Ich erwarte Sie heute Abend, zu später Stunde in meinem Zimmer. Dort werden Sie mich bereit finden, Ihnen die gewünschte Satisfaktion zu geben.
Es muss aber unter uns bleiben! Niemand darf je erfahren, dass Sie an mir diese Vergeltung geübt haben. Ich bin jetzt schon froh, wenn dies alles vorbei ist und verbleibe gänzlich verwirrt, Ihre Luise.“
Luise steckte den Brief in einen Umschlag, den sie sorgsam zuklebte. Sie lief mit klopfendem Herzen zu Karls Zimmer, schob den Brief unter der Türe hindurch. Dann klopfte sie an. Noch ehe Karl antworten konnte, verschwand sie schon wieder. Karl stutzte, als er das Kuvert auf dem Boden entdeckte. Sollte es von Fräulein Luise stammen? Er öffnete es ungeduldig, sah ihre gediegene Handschrift auf dem duftenden Papier. Sein Blut kochte, als er den Brief las. Natürlich würde er Ihr Angebot annehmen! Die Stunden bis zum Abend erschienen ihm endlos. Endlich begab sich alles zur Nachtruhe, auch der Vater signalisierte große Müdigkeit. Karl wartete noch eine Viertelstunde, bis er sich zu Luises Schlafgemach aufmachte. Auf sein Klopfen hin, bat sie ihn einzutreten. Karl öffnete die Türe, die er gleich wieder hinter sich zumachte. Luise kauerte mit zerknirschtem Gesichtsausdruck auf ihrem Bett. Neben ihr lag eine handliche, nicht allzu lange Birkenrute bereit. Luise sprach leise:
„Ich bin bereit für die Strafe, die Sie mir verdientermaßen verabreichen werden. Muss ich mich selbst entblößen? Es wäre mir lieb, wenn Sie diese heikle Aufgabe übernehmen könnten! Wollen Sie?“
Und wie Karl wollte! Er setzte sich neben Luise, blickte ihr ganz tief in die traurigen, braunen Augen.
„Legen Sie sich über meine Knie, Luise! Dann werde ich Ihre Kleidung für die Strafe vorbereiten!“
Nun glitzerten ihre Augäpfel, zeigten die Erregung. Luise rutschte über seinen Schoß, drückte ihren Unterkörper an seine Lenden. Sorgfältig hob er ihre Röcke, schlug sie oberhalb ihrer Hüften um.
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