Freinacht

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Freinacht

Freinacht

Wulff Triebsch

Aus der Ferne drang wieder Musik an mein Ohr, nicht die Klänge eines Saiteninstruments. „Das sind unsere Schalmeien“, erklärte Ruth und machte ein paar Schritte weiter, bis sie mit einer Handbewegung auf eine männliche Gestalt wies, die sich wie ein Schatten aus dem Dunkel des Zeltes löste und vor uns in den Kreis zwischen die Kissen sprang. Erst im Lichtschein der Kerzen erkannte ich Arne mit dem Blätterkranz auf seinem Kopf und einem knappen String-Slip, der sich um sein mächtiges Glied wölbte. Seine eigenwilligen Bewegungen passten gar nicht zu den Klängen der Schalmeien, waren mehr lustvoller Reiz für die Umherstehenden, vor allem den Blicken der Frauen geschuldet.
Ein zweiter Mann erschien, Björn, unser Begleiter. Auch er nur mit einem knappen Stück Stoff bekleidet. Gekonnt setzte er seinen muskulösen Männerkörper in Szene, lenkte unsere Blicke auf die Bizeps seiner Oberarme und auf seine breiten muskulösen Schultern. Unübersehbar schob er immer wieder die Sixpacks seiner Bauchmuskulatur ins Licht der Kerzen und ließ seine muskelbepackten Schenkel zur Geltung kommen.
Beide bewegten sich tänzerisch umeinander, Björn um Arne, als wollte er ihn umgarnen. Sein Blick war auf Arnes Schoß gerichtet, auf sein Glied, das aus seinem engen String-Gefängnis auszubrechen drohte.
Beide berührten sich zum ersten Mal, fast synchron glitten ihre Hände über den Körper des anderen. Björn, der Stärkere, zog Arne an sich, strich mit einer Hand über das Stück Stoff zwischen seinen Schenkeln.
Eine dritte Person erschien, drängte sich zwischen beide Männer: Sigrun, die Seherin, auch sie fast nackt, bis auf einen Stoff-Slip um ihren Venushügel. Immer wieder hob sie mit beiden Händen ihre prachtvollen Brüste in die Höhe, mal vor Arnes Augen, mal bot sie sie Björn dar. Beide Männer nahmen Sigrun in ihre Mitte, pferchten sie zwischen sich ein, pressten ihren Schoß gegen ihren, als wollte der eine in Sigrun von vorne und der andere in sie von hinten eindringen.

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Gedichte auf den Leib geschrieben