Franziska

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 61

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Franziska

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Grauhaariger

Aber ob sie auch die Leitung der österreichischen Dependance übernimmt, oder doch lieber die Geschicke der Firma aus der Zentrale heraus steuert, war noch offen.
Irgendwann fiel es der Verwaltungsleiterin während der Gespräche auf, dass Heike, die stichpunktartig mitschrieb, ein Lederhalsband trug und sprach sie darauf an.
„Gefällt es Dir nicht?“ fragte Heike ohne speziellen Tonfall.
„Doch, warum nicht?“ antwortete Franziska. „Ist halt ungewöhnlich.“
„Ich habe eure Männer auch mit eingeladen, damit ihr euch zuhause nicht erklären müsst.“, lenkte Martin die Aufmerksamkeit wieder auf das Geschäftliche. „Also ich könnte mir drei Szenarien vorstellen;“ erklärte sich der Firmenchef. „Entweder Patricia übernimmt Österreich;“ er schaute dabei seine Intimfreundin und Prokuristin eindringlich an. „Oder Du, Franziska könntest dort die Leitung übernehmen!“ Martin war klar, dass seine Angestellte erst einmal völlig überrascht sein würde. „Es könnte natürlich auch ein Externer oder eine Externe den Posten übernehmen. Dann würde ich Dich, Martin deutete auf seine Sekretärin, dorthin abstellen wollen. Für diesen Fall bräuchte ich dort nämlich jemand, dem ich vertrauen kann und uns Informationen zuspielt. Heike saß, nach Martins Worten, wie versteinert da und bewegte nur ihren Kopf hin- und her.

Martin schaute sich in der Runde um, lehnte sich bequem zurück und stieß mit seiner Frau an. Franziska war sichtbar sprachlos und Pat diskutierte mit den drei Männern. Ihr eigener inbegriffen. Heike war die Ablehnung zu seinem Vorschlag deutlich anzusehen.
„Da ich mindestens das nächste halbe Jahr in Südamerika zubringen werde, macht es keinen Sinn, dass ich die Leitung in Österreich übernehme. Außerdem hat Herr Baumüller,“ Patricia sah ihren Mann dabei lächelnd an, „den Wunsch geäußert, seine Frau auch mal wieder ohne stundenlange Anreise zuhause im Bett anzutreffen!

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