Frivola - Kleine Fluchten

Teil 6

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Frivola - Kleine Fluchten

Frivola - Kleine Fluchten

Andreas

Frieda, die Mädchen und meine Wenigkeit machen sich auf den Heimweg. Es ist frisch geworden am See und die Luft dürfte nur noch um die vier Grad haben. Die Mädchen zittern in ihren Matrosenkleidchen, unter denen die Kniestrümpfe nicht allzu viel Wärme versprechen. Wir beeilen uns nachhause zu kommen, wo ich gleich nach dem Feuer schauen werde. Im Kaminofen ist noch Glut vorhanden, der ich neue Nahrung beschaffe. Ich lächle, als sich die kältempfindliche Auguste ans Feuer stellt. Gusti ist immer kalt. In Konstanz sagt man zu so jemanden: „Die ist aber sehr verfroren!“
Gusti hebt sich ihren Rock hoch, dreht sich einmal komplett im Kreis herum. Nun steht sie wieder mit dem Rücken zum Kamin. Wir schauen uns an, grinsen dabei. Gusti bückt sich, wobei sich ihr Po aus der Deckung hervorwagt. Als sie ihren, noch immer geröteten Podex herausstreckt, fängt ein Holzspan Feuer. Es knistert, Funken stieben hervor. Einer davon landet auf Augustes Pobacke, was ihr einen Aufschrei entlockt: „Autsch…ich hab mir den Arsch verbrannt!“ Wir Drei lachen uns schief, was auch an Gustis empörtem Gesichtsausdruck liegt. Frieda kümmert sich um das Wehweh, indem sie eine kühlende Salbe aufträgt. Es rührt mich, wie sie sich so liebevoll um den Mädchenpo kümmert.

Frivola gibt den Menschen etwas, das ihnen zu fehlen scheint. Bei ihr darf jeder so sein, wie er es gerne möchte. Auguste ist hier der reizende Backfisch, auch wenn sie diesem Alter lange entwachsen zu sein scheint. Gerda kann sowohl Mädchen als Junge sein, gerade so, wie es ihr beliebt. Jetzt gibt sie ihrer Freundin ein Küsschen, gerade da, wo es Gusti am liebsten hat. Später sitzen wir in gemütlicher Runde vor dem prasselnden Kaminfeuer. Die Mädchen haben ihre Schlafanzüge an, während Frieda ein zartes Nachthemd bevorzugt. Ich hab es mir im Pyjama bequem gemacht, sitze wie ein König zwischen seinen Hofdamen. Wobei Frivola dann eine Kaiserin sein müsste, so anmutig sitzt sie da. Ich werde langsam müde, meine Glieder immer schwerer. Irgendwann werde ich einschlafen. Auguste kuschelt sich an mich. Zu dem blondlockigen Mädel fühl ich mich sehr hingezogen. Gusti zieht ihren Schlafanzug auf die Schenkel, reibt ihren nackten Po an meinem Glied.

Frieda schmiegt sich an Gerdi, die sich ebenfalls ihrer Hose entledigt. Es lässt sich nur noch leises Stöhnen hören, das die Schmerzhaftigkeit dieser Tage erträglicher macht. Wir halten zusammen, ganz egal was noch kommen mag. Niemand wird uns trennen können, da bin ich mir absolut sicher!
Das vollbackige Mädel in meinem Arm ist das schönste Geschenk. Gusti gibt mir so viel, dass ich es kaum in Worte fassen mag. Sie ist ein Engel, ein Geschenk des Himmels. Genauso wie Frieda und Gerda es sind. Solange wir Vier zusammen bleiben, kann uns niemand etwas anhaben. Hoffentlich…

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