Frederik

Nach dem großen Sterben – Teil 21

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Reinhard Baer

Sie wollten sich dort verstecken, hatten aber nicht bedacht, dass die hier festgehaltenen Frauen nicht ganz so große Fans von ihnen waren. Folgerichtig waren die Mädels über die beiden hergefallen und hatten sie am Boden liegend übel zusammengetreten. Die beiden Unterführer waren erfolgreich und unverletzt zu Hause verhaftet worden. 18 Männer und Maxine, dazu sieben Tote. Wir hatten also nicht alle erwischt, ein kleiner Rest dürfte getürmt sein oder wenn er außerhalb davon hörte, dann türmen.

Ich schnappte Maxine im Nacken und trieb sie, so wie sie war, die Treppen hinunter auf die Straße. Sie stand plötzlich im hellen Tageslicht, sie die sich mir und vermutlich allen anderen Stechern nur im Halbdunklen gezeigt hatte. Da stand sie nun, nicht als der große Boss, sondern als normale Frau mit Pickeln auf dem stattlichen Arsch, Hängetitten, einer großen Kaiserschnittnarbe und - … o.k. meinem Schlonz im Gesicht.
Inzwischen trauten sich die ersten unbeteiligten Bewohner aus ihren Häusern und fingen an zu johlen, als sie das verhasste Weib sahen.
Es war genug fürs erste. Ich ließ sie abführen, bevor die Anwohner beginnen konnten sie mit Steinen zu bewerfen. Im Vorraum zum Zellentrakt wurde sie mit ihren Spießgesellen versammelt, damit ihnen vorerst nichts geschah. Wir wollten keine Anarchie ausbrechen lassen bzw. nur wohldosiert.
Ich ließ es mir nicht nehmen die bisher hier gefangenen Frauen, insgesamt 14 und zwei Männer, persönlich freizulassen.
Danach ließ ich Maxine, immer noch nackt zusammen mit sechs ihrer Spießgesellen in eine Zelle sperren. Falls die Jungs sich vergnügen wollten, … so what? Ich hatte den Wachen jedenfalls die Anweisung gegeben im Fall der Fälle nicht einzugreifen, wenn sie Maxine quieken hörten. Wilson und der nervöse Nigel kamen jeweils mit der Hälfte der anderen Männer in zwei weitere Zellen.
Die meisten der Ladies aus dem Bordell hatten inzwischen das verhasste Etablissement verlassen.

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