„Alles gut“, beruhige ich sie, „aus lauter Rücksicht und Zurückhaltung war ich ziemlich dumm, oder?“
„Allerdings“, grinst meine Friseurin, während sie ihre Nase rümpft, was ihr ein süßes Aussehen verleiht.
„Na ja“, zucke ich mit den Schultern, „dafür gibt es zum Ausgleich ja die intelligenten Frauen, wie dich.“
„Allerdings, … aber wir sollten uns aber langsam wieder anziehen, und vor allem, sollte ich dir die Haare schneiden, denn so kann ich dich nicht auf die Straße lassen“, seufzt Inga, während ihre Finger durch meine Haare wuscheln.
„Da hast du recht“, gebe ich lachend zurück. Während meine Friseurin beginnt, sich anzuziehen, streife ich erst einmal das Gummi von meinem erschlafften Lümmel.
„Gib her“, meint Inga nur. Schon hat sie das Kondom in ein Papiertaschentuch gewickelt und in den Mülleimer geworfen.
„Keine Angst, ich bring’ den Müll nachher noch raus“, zwinkert sie als Antwort auf meinen fragenden Blick. Wenig später sitze ich wieder auf dem Stuhl, sodass meine Haare geschnitten werden können.
„Würdest du mit mir essen gehen, … also, darf ich dich zum Essen einladen?“, frage ich direkt heraus, denn ich muss diese Traumfrau unbedingt wiedersehen. Es soll mehr geben, als diese eine Nummer vorhin, dazu ist sie mir einfach zu schade. Außerdem schätze ich Inga so ein, dass auch sie mehr will, als nur einen Quickie. Der Typ ist sie einfach nicht.
„Sehr gerne“, strahlt sie mich an.
„Wie wär’s morgen Abend? Magst du orientalisch?“, lautet mein Vorschlag.
„Beides einfach perfekt", werde ich immer noch angestrahlt.
„Gut, dann morgen Abend um sechs Uhr im Effendi am Schillerplatz“, beschließe ich, „kennst du es?“ Inga nickt: „Ja, das kenne ich. Ich freu’ mich auf dich.“
Eigentlich hätte mich die heiße Nummer etwas beruhigen sollen, doch ich schnurre schon wieder wie ein Kater, kaum dass ich Ingas Hände in meinen Haaren spüre.
Friseurbesuch
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