„Einen Moment bitte! Wir werden ihnen gleich die Tür öffnen.“ Ich springe auf, um mit Frieda das weitere Vorgehen zu besprechen. Ich rede sehr leise, flüstere ihr ins Ohr: „Was sollen wir tun, Frieda?“ Die Antwort kommt postwendend. „Mach die Tür auf, Toni! Wir bleiben so, wie wir sind. Überlasst das Reden mir! Habt keine Angst, ich weiß was zu tun ist.“ Ich antworte mit einem Nicken, gehe gleich los, um die Türe aufzuschließen. Als ich sie öffne, steht ein Polizist vor mir, den ich noch nie gesehen habe. Es ist ein recht junger Mann, Mitte dreißig vielleicht, der nun das Klassenzimmer betritt. Man muss sich die Situation vor Augen führen, in die er nichtsahnend hereinplatzt. Er blickt direkt auf Frieda und Bertha, die immer noch Gerda und Auguste über ihren Schößen liegen haben. Das wäre ja noch gerade so gegangen, wenn die beiden Damen ihren Mädchen die Röcke über die blanken Popos gezogen hätten. Doch dem war nicht so! Sowohl Gerda, als auch Gusti zeigen dem braven Gendarmen ihre schon ziemlich gut durchbluteten Hinterteile. Der blonde Schnauzbärtige räuspert sich, zupft dabei nervös am Kragen seiner Uniformjacke.
„Entschuldigen sie die Störung, aber mir wurde gemeldet, dass sich jemand im Schulgebäude aufhält. Mein Name ist Hartmut Keller, Schutzpolizist der hiesigen Dienststelle. Ich muss den Sachverhalt klären, bitte sie daher um ihre Mithilfe.“ Es folgt eine kleine Kunstpause, ehe er weiter spricht.
„Können sie mir erklären, was hier los ist? Es ist immerhin schon weit nach 20 Uhr! Der Unterricht müsste doch längst beendet sein.“ Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache, aber Frivola lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie tätschelt sogar Gerdas knabenhaften Po, während sie sich erklärt.
„Können sie sich das nicht denken, Herr Keller? Mein Name ist Sieglinde Kohnen, die Dame mir gegenüber heißt Wilhelmine Müller. Wir sind beide Lehrerinnen dieser Schule, allerdings weltliche. Bei den beiden Rangen hier…“, dabei klapst sie auf Gerdas Popo, “…handelt es sich um zwei äußerst unartige Schülerinnen. Die Schulleitung bat uns, sie nach dem regulären Unterricht abzustrafen. Dass dies um diese späte Stunde geschieht, ist gewollt und abgesprochen! Es geht darum, den laufenden Unterricht nicht unnötig zu unterbrechen. Ich hoffe doch sehr, dass sie dafür Verständnis haben!“
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