Hätten Sie keine Lust, mich echt zu vögeln ? fragte Frau Marbach ein wenig entsetzt und enttäuscht. Das hätte ich nicht zu denken gewagt! verteidigte sich Herr Ploch. Aber wenn Sie mich so direkt fragen: Natürlich würde ich gerne in Sie eindringen, in Sie stoßen, mich in ihre Rundungen krallen und alles, wirklich alles an Ihnen beschmusen. Na, das hört sich schon besser an! triumphierte Frau Marbach. Ihre Frau ist ja so ein sportlich-attraktiver Modeltyp, da hatte ich schon Bedenken, ob Sie an einer drallen Rubensdame Gefallen finden könnten. Doch, doch! erwiderte Herr Ploch eilig. Ich könnte Sie mir anders gar nicht denken. Sie sind immer so freundlich und gelassen, haben immer ein Lächeln auf den Lippen! Das hilft mir sehr, wenn der Stress überhandnimmt. Alles an Ihnen verkörpert das Weiche, wenn ich das so unbeholfen sagen darf, Geborgenheit, Sie verstehen? Frau Marbach nickte mit einem breiten, zufriedenen Lachen auf dem Gesicht.
Meine Gattin ist zugegeben sehr attraktiv, fuhr Herr Ploch fort, aber sie hat sich in intimen Dingen sehr von mir zurückgezogen. Treibt sie es nicht mehr mit Ihnen? fragte Frau Marbach betroffen. Doch, gelegentlich schon. Aber ihre Begeisterung ist, ganz im Gegensatz zu früher, nicht mehr überbordend. Oh, das tut mir leid! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das für mich wäre, wenn ich mal mein Verlangen verliere! Und ich wäre da sehr traurig, wenn mein Mann nicht mehr hingerissen von mir wäre! pflichtete Frau Marbach mitfühlend bei. Ja, stimmte Herr Ploch ihr zu, das bin ich auch. Und, möchten Sie mal abspritzen in mir? fragte Frau Marbach frivol.
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