Das wenige Licht seiner Leselampe und des Fernsehers zeigte ihm zwei Gestalten, die mit Strumpfmasken vermummt in seiner Wohnung standen. Einer von denen hielt ihm eine großkalibrige Waffe an die Schläfe. „Er ist wach! Soll ich ihn gleich umlegen?“ fragte der Typ, der die Waffe hielt. „Hier wird niemand umgelegt, du Schwachkopf! Wie oft soll ich das noch sagen? Wir holen nur meine Sachen und verschwinden wieder“ bestimmte die andere Gestalte. Tom horchte auf, denn die Stimme war eindeutig weiblich. „Fesseln wir ihn einfach an sein Bett! Dann haben wir ausreichend Zeit meine Sachen aus dem Versteck zu holen.“
Tom sah, wie die Frau mit einem Messer aus seiner Küche passende Stück aus seiner Wäscheleine schnitt, welches er im Bad über seiner Wanne gespannt hatte. Routiniert fesselte sie sowohl Arme als auch Beine an die Pfosten von seinem Bett. Mit einem benutzen T-Shirt knebelte sie ihn. Tom schwor sich, dass er nie wieder dreckige Wäsche einfach auf dem Boden liegen lassen würde, war aber froh darüber, dass sie nicht seine Socken verwendet hatte. Der Typ mit der Waffe entspannte sich und schaute sich in der Wohnung um.
Die Frau verweilte noch einen Augenblick an seinem Bett und Tom hatte das Gefühl, von oben bis unten begutachtet zu werden. Wie zufällig strich die Frau mit ihrer Hand von seiner Brust langsam Richtung Bauchnabel, drehte sich dann aber zu ihrem Partner und zeigte auf den Wandschrank. „Im Boden ist das hintere Brett lose. Nimm es raus und hol die Tasche aus ihrem Versteck“ wies die Frau ihren Partner an. Während ihr Partner den Anweisungen folgte, dreht sie sich wieder zu Tom um und zog eine Waffe aus ihrem Gürtel. Langsam kam sie wieder zu ihm ans Bett und strich mit der kalten Waffe langsam sein Bein rauf. Tom sah der Frau ins Gesicht und konnte unter der Strumpfmaske ein Aufblitzen von weißen Zähnen erkennen. Kurz vor seinen Shorts hielt sie inne, nahm die Waffe hoch und lud sie durch.
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