Fragile

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Fragile

Fragile

Catsoul

Ich liege im Bett und träume. Mein Geist löst sich von mir und fliegt Hunderte Kilometer in einem Bruchteil einer Sekunde zu ihr. In ihrem Haus angekommen muss ich mich erst einmal auf die Suche machen. Noch nie zuvor war ich hier. Ich streife durch das große Haus, bis ich endlich ihr Schlafzimmer gefunden habe. Sie liegt im Bett. Ganz nackt, die Decke bedeckt nur notdürftig ihren wunderschönen Körper. Ihre blonden Locken umrahmen den Kopf wie Strahlen die Sonne. Ich stehe staunend davor und sehe sie an.
Plötzlich bewegt sie sich, als hätte sie meine Anwesenheit bemerkt. Hastig renne ich davon. Erst draußen bleibe ich stehen und hole tief Luft.
Als ich wieder zu Atem gekommen bin fliege ich zurück.

Schweißgebadet wache ich auf.
Es ist das erste mal das mir so etwas gelungen ist. Mein Verlangen nach ihr ist so groß das ich es geschafft habe meinen Geist zu lösen und zu ihr zu eilen.
Ich gehe duschen und dann wieder ins Bett. Aber einschlafen will und kann ich nicht mehr. Die Gedanken in meinem Kopf überschlagen sich.

Ich erinnere mich an unser Kennenlernen.
Es war im Chat, ich war mit ein paar Freunden in einem virtuellen Raum als sie das Zimmer betrat. Alle schauten wie gebannt zu ihr. Einige kannten sie schon und wir wurden einander vorgestellt. Der Chat ist mein zweites zu Hause und ich kenne viel Chatter, einige davon sogar persönlich. Aber so eine Erscheinung war mir bis dahin noch nicht begegnet. Es war als hätte eine Königin den Raum betreten. Jeder suchte ihren Rat und auf jede Frage wusste sie eine Antwort. Marilyn, so ihr Chatnick, ist wirklich etwas besonderes. Das spürte ich schon bei dieser ersten kurzen Begegnung. Ich ärgerte mich ein wenig das ich schon wieder gehen musste weil ich noch ein paar wichtige Dinge für den nächsten Tag erledigen wollte. Aber ich nahm ihr das Versprechen ab bald mal wieder zusammen zu plaudern. Schon am nächsten Tag ergab sich die Gelegenheit dazu. Sie war allein in einem Raum und ich flüsterte sie an ob ich zu ihr kommen dürfe. Wir erzählen sehr lange miteinander. Über unser Leben außerhalb der Chatwelt, über unsere Arbeit und über all die kleinen Dinge die ein Leben erst lebenswert machen. Als ich das erste mal *knuddel* las, schlug mein Herz bis zum Hals. Viele Chats folgten. Oft waren wir stundenlang zusammen. Sie wurde zu einem Teil in meinem Leben. Vorsichtig und scheu machte ich ihr den Hof. Ich umarmte sie virtuell und manchmal küsste ich sie sogar. Ein Leben ohne Marilyn konnte ich mir schon bald nicht mehr vorstellen. Sie war ständig bei mir. Ich redete auch außerhalb des Chats mit ihr. Manchmal hatte ich Angst ich würde verrückt werden.
Vor einer Woche startete ich endlich die Offensive. Ich fragte Marilyn wie es wäre sich einmal real zu treffen. Auf ihre Reaktion war ich sehr gespannt. Ach, hätte ich sie doch nie gefragt! Sie sagte nur: 'Nein, das geht nicht!' und ließ mich stehen.
Seit diesem Tag sah ich sie nicht mehr allein im Chat. Sie schien mir nicht direkt aus dem Weg zu gehen, aber wir bekamen nie die Gelegenheit auch nur ein paar Augenblicke für uns zu haben. Die Tage zogen sich endlos dahin und meine Sehnsucht nach ihr stieg ins unermessliche. Ich wollte sie endlich wieder in meinen Armen halten, sie streicheln und zärtlich küssen. Aber daran war nicht zu denken.
In den Nächten lag ich oft wach und führte Zwiegespräch mit ihr. Ich konnte sie körperlich fühlen, hörte ihre Stimme. Glaubt mir, man kann die Stimme eines geliebten Menschen im Chat hören, auch wenn man sie noch niemals real gehört hat. Ich habe mich nie getraut Marilyn zu fragen ob ich sie anrufen darf.
Letzte Nacht ist es dann passiert. Wie immer redete ich mit ihr in meinen Gedanken und bin wohl dabei eingeschlafen. Ich fühlte wie sich mein Geist löste und in meiner Wohnung umherwanderte. Als ich aus dem Fenster sah, stolperte ich etwas und wollte mich abfangen. Doch meine Hand durchschlug die Fensterscheibe ohne sie kaputt zu machen und ich fiel der Länge nach hin. Zum Glück wohne ich im Erdgeschoss und landete auf dem Rasen vor meinem Fenster. Ich stand verwundert auf und legte mich dann wieder ins Bett. Als ich heute morgen aufwachte dachte ich es wäre ein Traum gewesen, aber ich war total unausgeschlafen und ziemlich fertig. Am Abend, nach der Arbeit legte ich mich ins Bett um den versäumten Schlaf aufzuholen. Ich schlief sofort ein und begann zu träumen. Und dann erlebte ich diese wunderbare Odyssee...

Jetzt bin ich mit meinen Gedanken wieder im hier und jetzt.

Ich frage mich wie es weitergehen wird. Der Sonne steigt die Himmelsleiter empor und schickt ihre Strahlen auf mein Kopfkissen und küsst mir zärtlich die Nasenspitze. An Marilyns blonde Locken denkend muss ich lächeln. Mit einem Lächeln auf den Lippen stehe ich auf und bin neugierig und gespannt was der neue Tag für Überraschungen bereit hält. Irgendwie muss ich versuchen das ganze realer zu erleben, also in einem Zustand der mir erlaubt Einfluss zu nehmen. Unter der Dusche kehren meine Gedanken zu Marilyns Bett zurück und ich kann nichts anderes tun als mich zu streicheln und mir selbst einen Orgasmus zu verschaffen.
Äußerlich ausgeglichen und innerlich brodelnd gehe ich meiner Arbeit nach. Ausgerechnet heute steht eine Marathonsitzung auf dem Plan. Wir müssen die Strategie für das neue Geschäftsjahr festlegen. Ich bin verantwortlich für den Vertrieb der neuen Produktlinie. Am Entwurf der neuen Dessous war ich selbst beteiligt und ich möchte natürlich das unsere Firma damit den größt möglichen Gewinn erwirtschaftet. Während der lebhaften Diskussion vergesse ich das Geschehen der letzten Nächte...
Spät am Abend komme ich wieder nach Hause. Ich bin zu müde um mir noch etwas zu essen zu machen, dusche und falle dann in mein Bett. Diese Nacht schlafe ich tief und traumlos. Am Morgen wache ich erholt auf.
Meine Gedanken gehen wieder zu dem Erlebnis und ich beschließe Marilyn beim nächsten mal zu berühren. Doch es dauert über eine Woche bis ich mein Vorhaben wahr machen kann. Wahrscheinlich war ich die letzten Nächte einfach zu angespannt und nervös. Nervös und neugierig ob es mir gelingen wird.
Es fängt genau so wie beim letzten mal an.
Ich fliege, nein, meine Geist fliegt und überbrückt die vielen Kilometer in kürzester Zeit. Sie ist leider nicht zu Hause und so wandere ich in aller Ruhe durch ihr Haus und schaue mich um. Ich schaue mir an wo ihr PC steht. Das Zimmer kommt mir seltsam vertraut vor. Kein Wunder, hat sie mir doch einmal alles ausführlich beschrieben. Ich sehe Marilyn förmlich dort auf dem Stuhl sitzen und chatten. Einmal in ihrem Stuhl sitzen, einmal die Tasten streifen, die ihre Finger vor kurzem noch berührten... Als ich den Stuhl wegrücken will greife ich ins Leere. Ich starre meine Hände an und in meinen Augen sammeln sich Tränen als mir aufgeht das ich ja ein Geist bin - ein Geist der durch Wände gehen kann!
Voller Verzweiflung gehe ich wieder und fliege zurück. Zurück zu mir. Zurück zu meinem ICH.
Tränenüberströmt wache ich auf.
Ich setze mich auf und kann es nicht fassen. Was soll ich nur tun? Wie kann ich sie jemals berühren? Wie jemals ihre wunderschönen Lippen küssen? Tiefe Verzweiflung ergreift mich. Die Tränen rinnen unaufhörlich und irgendwann sind keine Tränen mehr da. Ich sitze stumm da und starre vor mich hin.
Nach meinem Kuschelkissen greifend rolle ich mich ein und schlafe ein. Im Traum kann ich Marilyn berühren, ihre zarten Lippen auf meinen spüren. Erregung ergreift mich. Ich will sie so sehr, aber als ich meine Finger in sie eintauche, ihre Feuchtigkeit förmlich zu spüren beginne wache ich auf.
In den nächsten Nächten schlafe ich sehr unruhig. Immer wenn ich merke das mein Geist sich lösen will wache ich auf. Zwei Wochen geht das so. Dann bin ich am Ende.
Ich schlafe fast 24 Stunden durch. Der Körper braucht die Erholungsphase.
Als ich an diesem Samstag Abend wach werde geht es mir besser. Ich mache mir ein feudales Frühstück und beginne endlich meine Traurigkeit loszulassen. Einen Kuli und ein Stück Papier nehmend schreibe ich auf was ich tun will. In riesengroßen Buchstaben steht dort zu lesen: ‚Ich muss lernen! Ich muss ausprobieren WIE ich Gegenstände greifen kann, sie bewegen. Wenn ich das kann, kann ich Marilyn berühren! Kann sie lieben!’ Ein großer Smiley ist darunter gemalt. Diesen Zettel befestige ich mit Hilfe eines Magneten an meinem Kühlschrank. Dann gehe ich ganz befreit in mein Bad und lasse Wasser in die Wanne. Ich wähle ein Entspannungsbad und genieße einfach.
Das Bad tut mir gut. Alle Lebensgeister werden wieder erweckt und ich beginne wieder Mut zu fassen. Sicher, es wird nicht einfach werden, aber irgendwie werde ich das schon hinbekommen!
Lächelnd gehe ich wieder ins Bett und schlafe auch ziemlich schnell ein. Dieses mal wehre ich mich nicht dagegen als mein Geist sich löst. Ich beginne in meiner Wohnung umherzuwandern. Immer wieder greife ich nach den verschiedensten Gegenständen. Aber es will mir einfach nicht gelingen einen anzuheben. Nach einigen Stunden gebe ich auf und mein Geist kehrt wieder zurück.
Irgendwann gegen morgen löst er sich abermals und fliegt wieder zu ihr. Wieder stehe ich vor ihrem Bett und sehe sie dort liegen. Sie ist noch schöner als in meiner Erinnerung. Tiefe Sehnsucht ergreift mein Herz. Unwillkürlich strecke ich meine Hand aus und will sie berühren. Zart tasten meine Finger über ihr Gesicht.
Mein Herz macht einen Sprung.
Habe ich sie eben wirklich gespürt?
Erschrocken ziehe ich die Hand zurück. Aber die Neugier ist stärker. Wieder streifen meine Finger ihr Gesicht und ich sehe wie ein lächeln ihr Antlitz erhellt.
Hat sie mich gespürt? Hat sie meine zarte Berührung gefühlt?
Total verwirrt fliege ich nach Hause.
Als ich aufwache frage ich mich ob das ganze ein Traum war oder Wirklichkeit. Ich komme zu keinem Ergebnis. Aber jetzt ist nicht die Zeit um das zu testen. Voller Tatendrang fange ich an die Wohnung zu säubern, Wäsche zu waschen und zu kochen. Die Musik mache ich dabei ziemlich laut und singe mit. So gut wie heute ging es mir schon lange nicht mehr!
Geschafft und glücklich falle ich am Abend in mein Bett und schlafe tief und traumlos. Am Morgen bin ich etwas enttäuscht als ich aufwache. Nichts ist in dieser Nacht passiert!
‚Du warst einfach zu müde’ sage ich mir. ‚Heute ist auch noch eine Nacht!’ lächelnd wandle ich ein altes Sprichwort um. Die Arbeit geht mir flott von der Hand und als ich am Abend nach Hause komme befällt mich ein seltsames kribbeln. Ich WEIß das es heute Nacht klappen wird...
Stunden später stehe ich vor ihrem Bett. Die Zudecke hat sie nach unten gestrampelt sodass ich einen atemberaubenden Blick auf Marilyn Körper habe. Vorsichtig nähere ich mich. Meine Finger berühren sanft ihr Gesicht. Ich streife über ihre Wangen, ihre Lippen, das Kinn und am Hals hinab. Zwischen ihren Brüsten halte ich an um Atem zu schöpfen und auch, um mich zu entscheiden welchen der beiden Nippel ich zuerst berühren soll. Als der Zeigefinger und mein Daumen sich vorsichtig bei der linken Brust bedient höre ich ein leises stöhnen. Ich kann nicht anders und verschieße ihren Mund mit einem zarten Kuss. Ihre Lippen öffnen sich und meine Zunge findet den kurzen Weg in ihren Mund...
Ich kann sie fühlen! Ich fühle ihre Zunge! Alles in mir jubelt!
Vorsichtig löse ich meinen Mund wieder von ihrem um sie nicht aufzuwecken. Zärtlich Liebesbisse verteilend wandert er auf ihrer Haut entlang. Ich sehe wie sie Gänsehaut bekommt und ahne mehr als ich es fühle ihre Hände auf meinem Kopf. Sie dirigiert mich zu ihren Brüsten, die ich voller Inbrunst lecke, küsse und beiße... ich bin inzwischen so außer Atem, das ich innehalte. Alles in mir vibriert. Wenn ich jetzt nicht gehe, kann ich mich nicht mehr zurückhalten! Aber ich möchte das sie es miterlebt, wenn schon nicht ganz wach, so doch wenigstens im Halbschlaf. Seufzend bewegt sie sich und dreht sich um. Ich sehe wie Marilyns Hand zwischen ihren Schenkeln verschwindet und höre sie ganz verzückt aufstöhnen als ihr Finger in sie eindringt. Tiefe regelmäßige Atemzüge sagen mir das sie wieder ganz fest schläft.
Ganz aufgewühlt und kaum einen Blick von ihr lassend gehe ich rückwärts hinaus.
Ich habe heute Nacht einen Entschluss gefasst, den ich umgehend umsetzen werde. Aber zuerst muss ich zurück. Glücklich und zufrieden erwache ich am Morgen. Ich fühle immer noch ihre Zunge, schmecke ihre Brüste, rieche sie.
Bei meinem Chef reiche Urlaub ein. Erst will er mich nicht gehen lassen, aber als ich eine dringende Familienangelegenheit vortäusche gibt er mir 3 Tage frei. Ich packe einen kleinen Koffer zusammen, setze mich in mein Auto und fahre los. Die Entfernung, die ich sonst in weniger als einer Sekunde überbrücke, kostet mich mit dem Auto fast 4 Stunden. Endlich komme ich an. In der Nähe ihres Hauses ist eine kleine Pension in der ich mir ein Zimmer nehme. Die lästigen Formalitäten erledigen sich erfreulicher Weise ziemlich schnell, sodass ich schon kurz nach
ei
er Ankunft wieder auf der Straße stehe und zu ihrem Haus schlendere.
Es sieht riesig aus bei Tageslicht. Nachts kam es mir nie so groß vor, das lag aber sicher daran dass es nie hell erleuchtet war. Während ich so darüber nachdenke und meine Gedanken treiben lasse, biegt ein Auto um die Straßenecke und fährt direkt auf mich zu. Ich beeile mich, mich umzudrehen und weiter zu gehen. Verstohlen schaue ich mich um. ‚Puh! Sie hat mich nicht bemerkt’, denke ich als ich sie aussteigen seh. In ihrem kurzen Sommerkleid sieht sie zu anbeißen aus! Meine Sehnsucht und meine Lust erwachen.
Nur, wie kann ich es anstellen sie zu treffen und es zufällig aussehen zu lassen? Also eins ist klar, ich musste sie beobachten um zu wissen wann sie wieder das Haus verlässt und wohin sie geht oder fährt. Dazu brauche ich mein Auto. Aber direkt vor ihren Haus zu parken wäre auch ein bisschen komisch, das würde ihr sicher auffallen. Ich entscheide mich dafür in einer Nebenstraße zu parken und ab und zu eine Runde zu laufen um zu sehen ob sie noch da ist. Leider entgeht mir dadurch ihre Abfahrt. Als ich es bemerke fahr ich ziellos durch die Straßen und habe mal wieder Glück.
Ich sehe ihr Auto auf dem Parkplatz einer großen Einkaufskette. Ich parke zwei Auto daneben und steig aus. Dabei wäre ich fast mit ihr zusammengestoßen.
Erschrocken entfährt mir ein: ‚Marilyn?’ ‚Ja?’ kommt sofort eine Antwort und diesen Ja breitet sich über meine Ohren aus und hallt in meinem Kopf. Beginnt eine Welle auszulösen die durch meine Adern rast und bis in die letzte Faser meiner Nerven drängt. Dann bewegt sie sich zurück um sich in meinem Bauch in ein wohlig schnurriges Gefühl umzuwandeln. Ich muss ziemlich komisch aussehen, denn auf Marilyns Gesicht sind deutlich tausend Fragen zu lesen.
Ich ärgere mich ein bisschen das ich mich so einfach überrumpeln ließ, füge mich aber schnell in mein (glücklich erhofftes) Schicksal und schaue sie strahlend an.
‚Hi’ sage ich schüchtern, ‚ich bin durch Zufall in der Stadt, weil ich morgen hier einen Termin habe und ich wollte nicht so früh aufstehen und vor dem Termin die vielen Kilometer fahren’ stottere ich weiter. ‚Und gerade eben wollte ich mir einen kleinen Imbiss besorgen.’
‚Hm, entschuldige, aber wer bist Du eigentlich?’ höre ich sie fragen. ‚Du kannst nur jemand aus dem Chat sein, sonst nennt mich niemand Marilyn... außerdem müssen wir uns ziemlich gut kennen, sonst wüsstest Du nicht wie ich aussehe. Also hab ich Dir sicher schon mal ein Bild geschickt.’ überlegt sie laut weiter. ‚Joan? Bist Du Joan?’ Als ich hilflos nicke stellte sie ihre Taschen ab und umarmt mich so doll, das ich fast keine Luft mehr bekomme.
‚Lass uns irgendwo was trinken gehen.. oder warte, wo ist Dein Hotel? Wir könnten Dein Auto hinschaffen und anschließend gemütlich essen gehen, was hältst Du davon?’ Ich bin so überrascht über Marilyns Redefluss das ich nur nicken kann. Außerdem hat ihre Umarmung zahlreiche Emotionen in mir ausgelöst. Ich muss erst mal schlucken, damit ich meine Zustand nicht verrate.
Erwartungsvoll schaut sie mich an. ‚Ich bin in einer kleinen Pension, was hältst Du davon wenn wir ein Auto hier lassen? Wir könnten nach dem Essen ja wieder her fahren, wenn es Dir keine Umstände macht.’
So beginnt das schrecklichste Abendessen meiner 37 Lebensjahre. Marilyn schien froh zu sein mich zu treffen, sie redet über alles möglich, aber ich kann ihr kaum folgen weil ich sie dauernd anstarren muss und mich meinen Träumen hingebe.
Nach einer schier endlosen Stunde verlassen wir das Lokal. Es ist fast dunkel, richtig schönes romantisches Licht umgibt uns.
Als wir fast bei ihrem Auto sind, halte ich es nicht länger aus. Ich umarme sie und küsse sie einfach. Marilyn ist wohl zu überrascht als das sie reagieren könnte. Als ich sie wieder los lasse, schaut sie mich mit großen Augen an. Und dann geschieht etwas, was ich mein Leben lang nicht vergessen werde.
Sie zieht meinen Kopf ganz nah heran und küsst mich so unglaublich sinnlich, zärtlich und verlangend das in mir ein Orkan losbricht. Ich bekomme weiche Knie und wenn sie mich nicht so festhalten würde, würde ich wohl einfach zusammen sacken. Als Marilyn meinen Mund wieder freigibt, lacht sie, denn sie merkt was sie mit mir angerichtet hat.
Nun ist es an mir mit ungläubig großen Augen zu schauen. Marilyn fasst mich bei der Hand und zieht mich in einen dunklen Hauseingang, presst mich gegen die Tür und küsst mich wild und stürmisch. Ich komme kaum zum atmen, aber das ist so unglaublich schön... fast verliere ich den letzten Rest Beherrschung, der mich noch abhält ihr einfach hier auf der Stelle das Kleid vom Leib zu reißen um sie zu schmecken.
Marilyn hingegen verliert ihre Beherrschung, sie reißt mir meine Bluse auseinander und schiebt meinen Bustier einfach nach oben um dann ihre Lippen auf meine schon geschwollenen, festen Nippel zu senken. Mir entfährt ein leiser Aufschrei als ich ihre Zunge spüre. Sanft, fast zärtlich beißt sie immer wieder zu, reibt ihre Nase zwischen meinen Brüsten und stöhnt laut. ‚Marilyn, hör auf, wenn jemand kommt!’ stoße ich atemlos hervor. Als Antwort höre ich ein leises lachen. ‚Du willst das ich aufhöre?’ ‚Oh nein... Marilyn, bitte hör nicht auf, hör niemals auf!’ meine Hände haben sich in ihrem Haar verfangen. Ich presse ihren Kopf fest auf meine Brust, streife mit einer Hand an ihrem Rücken hinab um dann von hinten in ihren Slip einzutauchen. Endlich fühle ich sie real! Endlich bin ich am Ziel meiner Wünsche...
Im Hausflur wird Licht eingeschaltet, um nicht überrascht zu werden trennen wir uns langsam voneinander. Ich richte meine Bluse notdürftig wieder und Marilyn fasst mich an der Hand und geht mit mir die letzten Schritte zum Auto.
Noch immer atemlos sitzen wir nebeneinander. Unsere Hände suchen und finden sich, berühren sich, beginnen einander zu streicheln. Marilyn beugt sich zu mir und gibt mir einen Kuss.
‚Komm mein Schatz, wir suchen uns was bequemeres, ich bin viel zu geil als das ich Dich jetzt zu Deinem Auto fahren kann um Dich dort abzusetzen...’ grinst sie. ‚Und ich bin so geil, das ich mich gar nicht absetzen lassen würde!’ flüstere ich ihr zärtlich, aber bestimmt ins Ohr.
Während der Autofahrt streichelt meine Hand unablässig über ihre Schenkel. Ganz langsam bewege ich sie auf und ab. Immer ein kleines Stückchen höher gleitend..
Marilyn stöhnt heiser auf und öffnet ihre Schenkel für mich. Ich streife ihren Slip, fühle das sie ganz nass ist. Vorsichtig, um sie nicht zu sehr abzulenken schiebe ich den Slip bei Seite und tauche ein in sie.
In diesem Moment bremst sie abrupt. Sie zieht meine Kopf zu sich heran und küsst mich heiß und verlangend. ‚Jaaaaaa!’ stöhnt sie in meinen Mund. Ihr Becken beginnt sich zu bewegen. Sie reitet meinen Finger und verströmt sich nach wenigen Sekunden. Schwer atmend nimmt sie meine Hand und führt sie an ihren Mund. Sie leckt den Finger ab, der ihr eben Lust verschaffte. Leckt und saugt an ihm und sagt zu mir: ‚Ich will Dich! Ich will alles haben was Du geben kannst heut Nacht! Frag nicht nach morgen, sei heute mein und schlaf mit mir..’
Dann gibt sie Gas und wir sind in weniger als 5 Minuten bei ihrem Haus.
Marilyn wundert sich etwas als ich wie selbstverständlich den Weg zum Schlafzimmer einschlage. Aber sie fragt nicht. Ihre erste Lust scheint zwar gestillt zu sein, aber ihre Augen strahlen ein deutliches Verlangen aus, wenn sie mich treffen. Zögernd bleibe ich vor der Schlafzimmertür stehen. Marilyn küsst mich in den Nacken und flüstert: ‚Entspann Dich! Lass Dich gehen...’ Ihre Arme umschlingen mich, sie öffnet die Tür und schubst mich sanft aber bestimmt hinein.
Wieder stehe ich vor ihrem Bett. Doch dieses mal ist es ganz anders. Ich drehe mich langsam um und beginne sie zu streicheln und zu küssen. Mein Becken vollführt einen Tanz. Ich reibe mich an Marilyn. Presse ihre Pobacken zusammen, bewege mich wie in Trance. Stöhne heiser in ihren Mund. Küsse und beiße sie. Öffne das Kleid und reiße es ihr fast vom Leib. Ich schiebe Marilyn weg um sie anzusehen. Nur noch ein kleines Dreieck bedeckt ihre Haut. Sie schimmert wie Samt. Ich ziehe mich aus, spüre Marilyn Blicke überall. Sie steht nur da, wartet und schaut mir zu. Sie lächelt als sie sieht das ich meinen Tanga noch an lasse.
Wir stehen uns gegenüber, beide nur noch mit unserem Slip bekleidet. Beide aufs äußerste erregt. Marilyn überwindet die letzte Distanz. Sie schließt mich in ihre Arme und unsere harten Nippel berühren sich. Es ist wie ein Stromstoß, der durch meinen Körper jagt. Ich habe noch nie mit einer Frau geschlafen, immer nur davon geträumt wie es sein wird. Ich habe keine Angst davor.. Marilyn ist das beste was mir je passiert ist. Ich liebe sie und werde sie immer lieben. Egal ob wir getrennt sind oder nicht. Die Gedanken in meinem Kopf überschlagen sich. Aber als ich Marilyns Zunge in meinem Mund fühle, sind die Gedanken still. Sie weichen einem Gefühl. Einem Gefühl von großer Neugier, von großer Zuneigung und Zärtlichkeit.
Wir sinken, eng umschlungen auf Marilyns Bett. Ich löse mich von ihr um sie anzusehen. Die Tür steht noch auf und ein Lichtstrahl dringt vom Flur herein, der das Zimmer ins halbdunkel taucht. Marilyn bemerkt meine staunenden Blicke. ‚Was ist los?’ flüstert sie. ‚Du bist so wunderschön..’ flüstere ich ganz überwältigt von meinen Gefühlen zurück. Und dann senkt sich mein Mund auf ihren. Unendlich zärtlich berühren wir uns. Unsere Hände erforschen den Körper der anderen. Wieder setzt alles denken aus. Ich bin nur noch Gefühl.
Wir streicheln und küssen uns. Marilyns Finger streicheln meine Brüste und wandern dann langsam am Bauch hinab um meinen Tanga auszuziehen. Während sie mich küsst zieht sie ihren ebenfalls aus, ich helfe ihr dabei und berühre dabei zum ersten mal ihren Venushügel. Marilyn flüstert mir ins Ohr. Als ich ihre Zunge in meinem Ohr spüre geht ein beben durch meinen Körper, alles in mir schreit nach ihr. Ich will sie spüren. Will ihre Zunge auf meinem Kitzler fühlen. Ich ziehe sie auf mich. Öffne meine Schenkel damit sie dazwischen liegen kann und fühle ihre feuchte Muschi auf meiner. Marilyn beginnt sich zu bewegen. Sie stößt mich, wie es wohl auch ein Mann in diesem Moment tun würde. Es ist unheimlich geil. Wir küssen uns. Unsere Zungen spielen miteinander und jede greift das stöhnen und den heißen Atem der anderen auf. Unsere harten, festen Nippel reiben einander. Immer wieder. Ich verliere jetzt schon fast den Verstand.. wo soll das noch hinführen? Als Marilyn merkt das ich kurz vorm explodieren bin, hält sie inne. Sie gönnt mir eine kurze Pause, aber nur um mit einer langen feuchten Spur von Küssen auf meiner Haut bei meinem Bauchnabel anzukommen. Ihre Hände folgen dieser Spur. Sie umfassen mein Becken und heben mich etwas an. Marilyns Mund küsst langsam weiter. Auf meinem Venushügel streift ihre Zunge durch meinen dichten Pelz und trennt dann meine Schamlippen. Ich spüre ihre Zunge.. sie leckt und küsst mich an meiner empfindlichsten Stelle. Zärtlich beißt sie in meine Lippen um gleich darauf wieder zu küssen und zu lecken. Ihre Zunge umspielt meinen Kitzler und ich fühle ein beben durch meinen Körper gehen. Ihr Hände streicheln meine Schenkel, reiben, kneifen.. streicheln. Ihre Zunge tanzt in mir. Mein Becken hebt und senkt sich im gleichen Takt. Ich presse ihren Kopf in meinen Schoß. Will das es nicht aufhört.. will das sie mich nicht loslässt...
Ich steige zum Himmel empor und falle tief.. sehe Engel und Teufel im Reigen tanzen.. fühle die Macht der Liebe.. die Explosion der Gefühle.. sehe alles und nichts.. Sterne erstrahlen und verglühen.. ich bin glücklich!
Für diesen Moment lohnt es sich zu leben!
Langsam komme ich wieder zu Atem. Marilyn liegt neben mir und streichelt mich. Zärtlich und überglücklich küsse ich sie. ‚Danke!’ sage ich einfach und strahle sie an. Die Nacht ist noch lange nicht zu Ende. Immer wieder streicheln und küssen wir uns.. trinken vom Nektar der süßen Frucht. Halten uns eng umschlungen und schlafen irgendwann gegen Morgen ein.
Als wir wach werden wissen wir beide das wir etwas wunderbares erlebt haben, etwas was sich nicht wiederholen wird. Es war nur eine Nacht, aber diese eine Nacht hat uns so viel gegeben. Wir frühstücken gemütlich im Bett und dann duschen wir zusammen. Dabei lieben wir uns noch einmal.. das letzte mal.
Wir wissen, wir sind für immer fest miteinander verbunden, aber jede muss ihren Weg gehen. Der Gedanke an die gemeinsamen Stunden wird uns Kraft geben.
Langsam und zögernd verlasse ich sie. Die Tränen bleiben ungezählt.
Wir werden uns wieder sehen, wenn auch nur virtuell...

Monate später:
Ich besuche Marilyn ab und zu in meinen Träumen und stehe vor ihren Bett das sie nun wieder mit ihrem Mann teilt. Er war längere Zeit im Ausland tätig. Zwei Tage nach meiner Abreise ist er zurück gekommen.
Ich glaube sie spürt meine Anwesenheit.
Im Chat sehen wir uns nur noch selten. Aber wenn wir uns sehen, ist es jedes mal ein Fest.

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