Die Sitzflächen im Wohnmobil waren alle mit Kissen und Decken ausgelegt, an den Fenstern hingen einige Traumfänger. Insgesamt wirkte das ganze Innere des Campers sehr gemütlich und hätte so wahrscheinlich auch gut auf ein Woodstock Revival Festival gepasst.
Ich setze mich auf eine Sitzbank und konnte meinen Blick, nun da ich mich im Wohnmobil umgesehen hatte, nicht mehr von ihr lassen. Wir oft hatte ich mir gewünscht, mir vorgestellt, sie wiederzutreffen. Jetzt war es Realität und ich konnte es noch gar nicht wirklich glauben. Aber sie war real, so wie sie immer noch im Neoprenanzug steckend vor mir stand und mich fortwährend mit ihren strahlend blauen Augen ansah und dabei lächelte, als hätte auch sie lange auf dieses Wiedersehen gewartet. Vielleicht war es auch so.
Sie begann aus dem enganliegenden Anzug zu schlüpfen. Darunter trug sie ein ebenfalls sehr eng geschnittenes und enganliegendes weißes T-Shirt und hellblaue short pants, die wirklich sehr short waren. Beide Arme waren von der Schulter bis zum Ellbogen tätowiert und auch am rechten Oberschenkel trug sie nun ein großflächiges Tattoo. All das musste in den letzten Monaten entstanden sein, bei unserm letzten und bisherig einzigen Treffen, waren noch keine Tattoos da gewesen. Die Tattoos waren vollflächig, sehr bunt. Ich erkannte einige Peace Zeichen, viele Blumenmuster und Tribals. Das wirkte insgesamt sehr hippiemäßig und passte alles perfekt zu ihrer neuen Frisur und dem Wohnmobil. Das Gesamtbild rundete sich für mich weiter ab, nachdem sie ihre tätowierten Arme nach oben reckte, grinste und mich aufforderte ihr behilflich zu sein. Ich verstand und zögerte natürlich keinen Moment. Ich zog ihr T-Shirt nach oben weg. Sie blieb mit nach oben ausgestreckten Armen immer noch grinsend vor mir stehen und sagte kess nur ein Wort „Na?“
Zunächst fiel mein Blick auf ihre nackten Brüste, die perfekter nicht sein konnten.
Frühling am Fluss
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Frühling am Fluss
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