Freiheit, Liebe, Rohrstockhiebe

Rückkehr nach Ruteberg

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Freiheit, Liebe, Rohrstockhiebe

Freiheit, Liebe, Rohrstockhiebe

Andreas

Manuela kuschelte sich an Klaus. Ihre nackten Brüste berührten seine Haut, die mit hoher Sensibilität darauf reagierte. Manu spürte die Nervosität, die sich durch hektische Röte bemerkbar machte. Sie strich durch sein Haar, das er seit einiger Zeit wachsen ließ. Das junge Paar lag in einem Bett, das sich in einem einfachen Hotelzimmer befand. Manu genoss die Erlaubnis - wie die anderen Schülerinnen der Oberstufe - den Samstag außerhalb des Schlossinternats verbringen zu dürfen. Diese neu eingeführte Regelung sollte das Vertrauen zwischen Schülerinnen und Lehrkräften stärken, indem es auf die Selbstverantwortung der Mädchen setzte. Das Internat lag somit in weiter Ferne, als Klaus den Joint anzündete. “Eight Miles High“ drehte sich auf dem Plattenteller. Der Song stammte von den Byrds und er war brandneu. Manu nahm einen tiefen Lungenzug, nachdem Klaus ihr die Tüte reichte. Das Haschisch entfaltete langsam seine Wirkung. Manu nahm eine Veränderung ihrer Sinne wahr, die sie zum Kichern brachte. Der Alltag auf Ruteberg wirkte plötzlich lächerlich und als sie an Frau Reiser dachte, musste sie lauthals lachen. Manu stellte sie sich als altertümliche Gouvernante vor, während sie sich nackt auf diesem Bett räkelte. Klaus lag auf ihr, aber sein drahtiger Körper fühlte sich leicht an. Manu erwiderte seine Stöße, passte ihr Becken seinem Rhythmus an. Klaus fickte gut und sie fühlte sich frei. Freiheit und Liebe! Manu brauchte nicht mehr. Der Song breitete sich in ihrem Kopf aus, wie es auch “I feel free“ von Cream tat, oder “It’s my life“ von den Animals. Manu wollte so schnell wie möglich ihr Abitur ablegen, um der Enge des Internats entkommen zu können. Sie schrie, als Klaus ihr zu einem Höhepunkt verhalf. „Ich würde gerne in California leben. Da ist bestimmt mehr los als hier. Mann, das wäre dufte, wenn wir einfach in ein Flugzeug steigen könnten und alles hinter uns lassen...“ Klaus grinste, nachdem er noch einmal an dem heruntergebrannten Joint zog. Manu streichelte sein schlaffes Glied. „Das war sehr schön! Ich habe mich frei gefühlt und wenn ich die Augen schließe, stelle ich mir vor, dass wir am Venice Beach unter den Sternen träumen. Mist, wenn Frau Reiser herausfindet, dass ich mit dir Dope rauche, feiert mein Hintern Kirmes!“ Klaus lachte. „Ich dachte, dass die Prügelstrafe auf dem Schlossinternat abgeschafft wurde. War da nicht etwas von neuem Geist zu hören, der auf Eigenverantwortung der Schülerinnen setzt, anstatt auf Bestrafung?“ Manu rieb ihren nackten Po. „Im Prinzip schon, aber im Extremfall wird sich Hedwig Reiser nicht zurückhalten. Sie legt mich übers Knie und versohlt mir ordentlich den blanken Popo, das ist Fakt!“

Klaus küsste die junge Frau. Manu vertrieb diese trüben Gedanken, nachdem Klaus‘ Schwanz zu alter Stärke zurückfand. Sie kicherte. „Hau mir ein bisschen den Popo! Nicht zu feste, aber so, dass ich etwas spüre…“ Klaus packte das Mädchen, um es über seinen Schoß zu beugen. Roger Mcguinnes Gitarrenspiel konnte das Klatschen genauso wenig übertönen, wie sein Band-Kollege David Crosby, mit dem der Frontmann der Byrds diesen psychedelisch angehauchten Song intonierte. Manu hielt Klaus den Hintern hin, den der junge Mann kräftig, aber sehr liebevoll versohlte. Manu genoss jeden einzelnen Hieb. Sie wollte frei sein, einfach tun, wonach ihr zumute war. Manuela verachtete die Generation ihrer Eltern umso mehr, je länger sie sich der neuen Subkultur annäherte. War ihr Vater nicht Mitglied in der Partei gewesen? Hatte nicht ein sogenannter Persil-Schein seine Karriere gerettet? Ferdinand Hansen gehörte zum Vorstand einer bekannten Bremer Reederei, die durch den Krieg enorme Profite einfuhr. Manus Vater trat der NSDAP bei, um sich Vorteile zu sichern. Er handelte eigennützig, ohne an das Leid anderer Menschen zu denken. Manuela erfuhr durch einen Nachbarn, dass ihr Vater zu den zahllosen Gewinnern der Arisierungsmaßnahmen zählte. Der alte Herr Lubitsch überlebte den Krieg in einem Lager, in das er wegen seiner politischen Gesinnung gebracht wurde. Der überzeugte Sozialdemokrat erlitt Verletzungen an Körper und Seele, wobei vor allem die letzteren nie ganz ausheilten. Manuela verabscheute die zunehmende Zahl jener Landsleute, die sich nach dem Krieg als Regimegegner ausgaben, obwohl sie vor kurzem noch den braunen Machthabern zugejubelt hatten. In diesem Punkt stand Manu Hansen ihrer Direktorin näher, als sie es selbst glaubte. Hedwig Reiser hasste die Nazis, die auch nach dem Krieg hohe Ämter bekleideten. Sie hatte selbst unter diesem Regime zu leiden und es stand für Hedwig außer Frage, für die junge deutsche Demokratie einzustehen. Trotzdem musste sie für Ordnung sorgen, da die Zeiten turbulenter zu werden schienen. Der Krieg in Vietnam politisierte die Jugend und revolutionäre Ideen hielten auch auf Schloss Ruteberg Einzug. Hedwig diskutierte oft mit ihrer jüngeren Geliebten. Magda Schreiber verstand die Fragen, die ihre Schülerinnen auf den Nägeln brannten. Das Jahr 1966 war noch jung, aber es zeichnete sich dennoch ab, dass es an allen Ecken zu brodeln begann. In Amerika rebellierte die schwarze Bevölkerung gegen den anhaltenden Rassismus, der sich noch aus den unseligen Tagen der Sklaverei speiste. Dazu kam der Krieg in Vietnam, den die westliche Jugend vehement ablehnte. Drogen und Musik öffneten das Bewusstsein, das sich nicht mehr in enge Schemata pressen ließ. Magda ahnte, dass sie womöglich die Kinder einer kulturellen Revolution unterrichtete. Von all dem ließ Manuela sich nicht den Spaß verderben. Klaus rötete ihre Pobacken, entfachte auf ihrer vormals weißen Haut ein loderndes Feuer. Es breitete sich zügig aus, bis es Manus ganzen Körper erfasst hatte. Sie hüpfte von Klaus‘ Schoß, ohne ihren Popo zu bedecken. Manu kniete vor ihm, wobei sie seinen Schwanz zwischen ihre vollen Lippen nahm. Die ekstatische Musik lieferte den passenden Soundtrack, als Manu seinen Schaft leckte. Ihre Zunge lotete geschickt seine feinen Nervenbahnen aus. Klaus stöhnte vor Geilheit. Manus Kopf verschwand zwischen seinen Beinen und er kam erst wieder hervor, nachdem Klaus seine gesamte Lust verspritzt hatte. „Das darf kein Lehrer erfahren, sonst fliege ich hochkant aus dem Schlossinternat! Versprich mir, dass du es niemandem sagst!“ Klaus reagierte mit leichter Empörung. „Ich kann dichthalten, das weißt du doch! Glaubst du denn, dass ich Lust habe, ohne Abi von der Schule zu müssen? Ne, Süße, von mir erfährt keiner was!“

Manus Freundin Greta nutzte ebenfalls ihr freies Wochenende, um ihren neuen Freund zu treffen. Sie besuchte Peter, der in einer Einliegerwohnung im Hause seiner Eltern lebte. Die kleine Wohnung verfügte über einen separaten Eingang, was Greta als sehr angenehm empfand. Peter erwartete sie an der Türe, wobei er sein charmantestes Lächeln zeigte. Er spürte eine starke Zuneigung zu dem kessen Mädchen, das aus West-Berlin stammte. Greta stolzierte selbstbewusst die Straße hinunter, die zu Peters Reich führte. Peter mochte, was seine Augen entdeckten. Gretas kurze Jacke stand offen, was ihm einen Blick auf ihr bedrucktes T-Shirt erlaubte. “Swinging London“ stand in schwarzen Buchstaben darauf. Gretas Taille zierte ein breiter Ledergürtel, während ein schwarz-grauer Minirock ihren schönen Beinen die verdiente Aufmerksamkeit verschaffte. Weiße Stiefel machten das Outfit perfekt, in dem Greta sogar auf der Carnaby Street Eindruck gemacht hätte. Der junge Schreiner umarmte seinen Schatz, der ihm ein neckisches Grinsen schenkte. „Deinen Augen nach zu urteilen, scheine ich dir zu gefallen!“ Peters klapste Gretas Po, als er antwortete. „Nicht nur meinen Augen!“ Peter führte Gretas Hand an seinen Schritt. „Oha, der ist aber ziemlich hart!“, stellte sie lachend fest. Peter bat das Mädchen in seine Wohnung, die aus einem größeren Zimmer bestand. „Setz dich doch!“ Er deutete auf das Bett, während er Gretas Jacke über einen Kleiderbügel hängte. „Tut dein Hintern noch weh?“ Peter lächelte verschmitzt. „Geht so. Vielleicht will der Herr sich ein eigenes Bild machen, wie es um meinen Popo bestellt ist?“ Ehe Peter antworten konnte, rutschte Greta auf die Knie. Sie stützte ihre Ellbogen auf das Bett, wobei sie Peter das Hinterteil zuwandte. Der junge Mann zögerte nicht lange. Peter schob den kurzen Rock hinauf. Er betrachtete ihr weißes Höschen, das ihm den Blick auf das Wesentliche versperrte. Gretas Po zuckte, als wartete er sehnsüchtig darauf, endlich freigelegt zu werden. Peter tat ihm den Gefallen. Seine Finger entblößten Gretas Hintern, der sich kühl und glatt anfühlte. „Er ist wunderbar…ganz weiß…prall und rund!“ Greta grinste. Seine Schwärmerei schmeichelte ihrem Stolz, dennoch foppte sie Peter ein bisschen. „Prall und rund? Soll das heißen, dass ich einen dicken Popo habe?“ „Nein, er ist genau richtig! Komm her, ich gebe ihm einen Kuss zur Versöhnung!“ Greta reckte besagten Körperteil noch etwas mehr in die Höhe. Peters Lippen berührten erst die rechte und dann die linke Backe, bis sie schließlich Gretas Pospalte aufsuchten. Kurz darauf schlichen seine Hände unter ihr Shirt, wo sie auf keinen BH stießen. Greta zog sich das Höschen aus, während Peter sein Glied hervorholte. Sie wollte ihn in sich spüren und das sagte sie ihrem Freund auch. „Schlaf mit mir, Peter! Ich will, dass du derjenige bist…“ Peter streifte das Kondom über. Er hatte es in seiner Nachttischschublade verwahrt. Greta öffnete ihre Beine. Er ging sanft vor, tat alles, um ihr nicht unnötig weh zu tun. Langsam stieß er zu, bis er den Widerstand spürte. „Ja, so ist es schön!“ Gretas Stimme zitterte, aber er traute ihren Worten. Sie wimmerte, als er weiter vordrang, bis ihre eigene Lust die Oberhand gewann. Greta glaubte, in seinen Armen zu sterben, als sie einen unbeschreiblichen Höhepunkt erlebte. Sie schmiegte sich eng an ihren Liebsten.

Auf Schloss Ruteberg mussten Magda und Hedwig andere Pflichten wahrnehmen. Dies betraf zwei Schülerinnen, die unter Hausarrest standen. Susanne und Martina kümmerten sich nach Ansicht der Lehrerinnen zu stark um ihre Beziehung, worauf sie die schulischen Anforderungen vernachlässigten. Hedwig Reiser war Susanne dankbar, dass sie sich um Martina kümmerte, was auch deren submissive Seite betraf. Ihr entging aber nicht, dass Susi zu viel Zeit mir erotischen Spanking-Spielen vergeudete, anstatt Martina beim Lernen zu unterstützen. Zudem sackten auch Susannes Leistungen rapide ab und das in mehreren Fächern. Die Direktorin besprach sich mit Magda Schreiber. „Wir sollten den Samstag nutzen, um Susanne und Martina an ihre Pflichten zu erinnern. Mir ist klar, dass die Zeit der Züchtigungen vorbei ist. Ich denke aber, dass in diesem besonderen Fall ein rustikaler Povoll vonnöten sein könnte. Was ist deine Meinung dazu? Sollen wir die jungen Damen gemeinsam übers Knie legen?“ Magda überlegte. Sie war im Grunde nicht dafür, einen Schritt in die Vergangenheit zu machen. Bei Susanne und Martina lag der Fall jedoch anders, weshalb Magda ins Grübeln geriet. „Ich stimme dir zu, dass wir mit anderen Maßnahmen bisher nicht weitergekommen sind. Ich sehe nur ein Problem. Martina liebt es, den Po voll zu bekommen. Die Spielchen mit Susanne beweisen das ja. Was ist, wenn sie Gefallen daran findet und uns immer wieder Gründe liefert, um sie durchzuhauen?“ Hedwig errötete leicht. „Ich muss gestehen, dass ich Martina auch schon diesen Gefallen erwiesen habe. Das war ein Fehler, für den du mich bei Gelegenheit bestrafen darfst. Du hast Recht! Es wird ihr zusagen, wenn sie eine Lehrerin übers Knie legt. Was hältst du davon, wenn wir diese Aufgabe Stefan Bühler übertragen? Du nimmst dir Susanne vor und Stefan ist für Martina zuständig! Wäre das eine Option für dich?“ Magda gefiel diese Idee. „Gut, dann machen wir das so! Was dich betrifft, werte Direktorin: ich denke, dass du eine tüchtige Abreibung verdienst. Ich überlege mir, wie ich dich bestrafen will!“ Hedwig schmunzelte, obwohl ihr nicht danach war. Magda schien ernsthaft böse zu sein. „Gut, ich nehme jede Strafe an, da ich einen dummen Fehler begangen habe, als ich dem Mädel seinen Wunsch nach einem Povoll erfüllt habe. Du bestimmst den Zeitpunkt meiner Bestrafung!“ Gleich danach suchte die Direktorin Herrn Bühler auf. Der Lehrer zeigte sich einverstanden, Martina den rechten Weg zu weisen. Hedwig führte ihn in das Lehrerzimmer, wo bereits Magda mit den Schülerinnen wartete. Martina wurde blass, als sie Stefan Bühler entdeckte. Dies verstärkte sich noch, da Hedwig deutlich wurde. „Wir haben entschieden, dass ihr eine traditionelle Strafe verdient. Susanne wird von Fräulein Schreiber übers Knie gelegt werden und Martina von Herrn Bühler. Ich werde anwesend sein, damit alles seine Richtigkeit hat. Ihr bekommt jeweils 20 Hiebe mit der flachen Hand und danach weitere 20 mit dem Holzpaddle, dass ich eigens für diesen Anlass erworben habe!“

„Könnten nicht sie mich bestrafen, Frau Direktorin?“ Hedwig schüttelte entschieden den Kopf. „Nein Martina, du wirst mit Herrn Bühler vorliebnehmen müssen!“ Magda und Stefan setzten sich auf die bereitgestellten Stühle. Susanne und Martina wussten, was nun von ihnen erwartet wurde. Die jungen Frauen griffen rückwärts unter ihre Röcke, um sich die Höschen nach unten zu ziehen. „Bis in die Kniekehlen, meine Damen!“ präzisierte Hedwig den Vorgang. Nun mussten sich die Mädchen über die Knie ihrer Lehrer legen. Susanne beugte sich über Magdas Schoß, während Martina ihren Platz über Stefans Beinen fand. Zeitgleich wurden die Röcke gelüftet, so dass zwei nackte Popos aufblitzten. Hedwig gab das Startzeichen, auf das eindeutiges Klatschen durch Rutebergs Hallen dröhnte. Magda hielt mit Stefans Handschrift mit. Beide Mädchenhintern färbten sich rasch dunkelrot, während die Beine der Schülerinnen in steter Bewegung blieben. Für Susanne war es ohnehin ein schmerzhafter Denkzettel, da sie keinerlei Wert auf einen selbst erlittenen Popovoll legte. Martina schon eher, aber eben nicht von männlicher Hand. Sie behalf sich damit, dass sie sich Hedwig als Züchtigerin vorstellte, was aber nur bedingt funktionierte. Nach den ersten zwanzig Handklatschern kamen die Paddles zum Einsatz. Jetzt glühten die Ärsche der jungen Damen, was sich in lautstarken Jammertönen äußerte. Stefan und Magda nahmen ihren Erziehungsauftrag ernst und Susanne und Martina begriffen rasch, dass die Lehrer nichts verlernt hatten. Als der letzte Hieb auf den Mädchenhintern saß, lagen Susi und Martina aufgelöst über den Knien ihrer Erzieher. Hedwig schickte die Schülerinnen mit strenger Stimme in zwei Ecken des Lehrerzimmers. „Dort könnt ihr über eure Strafe nachdenken und warum es dazu gekommen ist. Ihr solltet euch schämen, dass es nötig wurde, euch die nackten Popos zu versohlen! Ich gehe davon aus, dass ihr euch nun wieder mehr anstrengt und euch verstärkt auf den Unterricht konzentriert. Wenn ihr beide mir das versprecht, wird kein Mensch von eurem Missgeschick erfahren. Ich glaube, dass dies in eurem Sinne ist!“ Die Mädchen versprachen alles, was Hedwig gefordert hatte. Weder Susi noch Martina wollten riskieren, dass ihre Mitschülerinnen hörten, was ihnen soeben widerfuhr. Das wäre dann doch zu peinlich! Nach 15 Minuten Eckestehen durften sich die Mädchen endlich die geschundenen Popos reiben. Magda brachte sie auf ihr Zimmer, während Stefan mit Hedwig eine Nachbesprechung abhielt. „Ich danke ihnen, Stefan. Sie haben diese Aufgabe mit Bravour erledigt. Martina wird von nun an großen Respekt vor einer solchen Strafe haben!“ Stefan Bühler lächelte. „Ich dachte, dass sie andere Wege einschlagen wollten. Ich sagte schon immer, dass manchmal nur ein guter, altmodischer Hinternvoll hilft!“ „Das mag stimmen, aber wir werden den neuen Weg trotzdem weiter gehen. Er passt in die heutige Zeit!“ Stefan nickte, ohne allzu überzeugt zu wirken. „Ihr Wort in Gottes Ohr, werte Direktorin!“ Daraufhin verabschiedete er sich. Auf dem Flur traf er auf Magda, die von dem Zimmer der Mädchen zurückkam. „Wie geht es den beiden?“ fragte er. „Sie werden es verkraften, zumal sie den Grund ihrer Bestrafung einsehen. Wir wissen beide, dass ein roter Popo diesbezüglich sehr förderlich sein kann!“ Stefan grinste. „Das stimmt wohl! Ich wünsche dir noch einen schönen Abend, Magda!“ „Ich dir auch, Stefan!“ Er sah ihr lange hinterher. Magda war zu einer selbstbewussten Frau gereift. Sie beeindruckte Stefan sehr. Dies wäre noch mehr der Fall gewesen, wenn er gesehen hätte, was sich kurz darauf im Büro der Direktorin abspielte. Hedwig musste sich über den eigenen Schreibtisch beugen. Magda legte den Po ihrer Freundin frei, um ihn mit 12 Rohrstockhieben zu zeichnen. Hedwig hielt Magda tapfer den Popo hin. Diese Schläge waren wohlverdient. Hedwig hätte Martinas Vorlieben keinen Vorschub geben dürfen. Sie war froh, dass sie nun dafür sühnen durfte. Sie dachte an Manuela und Greta, zwei anderen Schülerinnen. Auf sie sollte sie achten, da beide sehr experimentierfreudig zu sein schienen. Hedwig würde ein Auge auf die beiden werfen. Magdas Rohrstock erinnerte die Direktorin schmerzhaft daran, worauf sie ihr Augenmerk richten musste!

Erschöpft ließ Hedwig sich auf dem Bett nieder. Magda behandelte ihre Striemen, wobei sie sehr sorgsam vorging. Hedwig schloss die Augen, während Magda Wiedergutmachung betrieb. Im selben Moment kamen Greta und Manu von ihren Freunden zurück nach Ruteberg. Die Mädchen berichteten ihre Erlebnisse, wobei Greta ein besonders schönes Ereignis mitteilen konnte. Bald darauf wälzte auch dieses Paar sich in den Laken eines Bettes. Hedwig küsste Magda, als Manu Gretas Po klapste. Es waren lustvolle Klatscher, die Gretas Feuer erneuerte. Manu zog einen Joint hervor, den ihr Klaus geschenkt hatte. Am offenen Fenster genossen die Mädchen den Rauch, während “River deep mountain high“ in geringer Lautstärke erklang. Tina Turner sang sich in die Herzen der Mädchen. Freiheit und Liebe – das war alles, was zählte! Unter dem Fenster wandelte ein Schlafloser. Stefan Bühler konnte nicht einschlafen, weshalb er einen nächtlichen Spaziergang machte. Ein süßlicher Geruch stieg in seine Nase. Dies war nicht das Aroma seiner eigenen Zigarettenmarke! Stefan sah nach oben, wo er zwei Gestalten am offenen Fenster sah. Konnte es sein, dass jemand auf dem Internatsgelände verbotene Substanzen rauchte? Stefan Bühler nahm sich vor, diesem Umstand nachzugehen. Er würde die Bewohnerinnen dieses Zimmers im Auge behalten. Vielleicht führten sie ihn zu der Quelle dieses neumodischen Übels. Stefan Bühler fand Gefallen an diesem Plan, den er unbedingt weiterverfolgen wollte. Er würde nicht zulassen, dass langhaarige Beat-Rebellen das Schlossinternat unterwanderten. Stefan wollte sich dem mit aller Härte entgegenstellen.

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