„Wer ist Mc Gee?“
„Tu doch nicht so! Mc Gee war der Bordellbesitzer aus Oklahoma City, der bei mir Frischfleisch eingekauft hat. Er hat nur eine Frau, so eine niedliche kleine, direkt in seinem Wagen mitgenommen, die anderen sollte ich ihm in den nächsten Tagen nachliefern. Als der Wagen gefunden wurde - es sah aus wie ein Raubüberfall - waren alle tot, alle … bis auf die Kleine. Und als ich dann rausbekam, dass die Kleine zu dir gehörte, wurde mir alles klar. Der Sniper-Mann mal wieder!“
Scheiße, jetzt musste ich improvisieren! Bis zum Putsch waren noch fast dreißig Minuten. Ich sprang aus dem Bett, griff das Messer und die Kabelbinder und noch bevor sie einen Klingelknopf erreichte, hatte sie mein Messer am Hals.
„Ganz ruhig, überlege dir genau was du machst.“
„Du wirst hier nie lebend rauskommen“, presste sie hervor.
„Na, das werden wir ja sehen.“
Ich setzte mich auf ihren Brustkorb. Es fühlte sich an, als säße ich auf einem gigantischen Wackelpudding. „Schreist du, wenn ich das Messer absetze, schlage ich dich bewusstlos, erspare uns das! Bei der Geräuschdämmung wird dich sowie niemand hören oder sie werden deine Hilferufe für dein ekelhaftes geiles quieken halten.“
Ich legte das Messer - für sie unerreichbar - an die Seite und fesselte mit einem Kabelbinder ihre Hände zusammen. Ihre Schmerzenslaute ignorierte ich. Ich beschloss die Zeit bis 8.00 Uhr damit zu verbringen, sie maximal zu demütigen. Sollte der Putsch scheitern war ich tot, hatte aber noch mal ein bisschen Spaß gehabt. Sie war selber eine skrupellose Verbrecherin, dass hatte ich nie aus den Augen verloren. Ich musste also auch keine Skrupel haben.
„Warte mal, ich muss gerade mal, geht gleich weiter …“
Ich stand auf und schlug mir, kaum das ich stand, mit der flachen Hand an die Stirn.
„Ich Schussel, ich kann dich doch hier nicht alleine lassen. Da machst Du bestimmt Unfug. – Sorry.“
Frederik
Nach dem großen Sterben – Teil 21
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Frederik
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