Gerda, die Ältere, gewinnt diesen Kampf. Gusti schmollt deswegen, streckt ihrer Schwester die Zunge heraus. Gerda zieht sie dafür an den Haaren, worauf Auguste zu schreien beginnt. Die ersten Gäste schauen schon peinlich berührt, und auch der Ober ist kurz davor, uns zur Ruhe zu mahnen. Nun fällt auch noch das Besteck zu Boden, weil Gusti keine Ruhe gibt. Frieda nimmt sich jetzt dieser Angelegenheit an. Ohne mit der Wimper zu zucken, schnappt sie sich beide am Ohr. Staunende Blicke, als sie die Zwei derart zum Ufer führt. Gerdas und Gustis Ohrläppchen nicht los lassend, schreitet sie wie eine wütende Göttin voran. Frieda bewegt sich anmutig, trotz der, rechts und links von ihr, jammernden Mädel. Ihre vollrunde Weiblichkeit entzückt vor allem die männlichen Gäste. Alle schauen zu, Damen wie Herren!
In Sichtweite steht eine Bank, auf die sich Frieda nun setzt. Selbst ich glaub es kaum, als sie nun beide gleichzeitig über ihren Schoß befördert. Frieda sitzt breitbeinig da, bietet auf ihren strammen Schenkeln genügend Platz. Nebeneinander zappeln die zwei Schlingel, können nicht fassen, was ihnen geschieht. Der Kellner bringt gerade die Getränke an den Tisch, als Frieda am Ufer den Schwestern die Kleider lüftet. Jeder kann sehen, was sich da abspielt. Frieda schert sich kein bisschen darum, legt erst Gerdas und dann Gustis Hintern bloß. Vier hübsche, blitzblanke Bäckchen blinken am Seeufer, denn die Höschen flattern schon um die Knöchel der Mädchen. Alle Gespräche verstummen, als Frieda sich nun die Ärsche vornimmt. Klatsch – Patsch – Autsch – Aua – Oh Weh – Links – Rechts – Oben – Unten: so geht es in einer Tour. Die Mädels strampeln allerliebst, geben ein ansprechendes Bild ab. An ihren verdutzten Gesichtern sehe ich, dass sie mit so einer Aktion nicht gerechnet haben. Vor allem Gerda scheint nicht sehr glücklich zu sein, ausgerechnet bei ihrem Geburtstagsessen den Po voll zu kriegen.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.