Mit diesem Anblick hätte er, trotz der blauen Augen, nicht gerechnet. Er war schon wieder überrascht und noch mehr verwirrt. Zu den blauen Augen nun auch noch blonde Haare. Die Frau ließ ihm aber keine Zeit, sich zu wundern, denn ohne ein Wort zu sagen, zog sie ihn in ihr Schlafzimmer und auch hier ließ sie ihm keine Zeit zum Nachdenken. Sie zog sich ihr Kleid über den Kopf, stand vor ihm verführerischer, roter Unterwäsche, die nur knapp ihre durchaus üppigen Kurven bedeckte. Er roch das Parfüm nun noch deutlicher, und während er immer noch reglos dastand, sich nicht bewegte, sie nicht anfasste, betasteten ihre Hände seinen Körper und begann, ihn auszuziehen. Dann wurde auch er aktiv, drückte sie an sich, drückte seinen Mund auf ihren, erst meinte er, sie wolle nicht küssen, aber dann taten sie es doch, mit großer Ausdauer und Inbrunst. Noch während sie sich küssten, hatte er den BH geöffnet und sie hatte sich den Slip abgestreift. Dann ergriff sie von ihm Besitz, anders konnte man das nicht nennen, sie zog ihn auf den Teppich, der vor ihrem Bett lag und beide wälzten sich nackt auf dem weichen Fließ. Sie küssten sich weiter voller Leidenschaft und ihre Hände hörten nicht auf, die Körper des anderen zu berühren, zu betasten, zu ergründen, zu drücken und auf alle denkbare Weise zu signalisieren, wie sehr sich beide wollten, wie dringend sich beide brauchten. Die Frau war eine Tigerin, eine Wildkatze voller Leidenschaft, sie war ausgehungert nach Liebe und gab ihren Gefühlen freien Lauf. Ohne dass er sich viel bemühen musste, allein weil er da war, allein weil er ein Mann war und in sie eindrang, erreichte sie sehr rasch einen Orgasmus, zuckte und bebte, stöhnte erst leise, dann immer lauter bis sie nur mäßig unterdrückte, kleine Schrei ausstieß. Auch er war ausgehungert und brauchte ebenfalls nicht lange, um zu seinem Höhepunkt zu gelangen, aber immerhin lang genug, um das von ihr so verzweifelt gesuchte Glück lange hinauszuzögern.
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