Elegant gestikulierend streiften die Männer mit ihren Händen um ihren Körper ihre Wangen, ihren Hals, ihre Brüste, fuhren mit ihren Fingern Sigruns nackten Rücken entlang. Eine elegante Drehung Sigruns und sie entglitt ihren Händen, sprang über die Kissen hinweg aus dem Kreis und tauchte dahinter in das dämmrige Licht des Zeltes ein. Björn und Arne folgten ihr.
Ein Lächeln huschte über das Gesicht der Hohepriesterin, als sie Angela zulächelte. „Welcher von beiden Männern hat dir mehr gefallen?“ wollte Ruth wissen.
„Es kommt darauf an.“ Angela schaute erst mich, dann auf den verwaisten Kreis in der Mitte der Kissen. „Ich würde Björn vorziehen, wenn man als Frau dabei bella figura machen will, um all den Männern den Kopf zu verdrehen, die zusehen, wie man gevögelt wird.“ Sie drängte sich enger an mich. „Aber bei Arne möchte ich lieber allein sein.“ Sie umarmte mich. „Mit ihm würde ich mich lieber allein zurückziehen, wenn ich mich ihm willenlos hingeben und meine tiefste Lust befriedigen will.“ Angela strich liebkosend über meine Wange. „Beim Orgasmus möchte ich lieber keine Zuschauer haben.“
Erst jetzt bemerkte ich uns gegenüber auf der anderen Seite des Kreises den jungen Manuel, der einfach dastand und wie versteinert Sigrun, Arne und Björn nachblickte.
„Was ist?“, rief Angela ihm zu und gab ihm ein Zeichen, zu uns zu kommen.
„Ich wollte nur verhindern, dass alle hörten, wie laut Sigrun beim Ficken ist, wollte sie küssen. Aber sie stand mitten drin auf und hat mich verlassen.“
„Hat sie dir gesagt, warum?“, meinte Ruth.
„ ,Eine Seherin küsst man nicht‘. Mehr hat sie nicht gesagt.“
Angela ließ ihre Blicke über Manuels Körper gleiten, auf seine Schenkel, sein mächtiges Glied dazwischen, das nur mühevoll von einem viel zu knappen Stück Stoff in Zaum gehalten wurde. Oben ragte seine Eichel über den Saum hinaus und an der Seite eine seiner beiden Hoden.
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