Frau Nakotu und der Poolreiniger

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Frau Nakotu und der Poolreiniger

Frau Nakotu und der Poolreiniger

Peter Hu

Sybil Nakotu-Laurenz hatte früh geheiratet. Als ehemalige Spitzensportlerin wusste die kenianische Sprinterin, dass man sich besser nicht überholen ließ. Das harte Training hatte ihr nicht nur zwei Gold und eine Bronzemedaille beschert, es hatte ihrem schon von Natur aus sehr ansehnlichem Körper den letzten Schliff verliehen. Und sie hatte diesen Vorteil zu nutzen gewusst, so lange er noch in voller Blüte stand. Mit dreiundzwanzig hatte sie sich während eines Vorrundenwettlaufs in den Staaten einen üblen Bänderriss zugezogen, der sie geradewegs auf die Liege des renommierten Sportarztes Emanuel J. Laurenz geworfen hatte. Noch während er Sybils langen, wohltrainierten Unterschenkel abtastete, wusste der nicht mehr ganz junge Mediziner: „Die, oder keine!“

Und Sybil Nakotu wusste im selben Augenblick: Eine bessere Chance auf ein gutes Leben in Saus und Braus, würde sich wohl kaum noch bieten. Ein Amerikaner. Und der Mann sah verdammt gut aus. Auch wenn er die Vierzig schon ein wenig überschritten hatte. Und Geld hatte er auch.
So ließ sie es sich auch gern gefallen, dass er ihr tröstend den langen, ebenholzfarbenen Oberschenkel streichelte, während er ihr erklärte, dass es mit den sportlichen Höchstleistungen nun wahrscheinlich vorerst vorbei war.
„Natürlich werden sie nicht ewig hinken. Doch mit dem Training werden sie wohl für ein paar Monate aussetzen müssen. Wir wissen beide, wie schwer es ist, nach solch einer langen Pause wieder ganz an die Spitze zu sprinten“, ...hatte er bedauernd erklärt, während er ihr die kühlende Bandage anlegte.
„Doch mit ihrem Gesicht, ...und mit dieser Figur… Einer zweiten Karriere als Topmodell, wird gewiss nichts im Wege stehen. Ich könnte ihnen schon morgen ein paar Kontakte machen. Anfragen dieser Art, werden immer wieder an mich herangetragen. Durchtrainierte Athletinnen, sind zur Zeit sehr gefragt. Besonders der dunkle Typ. Erst vorgestern habe ich mit einem Agenten von C&K Sport und Bademoden zu Abend gegessen. Was halten Sie davon, wenn ich sie zum Trost für den verunglückten Sieg, heute Abend auf einen kleinen Imbiss zu meinem Lieblings-Italiener einlade? Bei einem Glas vom Guten Roten, können wir die Einzelheiten besprechen.“

„Das überrascht mich jetzt etwas, muss ich gestehen. Aber in der Tat. Laufen werde ich in den nächsten Wochen wohl kaum wirklich können. Wohl eher hinken. Ich weiß kaum, wie ich es zum Hotel schaffen soll. Und Ausgehen? ...ein freundliches Angebot. Aber ich habe nur kurze Kleider im Gepäck. Auch wenn sie mir eine hübsche Gamasche gewickelt haben: Sexy, fühle ich mich damit nicht“, ...kokettierte die dunkle Schönheit mit einem breiten Grinsen. „Ich möchte sie nicht blamieren.“

„Keine Sorge, die Bandage hält einstweilen alles stabil. Und die Schmerzen lassen nach dieser Spritze auch schnell nach. Morgen bekommen sie eine exakt angepasste Kunststoffstütze von mir. Und was ihr Abendkleid angeht, da kann ich meine guten Beziehungen zur Modebranche spielen lassen. Mein spezieller Freund Umberto Rigattoni, macht zwar nicht in Sportmoden, hat aber ein Paar exzellente Abendkleider im Schaufenster. Auch in dieser Hinsicht, dürfen sie sich von mir eingeladen fühlen“ ...ergriff der graumelierte Sportmediziner auch gleich seine Chance.

Auch Sybil hatte die neue Chance sofort beim Horn gegriffen. Sie hatte sich spontan in ein Rotes, Rückenfreies verliebt; hauchzart vom Nacken bis zum Boden, ...und sündhaft teuer. Doch die darauffolgende Nacht war jede Sünde wert. Und schließlich bekam der neue Verehrer ja Rabatt…
Sechs Monate später waren Sportarzt und Sprinterin ein verheiratetes Paar.

Eine komplizierte Bänder-OP und sechs Bandagen später, hatte Sybil tatsächlich einen Exklusivvertrag bei C&K - Sport und Freizeit Moden unterschrieben. Eine Saison lang, war sie das Topmodell im Stall der kleinen, aber feinen Firma. Und zwei Folgeanfragen konkurrierender Unternehmen, rundeten den spontanen Entschluss schließlich ab.

Geil für ihre angeborene Eitelkeit, ...aber auch nicht wenig anstrengend. Mit sechsundzwanzig entschied sie sich daher für den einstweiligen Ruhestand.  Schließlich war sie jetzt „Arzt-Frau“. Das war anstrengend genug...

*

Und so genoss sie also (der Ruhestand dauerte nun auch schon wieder einige Jährchen an), wie so oft nach ihren anstrengenden Shoppingtouren, die heißen Kalifornischen Nachmittagsstunden am Pool: ...und schaute dem neuen Poolboy interessiert bei der Arbeit zu.
Sybils Ehe lief noch immer prächtig. Zwar stand der Schwanz des ergrauenden Doktors inzwischen nicht mehr so zuverlässig. Doch er machte die kleinen Defizite durch überaus virtuosen Zungeneinsatz, sowie verdammt geschickte Fingerkünste, allemal wett.
Nein, sie hatte ihn wirklich zu schätzen, ...und auch zu lieben gelernt. Und nicht zuletzt seine Toleranz. Dem Doktor war nicht entgangen, nach welchen Kriterien seine Schwarze Gazelle ihre Poolboys rekrutierte.
Er hatte seine jungen Krankenschwestern in der privaten Sportklinik. ...Und sie drückte natürlich auch gern beide Augen zu.

Sie hatte beide ihre kleinen Affären, ...und er verriet ihr stets, wie lange seine Dienste genau dauerten. Das vermied komplizierte Verwicklungen. Das Fremdvögeln betrachteten die Ehepartner beiderseits nur als reine Sportübungen. Die gemeinsamen Wochenenden jedoch, waren ihnen heilig. Da waren sie dann das perfekte Ehepaar: Kuscheln vor dem künstlichen Kamin, lange Bettgespräche vor dem Einschlafen ...und virtuose Sexspielchen vor dem Frühstück. Jakob wusste Frauen scharf zu machen. In dieser Hinsicht konnte dem anatomisch geschulten Mediziner kaum einer das Wasser reichen. Und auch das Nachspiel beherrschte er perfekt.
Kurz: Das perfekte Ehepaar. Die Nachbarn tuschelten. Doch das war der blanke Neid…

Während Doktor J. Laurenz also an diesem Dienstagnachmittag seiner neuen, blonden Assistentin in die Wäschekammer folgte, streckte sich seine Gattin Sybil Nakotu-Laurenz im nachmittäglichen Sonnenschein auf der weich gepolsterten Poolliege aus.
Inzwischen hatte sie die Dreißig überschritten, besaß diese „Gewisse Reife“ und war schöner denn je. Das wusste sie auch. Und sie wusste, was ihr Anblick mit dem Kapitän der örtlichen Footballmannschaft augenblicklich anstellte. Gewiss, er war traditionsgemäß nicht die hellste Kerze auf der Torte. Dreimal sitzengeblieben, ...aber der Schwarm aller Cheerleader, ...weiß, sommersprossig und muskulös wie ein olympischer Ringer; ...also genau ihre Kragenweite.

Sie hätte ihn keinesfalls eingestellt, wäre ihr nicht während des Bewerbungsgesprächs die gewaltige Beule in seinen schlabbrigen Dreiviertelshorts ins Auge gesprungen. Denn solch muskelbepackte Bullen sind doch oft alles andere als gut bestückt. Doch bei ihm hatte alles gestimmt. Und sein handfestes Kompliment hatte sie doch mehr als beeindruckt, als sie ihn in ihrem kurzen Tennisröckchen interviewt hatte.
Ja, auf ihre langen, schwarzen Luxusstelzen, konnte sie sich verlassen. Sie hatte auf Kontrast gespielt, ...und gewonnen. Längst nicht alle blauäugigen Boys der Gegend stehen auf dunkle Haut. Einige reagieren sogar sonderbar reserviert. Aber mit „Sommersprossenblondy“ war alles in bester Ordnung. Sein Torpedo stand eindeutig knüppelhart. Er hatte den Job…

Sybil lehnte sich bequem ins Polster ihrer Liege ...und blätterte die Buchseite um. Sie las nur halbherzig. Denn die meiste Zeit hatte sie nur Augen für den oberkörperfreien Dienstleister am anderen Ende des Poolbeckens. Sybil hatte extra am Morgen ein paar Blätter mehr hinein gekippt. Schließlich sollte er sich bewegen, damit sie mehr von ihm hatte. Auch Frau versteht es durchaus, eine gut inszenierte Peepshow zu genießen.
Doch auch der neue Hausangestellte, sollte in Hinsicht auf erotische Reize, natürlich nicht zu kurz kommen. Die schwarze Sonnenanbeterin hatte sich für einen knallgelben Mikrobikini von Z&F entschieden. Eine sündige Unverschämtheit mit enormer Kontrastwirkung. Sie hatte sich frisch eingeölt, kurz vor dem Liegengang noch geduscht, so dass zahlreiche Wasserlinsen auf ihrer jetzt noch dunkleren Haut blitzten. Das winzige Bikinitop hatte ohnehin schon Schwierigkeiten, ihre auffällig wulstigen Brustwarzen jugendfrei zu verbergen.

Ihre kegelförmige Oberweite lag eher im unteren, mittleren Größenbereich. Doch ihre pechschwarzen Hauben waren nahezu riesig. Dazu unter dem nassen Stoff auch noch derart erregt und verhärtet, dass der Poolboy jedes Detail einer beachtlichen Durchsprenklung erkennen konnte. Er konnte seine Blicke kaum noch abwenden. Und sie hätte es auch als persönliche Beleidigung empfunden….

Als sie sich seiner Neugier sicher war, winkelte sie ihr linkes Bein an, ...ließ jeden noch so feinen Muskel unter der glänzenden Schenkelhaut zucken, zog sich den knappen Zwickel noch etwas enger in den bereits erregt pulsierenden Ritz, ...und nahm die Linke in den Nacken, dass ihre auffordernden Brüste noch spitzer hervor stachen…

Harald war kein Kind von Traurigkeit. So manche Blondine hatte er schon in der Kabine aufgebockt. Auch vor Braunen und Schwarzen machte sein begeisterter Riemen keinen Halt. Aber die waren bisher alle in seinem Alter ...und meist williger als willig.
Frau Nakotu-Laurenz aber, machte ihn mehr als nur nervös. Sie machte ihn eindeutig geil (nach dem Einstellungsgespräch hatte er sich, kaum zuhause angekommen, nur noch gierig das Hühnchen gewürgt). Doch hatte er auch einen mächtigen Respekt vor ihr.
‚Soll ja vor einigen Jahren ein echter Sportstar gewesen sein. Zwei Goldmedaillen; ...dazu im Alter seiner Englischlehrerin (na, ja, die war auch noch ziemlich jung und sexy, ...aber eben schon eine erfahrene Frau. Und die waren immer so verdammt anspruchsvoll.‘…

Der einundzwanzigjährige Harald war in einer Zwickmühle. Und Sybil genoss es, ihn noch tiefer hineinzutreiben. Jetzt legte sie das Buch neben sich schob ihre Sonnenbrille ins Haar und öffnete das Bikinitop im Nacken. Dann warf sie es achtlos an den Rand des Pools, erhob sich ...und schritt mit der konzentriert versammelten Eleganz einer Göttin an den Beckenrand.
Die Frau verstand es meisterhaft, regelrecht in Zeitlupe zu schreiten; jeden Muskel unter ihrer glänzenden Haut zucken zu lassen; nicht nur in den überlangen Beinen. Nein, Schultern, Arme, Bauch, der göttliche Arsch, ...selbst die strammen Titten zuckten bis in die pechschwarzen Kegelspitzen hinein.

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