Freier Samstag

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Paul Magallas

„Woher kommst du?“
„Haiti“ war ihre Antwort. Irgendwann schien sie ihn für sauber genug zu halten und schob ihn hinaus, gab ihm ein Handtuch und schlüpfte an ihm vorbei. Er war mit Abtrocknen beschäftigt. Als er sich umdrehte, sah er, dass sie sich Dessous angezogen hatte. Einen langen, durchsichtigen Chiffonmantel. Der ließ den weißen BH – oder war es eher ein Hauch von Nichts in Weiß? – auf der dunklen Haut zur Geltung kommen. Als sie sich kurz abwandte, sah er den herrlichen weißen String zwischen ihren dunklen Backen. Sie schien zu bemerken, dass er mit Schauen beschäftigt war.
„Gefällt dir, was du siehst?“, fragte sie in einem ulkigen Deutsch, dem man andere Sprachheimaten anhörte.
„Was willst du, Paul?“
„Ähm, Sex?“
„Schon klar. Beim Essen gibt es aber auch diese und jene Speise, mal süß, mal scharf, exotisch oder so, dass sie einen wild macht“.
„Ehrlich gesagt, weiß ich ja gar nicht, was es alles gibt.“ Sie griff nach einer Preisliste neben dem Bett, las vor und erklärte ihm die blumigen Umschreibungen.
„Puh, da fällt mir die Wahl schwer. Machen wir es so: Ich sage dir wieviel Geld ich habe und du entscheidest, welches Menü daraus wird“. Er zählte alle Scheine auf dem Tisch. Dass es am Ende 300,- € waren, überraschte ihn dann doch. Aber er wollte genießen und auf den Geschmack kommen.

Am Ende vergingen zwei Stunden im Flug. Sie oral, er oral. Er saugte an ihren Nippeln und befingerte ihre feuchte Muschi durch einen dichten schwarzen Busch. Er erkundete ihren Hintereingang. Sie ließ ihn ihren Körpersekt schmecken – eine irre, neue Erfahrung.
„Hast du Lust auf anal?“, fragte sie ihn. Hatte er eigentlich schon immer, aber seine Partnerinnen wollten das nie.
„Wollen ja, aber ohne Erfahrung“.
„Kein Problem, ich helf‘ dir“. Sie blies seinen Schwanz groß und hart, gab Gleitgel darauf und an ihre Rosette. Zuvor bat sie ihn, sie dort mit viel Speichel geschmeidig zu machen und mit der Zunge zu öffnen. Ihr gefiel es hörbar. Irgendwann führte sie seinen Harten an den Eingang. Ihr Hintern kam ihm spürbar entgegen. Das Spiel ihrer Schließmuskeln machte das Eintreten leichter. Nach einem kurzen Widerstand war er drin und ließ sich von ihren Muskeln verrückt machen. Sie schien es auch zu genießen. Er genoss den Blick auf diesen knackigen Pol, klatschte auf die Halbmonde, knetete die Brüste. Er spürte, wie sie ihn zu melken begann und damit in Fahrt und zum Abschluss brachte.
„Zieh ihn raus und spritz auf meinen Rücken!“ Er staunte selbst nicht schlecht, wieviel Milch er in der Kanne hatte. Sie rieb sich den Saft überall hin. Ein besonderer heller Schimmer ergab sich auf der dunklen Unterlage. Später holte sie Nippel-Klammern und testete mit ihm aus, wieviel Gefallen und Lust er durch Schmerzen hatte.
„Keine Kratzspuren!“ rief er plötzlich.
„Keine Sorge“, lächelte sie. Mit einer Gerte schlug sie auf seine Pobacken und immer wieder auch auf den Schwanz und alles darunter. Irgendwann gab er seine Schreie auf und überließ sich der Lust hinter den Schmerzen.
„Willst du auch in den Hintern gefickt werden?“ Er war inzwischen zu allem bereit. Sie holte einen Dildo mit Gürtel, schnalle ihn sich um und bearbeitete ihn. Danach brauchte er eine Verschnaufpause.

Als er später wieder draußen an der frischen Lust stand, dachte er, wie geil dieser Ausflugstag war. ‚Das mach ich wieder und dann mit Henrike. Dann gehen wir mal in einen Swingerclub‘. Aber das brauchte sicher noch einiges an Überzeugungsarbeit…

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