Die Damen des Hauses setzen sich auf einfache Stühle, bei denen keinerlei Armlehne ihr Vorhaben stört. Es ist einer der erotischsten Momente, denen ich je beigewohnt habe. Die schöne Afrikanerin tippt sich auf ihre strammen Schenkel, die von feinen Strümpfen verdeckt werden. Marcia schiebt ihr Kleid hinauf, damit sie Auguste zwischen die Beine nehmen kann. Der süße Backfisch streckt bald den Allerwertesten so in die Höh, wie es Marcia für nötig erachtet. Ihre feingliedrigen Hände lupfen den Rock an, unter dem die Spitzen von Gustis Höschen hervorschauen. Auf der anderen Seite sitzt Bertha, die ihrerseits Gerda übers Knie gelegt hat. Die Hollbergsche lüftet dem Fratzen das Matrosenkleidchen, so dass nun auch Gerdas weißer Hosenboden aufleuchtet. Die Mädels sind bereit, was man an den gespannten Höschen erkennt. Marcia und Bertha sehen sich an, nicken sich zu. Im selben Moment ziehen sie ihren Zöglingen die Höschen ab, entblößen die bibbernden Popos.
Ich genieße diese wundervollen Stunden, die mich über diese tristen Tage hinweg retten. Meine Ängste schwinden in solchen Momenten, die so gar nicht zu der bitteren Realität zu passen scheinen. Ich bewundere vor allem Marcia, die sich sehr einfühlsam um Augustes Popo kümmert. Was hat diese Frau schon erdulden müssen? Zeit ihres Lebens wurde sie als Exotin bestaunt, die sich die sensationshungrige Meute auch gerne auf sogenannten Völkerschauen betrachtet. Dieses Schicksal blieb Marcia erspart, auch Dank Berthas Zuneigung. Eine Träne schleicht sich in meinen Augenwinkel. Ich ahne, dass unsere gemeinsame Zeit am Bodensee bald ein jähes Ende finden könnte. Marcias klatschende Hand reißt mich aus meinen negativen Gedanken. Auguste macht ein Höllenspektakel:
Frivola - Kleine Fluchten
Teil 6
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Frivola - Kleine Fluchten
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