Flüstereien und ein ernstes Gespräch

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 69

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Flüstereien und ein ernstes Gespräch

Flüstereien und ein ernstes Gespräch

Grauhaariger

Olivia nickte bestätigend, blieb aber stumm.
„Ich mache das nicht, weil ich so fickgeil bin! Und auch nicht, um André wehzutun!“
„Sondern?“ Jetzt hatte Deborah Olivias Interesse scheinbar geweckt.
„Ich will nicht um den heißen Brei herumreden. Es geht um einen bestimmten Posten in unserem Konzern …“
„Dafür setzen Sie ihre Ehe aufs Spiel?“
„Mein Mann sollte ja überhaupt nichts davon erfahren …!“
„Es war sicher ein Schock für Sie,“ entgegnete Olivia, „als Sie André und mir in der Spielbank begegnet sind?“ Die deutsche Pilotin verzog ein wenig die Mundpartie und schaute der Frau ihres Liebhabers in die Augen.
Frau van Hoof bestätigte Olivias Vermutung. „Mir war erst einmal wichtig, dass es kein Aufsehen gibt! Ich hätte André durchaus zugetraut, dass er Edward einen Haken verpasst!“
„Edward, ihr …?“ Liv war neugierig.
„Einer aus unserer Chefetage.“
„Nur Sex, oder doch mehr?“, bohrte die blonde Deutsche.
„Im Grunde nur Sex. Aber wir gehen auch mal auf ein Konzert oder ins Spielcasino wie bei unserem Zusammentreffen.“ Andrés Frau schaute in ihr Glas und sprach weiter: „Ich erhoffe mir einen höheren Posten und Edward ist einer von denen, der das mitentscheidet.“
„Sie wollen sich also nicht von ihrem Mann trennen?“
„Nein, aber das glaubt er mir nicht so recht!“ Frau van Hoof nahm einen Schluck Kaffee und erzählte, dass es noch in der Nacht, nach dem man sich im Casino zufällig über den Weg gelaufen war, zwischen ihr und André ganz schön gekracht hatte.
„André kam kurz nach mir nach Hause“, verriet die Frau, die Olivia gegenübersaß. „Es gab Vorhaltungen und wir haben uns alles Mögliche an den Kopf geworfen! Gut war nur, dass wir uns gegenseitig ‚In flagranti‘ erwischt hatten!“
Nach einer kurzen Pause des Überlegens erfuhr Olivia, dass Frau van Hoof ihrem Mann an besagtem Abend sogar eine gescheuert hatte. „Ich war fest überzeugt, der hat sich jetzt eine jüngere, hübschere geangelt und ich hätte ausgedient.“

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