An ihrem Schenkel rann mein Samen herunter, den sie mit zwei Fingern auffing. Als sie im Waschbecken hinter der Tür ihre Hände unter einem Wasserstrahl hielt, vermischten darin Blut, Samen und Wasser. Schweigend zogen wir uns an.
Ich erschrak, als ich die Zimmertür öffnete und direkt vor der Justizbeamtin stand. „So schnell entwischt ihr mir nicht“, drohte sie mit einem kriegerischen Blick, der mir zeigte, dass sie alles mit angehört aber nicht gewagt hatte, uns zu stören. Wortlos bugsierte sie Hanna, ohne mich zu beachten, zum Ausgang des Swinger-Clubs, durch den beide verschwanden.
Dr. Kerner bat noch am gleichen Nachmittag zu einer Unterredung. Sie vergewisserte sich, dass Hanna und ich Sex hatten. „War es auch wirklich richtiger Sex?“, erkundigte sie sich wiederholt und bat mich, ihr alles mit genaueren Details zu schildern.
„Ja, ich war in ihr, so tief ich konnte", schilderte ich ihr den Hergang. „Auch Hanna hatte zuckend und bebend ihren Höhepunkt erreicht.“
„Und sie hat nicht versucht, Ihnen was anzutun?“, wollte die Ärztin wissen.
„Das konnte sie nicht“, erklärte ich ihr. Dr. Kerner zog die Augenbrauen hoch. „Haben Sie etwa Fesselspiele mit ihr gemacht, Bondage oder so etwas?“ Ich schüttelte den Kopf. „Viel einfacher, aber genau so effizient.“
„Das müssen Sie mir genauer erklären“, bat sie, „für mein Gutachten ist das von entscheidender Bedeutung.“
Ich blickte sie zögernd nachdenklich an. „Wenn das so wichtig ist, ist es dann nicht besser, ich zeig es Ihnen?“
Dr. Kerner rutschte auf ihrem Stuhl weit nach hinten und beugte sich nur ein wenig wieder nach vorne. „Sie meinen, Sie wollen mit mir machen, was Sie und Hanna …?“ Sie wandte ihren Blick an mir vorbei zum Fenster.
„Ihr Gutachten soll sich doch eng an die Wirklichkeit anlehnen“, erklärte ich.
Sie schaute mich an. „Sie haben recht“, meinte sie. „Aber nicht in dieser sterilen Umgebung hier in der Praxis.
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