Frau Müller ...

Geschichten vom Anfang der Träume

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Frau Müller ...

Frau Müller ...

Stayhungry

* * *

Es war das erste Mal, dass er sie nach ihrem Mann fragte. Einen desinteressierten Biertrinker, einen gewohnheitsmäßigen Schürzenjäger oder ähnliches hatte er als Grund für den Seitensprung der nach außen hin so zugeknöpften Frau Müller vermutet.

Sie zögerte, blickte ihm lange in die Augen und schien mit ich zu ringen, ob sie ihm antworten sollte.

Mein Mann ist schwer herzkrank, seine Potenz ist stark eingeschränkt und er kann die hilfreichen neuen Medikamente nicht nehmen.

Wir mühen uns redlich mit Vibrator und oral, und auch ein Glied, das nicht hart wird, kann bei guter Stimulation abspritzen. Ich komme auch immer. Aber ich will einfach auch hart und ganz normal gefickt werden.

Betreten schwieg er und ihre Augen wurden feucht.

Denkst Du an ihn, wenn ich in Dir bin?

Ich denke an ihn und an Dich, antwortete sie todernst und Tränen rannen über ihre Wangen. Es zerreißt mich.

Sollen wir es beenden?

Nein, niemals.

*

Sie hatte sich ausgeheult, ihren Tränen einfach freien Lauf gelassen und er hatte ihr das Geschenk gemacht, sie einfach fest in den Armen zu halten und nicht mit irgendwelchen klugen Ratschlägen zu verletzen.

Irgendwann verebbte der Weinkampf, sie stand auf und zog sich wortlos an.

Er war, noch nackt, hinter sie getreten und wollte sie sanft umarmen, da umschlang sie ihn, gab ihm einen wilden Kuss, ging in die Knie und stimulierte sein Glied in einer hektischen, fast schmerzhaften Fellatio. Dann drehte sie ihn und schob ihre Zunge an seine Rosette, wie er es an ihr getan hatte, hektisch, kraftvoll saugend. Er zog sie hoch, schob ihr Höschen nach unten und fickte sie im Stehen vor der Spiegelkommode noch einmal in den Arsch.

Nachdem er gekommen war, waren sie wirklich erledigt. Sie raffte ihre Kleidung mühsam zurecht, küsste ihn noch einmal sanft.

Es war nun wirklich Zeit für sie, zu gehen.

*

Er war verwirrt

Was sollte werden? Er konnte es sich nicht vorstellen, nicht mit ihr und nicht ohne sie.

Ratlos verließ er das Hotel, nachdem er die Rechnung beglichen hatte, und trat hinaus in den Regen.

Plötzlich verstand er alles.

Es war geschehen.

Er hatte sich in sie verliebt.

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