstehen. Er sah seine beiden Geschäftsführerinnen, wie sie im Büro zusammenstehen, kurz diskutieren, sich dann küssen, weiter diskutieren, sich berühren und am Abend dann mit dem Mann der jeweils anderen im Schlafzimmer verschwinden. Oder alle vier zusammen …!
Martin zuckte kurz, als Franziskas mit der Hand an seine Schulter fasste. „Entschuldige die Frage! Blöde Idee!“
„Nein, keine blöde Idee!“ Martin schaute Franziska durch den Rückspiegel ins Gesicht. „Sprecht sie an!“ Martin wurde irgendwie seltsam zumute. Machte sich Eifersucht in ihm breit?

*****

Deborah van Hoof reichte Olivia die Hand und bat sie, Platz zu nehmen. „Danke, dass Sie gekommen sind Frau Andersson!“
Die Flugkapitänin orderte ebenso einen Café Latte wie bereits einer vor ihrer Gesprächspartnerin stand. „Nun?“ Olivia schaute ihr Gegenüber fragend an. Was die Frau ihres Liebhabers wohl von ihr wollte? Am Telefon hatte sie nichts durchblicken lassen.
„Und Sie steuern so ein großes Verkehrsflugzeug?“ Frau van Hoof wirkte neugierig.
„So ist es! Eine A350. Da passen so etwa 300 Passagiere rein!“ Olivia erzählte schon ein wenig stolz von ihrem Beruf. Und da die Frau ihr gegenüber keine Miene verzog und auch keinerlei Kommentar abgab, fragte Liv nach ein paar Momenten: „Und nun?“
Olivia schaute ihr Gegenüber fragend an. Was die Frau ihres Liebhabers wohl von ihr wollte? Am Telefon hatte sie nichts verraten.

„Erst einmal Danke, dass Sie die Situation in dem Casino so souverän gerettet haben!“ Frau van Hoof räusperte sich und sprach weiter: „André hat Ihnen sicher berichtet, dass ich schon seit geraumer Zeit mit fremden Männern, sagen wir mal, ins Bett gehe.“

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