Frauen wie Mel

Verkettete Umstände - Teil 1

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Frauen wie Mel

Frauen wie Mel

Darian Valberg

Die Dusche brachte eine kurzzeitige Abkühlung. Wenn doch endlich der Hauswart die Klimaanlage reparieren würde, könnte man das sonnige Wetter hier in Los Angeles richtig genießen. Seit einem Jahr lebte Tom hier in LA und versuchte seinen Weg zu machen. Einen Weg, den jedes Jahr hunderte, wenn nicht gar tausende talentierte und weniger talentierte Menschen gehen wollen. Menschen, die sich von der Glamourwelt der Stars haben blenden lassen. Seit einem Jahr versuchte er nun sein Glück und wo hat es ihn hingebracht? Die Absteige, die er seine Wohnung nennen musste, lag in einer Gegend, die man am besten nie betreten sollte. Als er aus Deutschland nach LA kam, hatte er sich alles so einfach vorgestellt. In seiner Heimat hatte er es ganz leicht durch die Schauspielschule geschafft. Vieles war ihm in seinem Leben ganz einfach gefallen. Toms Ex-Freundin hatte immer gemeint, es wird ihm zu einfach gemacht. Als Beispiel hat sie immer seinen Körper genannt. Er sah aus, als wäre er einem Wikingerfilm entstiegen. Er war groß und muskulös. Sein männliches Gesicht wurde von langen, blonden Haaren umrahmt, die er sich meistens zu einem dicken Zopf zusammenband. Besonders seine dunkelblauen Augen machten es ihm in den meisten Fällen ganz leicht mit den Frauen ins Gespräch zu kommen, die ihm ins Auge fielen. Und meistens wurde noch mehr daraus. Leider war das auch manchmal ein Problem, denn einige Frauen waren nicht nur sehr direkt, sondern regelrecht aufdringlich.
Eine dieser Frauen war Mel. Er hatte sie in einem Bistro kennengelernt, in dem er recht regelmäßig frühstückte. Immer wenn er dort war, flirtete sie ganz hemmungslos mit ihm. Sie hatte zwar einen tollen Körper, den sie auch gerne präsentierte, jedoch wollte er bisher bei ihr nicht mehr als seinen morgendlichen Kaffee. Das schien sie noch mehr zu reizen und vor zwei Monaten klopfte es an seiner Tür und Mel stand direkt vor ihm. Mit großen Augen starrte er sie an.
„Hi, Tom!“ sagte sie einfach und schob sich eng an ihm vorbei in seine Wohnung. „Ich wollte dich nur darüber informieren, dass wir ab nächster Woche Nachbarn sind!“ plauderte sie ganz unbefangen und grinste dabei über das ganze Gesicht. Sie drehte sich in den Raum und schaute sich neugierig um. „Wie meinst du das?“ fragte er und war zu überrascht von ihrer Dreistigkeit, um sie von einem weiteren Eindringen in sein Reich abzuhalten.
„Ich habe das Appartement schräg gegenüber gemietet!“ erzählte sie und zeigte durch die noch geöffnete Tür auf eine Wohnung direkt gegenüber von seinem Appartement. „Wir sind bald direkte Nachbarn und können uns so oft sehen, wie wir wollen!“ säuselte sie, stellte sich ganz dicht vor ihn und sah ihm von unten in die Augen. Er erwiderte den Blick, konnte es jedoch nicht ganz vermeiden, seine Augen auch auf ihr wundervolles Dekolleté zu richten. „Das muss ja nicht häufig sein!“ murmelte er leise und ergänzte lauter:“ `Tschuldige, Mel. Ich bin eben auf dem Sprung. Ich habe gleich ein Casting und muss leider los.“ Er nahm seine Tasche von der Garderobe, hängte sie sich um, schob Mel sanft aus seiner Tür und gemeinsam nahmen sie die Treppen zum Ausgang. „Wie sehen uns dann wohl.“ verabschiedete er sich von ihr und hielt ihr die Hand entgegen. Mit einem frechen Grinsen nahm Mel seine Hand und anstatt ihm einfach die Hand zu schütteln, zog sie ihn zu sich ran, zog seinen Kopf mit ihrer freien Hand zu sich runter und gab ihm einen Kuss mitten auf seinen Mund. „Ja, wir werden uns sehen!“ sagte sie, drehte sich um und ließ ihn einfach stehen. „Oh man,“ stöhnte er auf „das kann ja lustig werden!“
Inzwischen sind einige Wochen vergangen und bisher konnte er sich dieser Versuchung erwehren.

Heute war jedoch wohl nicht sein Tag. Der Tag fing schon heiß an. Kaum hatte er seine Wohnung verlassen, hängte sich Mel auch schon bei ihm ein. „Wohin denn so schnell, mein blonder Schwede?“ löcherte sie ihn. „Wie häufig soll ich dir noch sagen, dass ich Deutscher bin und kein Schwede!“ antwortete Tom gereizt. Er versuchte sich von Mel zu befreien, was jedoch nur gelingen würde, wenn er härter vorging. Das wollte er jedoch nicht. „Ich muss los! Ich komme sonst zu spät zur Arbeit!“ Da er außer ein paar Statistenrollen bisher keinen wirklich lukrativen Vertrag als Schauspieler bekommen konnte, musste er – wie die meisten – seinen täglichen Lebensunterhalt mit verschiedenen Aushilfsjobs bestreiten. „Wann lädst du mich denn mal zu dir ein?“ fragte Mel und sah ihn mit schräg gestelltem Kopf von der Seite an. „Bald, Mel, bald! Das weißt du doch!“ antwortete er und entwand sich dann doch noch ihrem Arm. Mit schnellen Schritten entfernte er sich und machte sich auf dem Weg zur Arbeit. Erst spät abends kam er abgekämpft nach Hause. Die Arbeit und das Wetter hatten ihn geschafft. Die Dusche kühlte zwar kurz, aber eine funktionierende Klimaanlage wäre sicher noch um einiges besser. Erschöpft wie er war zog er sich einfach nur einen Boxershorts an, stellte den Fernseher an und legte sich auf sein Bett. Durch das geöffnete Fenster kam ab und zu eine leichte Brise und kühlte die schweißnasse Haut ein wenig. Er nahm sich sein Textheft, um den Text für einen kleinen Werbespot zu üben und versuchte sich diesen in sein ausgelaugtes Hirn zu prügeln. Nach zwei Zeilen entglitt ihm jedoch das Heft und sein Körper musste seiner Erschöpfung Tribut zollen. Schon nach wenigen Augenblicken war er tief und fest eingeschlafen.

Er hatte keine Ahnung, wie lange er geschlafen hatte. Jedoch der harte, kalte Gegenstand, der ihm plötzlich an die Schläfe gedrückt wurde, ließ ihn sofort wach werden. Irgendwie wusste er sofort, dass das nichts Gutes war. Und instinktiv bewegte er sich fast gar nicht und die Bewegungen die er tat, geschahen in Zeitlupentempo. Das wenige Licht seiner Leselampe und des Fernsehers zeigte ihm zwei Gestalten, die mit Strumpfmasken vermummt in seiner Wohnung standen. Einer von denen hielt ihm eine großkalibrige Waffe an die Schläfe. „Er ist wach! Soll ich ihn gleich umlegen?“ fragte der Typ, der die Waffe hielt. „Hier wird niemand umgelegt, du Schwachkopf! Wie oft soll ich das noch sagen? Wir holen nur meine Sachen und verschwinden wieder“ bestimmte die andere Gestalte. Tom horchte auf, denn die Stimme war eindeutig weiblich. „Fesseln wir ihn einfach an sein Bett! Dann haben wir ausreichend Zeit meine Sachen aus dem Versteck zu holen.“
Tom sah, wie die Frau mit einem Messer aus seiner Küche passende Stück aus seiner Wäscheleine schnitt, welches er im Bad über seiner Wanne gespannt hatte. Routiniert fesselte sie sowohl Arme als auch Beine an die Pfosten von seinem Bett. Mit einem benutzen T-Shirt knebelte sie ihn. Tom schwor sich, dass er nie wieder dreckige Wäsche einfach auf dem Boden liegen lassen würde, war aber froh darüber, dass sie nicht seine Socken verwendet hatte. Der Typ mit der Waffe entspannte sich und schaute sich in der Wohnung um.

Die Frau verweilte noch einen Augenblick an seinem Bett und Tom hatte das Gefühl, von oben bis unten begutachtet zu werden. Wie zufällig strich die Frau mit ihrer Hand von seiner Brust langsam Richtung Bauchnabel, drehte sich dann aber zu ihrem Partner und zeigte auf den Wandschrank. „Im Boden ist das hintere Brett lose. Nimm es raus und hol die Tasche aus ihrem Versteck“ wies die Frau ihren Partner an. Während ihr Partner den Anweisungen folgte, dreht sie sich wieder zu Tom um und zog eine Waffe aus ihrem Gürtel. Langsam kam sie wieder zu ihm ans Bett und strich mit der kalten Waffe langsam sein Bein rauf. Tom sah der Frau ins Gesicht und konnte unter der Strumpfmaske ein Aufblitzen von weißen Zähnen erkennen. Kurz vor seinen Shorts hielt sie inne, nahm die Waffe hoch und lud sie durch. Toms Augen wurden groß und starrten die Frau direkt an. Er hörte ein leises Kichern und sie setze sich zu ihm auf die Bettkante. Ihre Hand mit der Pistole legte sie einfach auf seine Brust. Er spürte das kalte Metall auf seiner verschwitzten Haut. Langsam kam sie mit ihrem Kopf zu seinem Ohr und flüsterte: „Ich frage mich, ob du halten würdest, was dein Körper verspricht!“
Tom brachte kein Wort heraus, zumal es mit einem T-Shirt im Mund sicher nicht sehr aussagekräftig gewesen wäre.
„Ich habe alles!“ hörte Tom ihren Partner sagen, „Lass uns verschwinden!“ „Geh schon mal vor!“ antwortete seine Partnerin, „Wir treffen uns am vereinbarten Treffpunkt! Ich habe noch etwas zu erledigen.“
Ihr Partner schaute von ihr zu Tom und wieder zurück, zuckte mit den Schultern und stieg ohne ein weiteres Wort durch das offene Fenster hinaus in die heiße Nacht.

Tom versuchte sich gegen die Schnüre zu wehren, die ihm jedoch schmerzhaft in sein Fleisch schnitten. Aus dieser Fesselung konnte er sich nicht ohne fremde Hilfe befreien.
Die Frau saß immer noch neben ihm auf seinem Bett. Gefesselt und geknebelt war er vollkommen hilflos und konnte nur abwarten, was geschieht. Sie betrachtete ihn und er fühlte sich, als würde er mit den Augen ausgezogen werden. Sein Problem war, das er bis auf seine Boxershorts ja schon nackt war. Tom sah, wie die Frau aufstand und in sein Bad ging. Dort nahm sie das Messer, welches sie zum Zuschneiden der Leine benutzt hatte und kam wieder zu seinem Bett. Sie hatte die Pistole auf seinen Nachttisch gelegt und stand nun mit dem Messer neben ihm am Bett. Tom wusste, dass das Messer sehr scharf war, denn er schärfte alle seine Messer regelmäßig. Sie hielt ihm die Klinge an den Oberschenkel und strich vorsichtig über seine Haut. Tom lief ein Schauer über den Körper und er spürte, wie sich seine Haare aufrichteten. Langsam glitt das Messer bis zu seinen Shorts hinauf und er spürte mehr als das er es sah, wie die Klinge in das offene Hosenbein gesteckt wurde. Mit einer schnellen Bewegung zerschnitt die Frau erst das eine und dann das andere Hosenbein von unten nach oben. Sie legte das Messer weg und griff sich die zerschnittenen Shorts und zog sie mit einer kräftigen Bewegung von seinem Körper. Nun lag er vollkommen nackt von ihr. „Na, das ist ja schon gar nicht schlecht“ sagte sie und rollte ihre Maske bis unter die Nase hoch. Er sah einen in dunklem Rot geschminkten Mund mit vollen, sinnlichen Lippen und einige Strähnen eines kastanienbraunen, gelockten Haares.
Er sah sie zum ersten Mal bewusst von oben bis unten an und stellte fest, dass seine Einbrecherin in einen dunklen Overall gekleidet war, der mit einem Gürtel in der Taille etwas passender gemacht wurde. Der Overall verbarg zwar das meiste von ihr, jedoch konnte man ahnen, dass sich dort ein wohlproportionierter Körper verbarg. Ihr Hals zeigte eine leicht gebräunte Haut. Ihre Hände waren schlank und gut gepflegt.
Mit diesen Händen fing sie an Tom über die Brust zu streicheln. „Du bist ja was ganz besonderes!“ stellte sie mit sich selbst redend fest, „Schade, dass ich dich nicht behalten darf! Aber probieren kann man ja mal.“ Mit diesen Worten beugte sie sich herunter und leckte mit ihrer Zunge über seine Haut. An seinen Brustwarzen hielt sie kurz an und saugte sie sich in den Mund um ein wenig daran zu knabbern. Tom versuchte sich wegzudrehen, war jedoch nicht in der Lage ihr zu entfliehen. Sie streichelte über seine Brustmuskeln und glitt dann hinauf zu seinen Armen und betastete seinen Bizeps. „Wow!“ hörte er sie sagen. Sie wanderte mit ihren vollen Lippen wieder hinunter und Tom spürte, wie ihre Hand langsam über seinen Bauch hinunter wanderte und seinen Penis erreichte. Mit gekonnten Bewegungen fing sie an, seinen Lümmel zu massieren während sie an einer Brustwarze knabberte. Tom hielt den Atem an und merkte, wie ihm das Blut in seinen Schwanz schoss und er in der Hand dieser Unbekannten immer größer wurde. „Ich wusste, dass du ganz schnell reagieren wirst! So ein Kerl kann einfach nicht anders!“ Während sie mit der Hand an seinem Prügel arbeitete, wanderte ihr Mund immer weiter hinunter. Sie nahm den Weg, den sie zuvor schon mit ihrer Hand beschritten hatte. Kurz vor seinem Schwanz hielt sie inne und stand wieder auf. „Ich werde dir jetzt den Knebel abnehmen! Sei aber gewarnt! Solltest du versuchen um Hilfe zu rufen, stehe ich ganz einfach auf, nehme das Messer dort und schneide dir die Kehle durch! Bevor irgendjemand merkt, was passiert ist, bin ich weg und niemand wird mich finden! Und solltest du nicht machen, was ich will, nehme ich das Messer und schneide deine Initialen in deinen Schwanz. Wenn du jedoch machst, was ich will, werde ich dich mit einem Lächeln auf deinen Lippen verlassen.“

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