Freinacht

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Freinacht

Wulff Triebsch

Sie führte mich durch die Reihen der Paare, bis wir uns in einem Raum wiederfanden, der mit allerlei Gerätschaften ausgerüstet war. Gleich drei Feuerlöscher bemerkte ich hier, einen Werkzeugkasten, einen großen Apothekenschrank auf einer Kommode und an der Zeltwand eine Liege mit einem Stapel Decken – eine Art Notfall-Raum war das hier.
Ruth drehte sich um und blieb direkt vor mir stehen. „Hier sind wir allein, mein Lieber. Die Götter können uns hier nicht sehen, und mein Mann ist auch nicht in der Nähe.“
Sie trat ganz nah an mich heran; unsere Blicke trafen sich. „Hier bin ich nicht mehr Hohepriesterin, nur noch Frau, und du bist mein Liebhaber. Küss mich!“, forderte sie mich auf und bot mir ihre Lippen, die sich langsam meinem Mund näherten, bis sie meine berührten. Sie presste ihre auf meine; ihre Zunge bohrte sich kraftvoll dazwischen. Erst nach zahllosen Küssen ließ sie atemlos von mir ab.
Unsere Blicke trafen sich, wir schauten uns lange an, sagten uns mit unseren Augen, was zu sagen war. „Du hast gehört, was an mir zu tun ist.“ Sie löste den obersten Verschluss ihres grünen Gewandes, öffnete es, bis es aufschwang und sie splitternackt vor mir stand.
Ich blickte gleich zwischen ihre Schenkel, auf den überbordenden Busch ihrer schwarzen Schamhärchen. „Ich habe mein Friseurwerkzeug nicht dabei“, erklärte ich leise.
„Jetzt brauchst du auch keines. Aber demnächst ist unser Vollmondfest“, flüsterte sie und schlang ihre Arme um meinen Nacken. „Du machst doch sicherlich Hausbesuche? Unser Swinger-Club liegt ganz in der Nähe.“ - Ich dachte unschlüssig an die lange Anfahrt von meinem Wohnort hierher - und schwieg.
„Du kannst bei uns im Swinger-Club übernachten, bei mir im Gästezimmer, wenn alles erledigt ist – ich meine danach.“
Sie riss das Handtuch von meinen Schoß, setzte sich auf den Rand der Liege und ergriff lächelnd meinen Schwanz, der erigiert vor ihren Augen auf und ab wippte.

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